Asiatischer Laubholzbockkäfer: Entwarnung für Warnemünde

Die Untersuchung zweier weiterer Birken mit Verdacht auf ALB-Befall sind in der zuständigen Behörde, dem Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock, abgeschlossen worden.

Ein Befall mit dem Asiatischen Laubholzbockkäfer konnte nicht bestätigt werden. Bild: GABOT.

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Weitere Larven von Holzschädlingen wurden nicht gefunden. „Einen Befall mit dem Quarantäneschädling Asiatischer Laubholzbockkäfer (ALB) können wir deshalb nicht bestätigen“, sagt Minister Dr. Backhaus erleichtert.

Die bei der Untersuchung der Holzstämme entdeckten Bohrgänge waren typisch für den Schadschmetterling „Blausieb“.

Im Nationalen Referenzlabor, dem Julius-Kühn-Institut in Braunschweig, gelang kein Nachweis von DNA-Spuren des ALB. Die in der ersten Birke gefundene Raupe konnte zweifelsfrei als „Blausieb“ identifiziert werden.

Dr. Stephan Goltermann, Direktor des LALLF, verweist auf eine ergänzende Maßnahme: „Zur Absicherung des Befundes werden wir in Warnemünde in den nächsten Monaten ein Monitoring an den Bäumen im Umkreis von 500 Meter rund um den Befallsherd durchführen.“ Damit sind die behördlichen Maßnahmen nach Befallsverdacht durch einen prioritären Quarantäneschaderreger abgeschlossen. (Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt)

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