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20 Jahre Stender
Am 1. September 2004 blickt die Stender AG auf 20 Jahre Firmengeschichte zurück.1984 als Einzelfirma mit 3 Mitarbeitern durch Herrn Hans Stender in Schermbeck
gegründet, entwickelte sich das Erdenwerk kontinuierlich weiter und zählt heute mit
mehr als 100 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern von Substraten und
Blumenerden.
Der Beginn
Als Hans Stender im Jahr 1984 die Firma Stender gründete, war er bereits Eigentümer der
Marmorwerke Stender in Schermbeck. Doch Hans Stender wollte auch im Alter von 65
Jahren noch etwas Neues schaffen, eine neue Herausforderung annehmen und hatte hier
das richtige Gespür für die Nachfrage im Markt.
Zu den Gründungsmitgliedern der Firma Stender zählten 1984 neben Herrn Stender Frau
Angelika Posser und Herr Heinrich-Gerhard Hengstermann. Beide Personen sind auch heute
noch im Unternehmen tätig. Nachdem Herr Hengstermann 1991 mit der Gründung der
Blumenerdenwerk Stender GmbH zum zweiten Geschäftsführer benannt wurde, übernahm
er die Firma 1999 und steht heute der Stender AG als Aufsichtsratsvorsitzender zur Seite.
Die Firma Stender hat sich von Beginn an der Produktion qualitativ hochwertiger Erden und
Substrate verschrieben. Die Bedürfnisse der Kunden stehen im Mittelpunkt des Denkens und
Handelns aller Mitarbeiter von Stender. Um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden,
werden höchste Anforderungen an die Produkt-, Beratungs- und Servicequalität gestellt.
Neue Produktionsstandorte
Bereits nach 10 Jahren war die Produktnachfrage so stark gestiegen, dass die Firma
Stender am 16.09.1994 ein weiteres Produktionswerk in Luckau, im Osten Deutschlands
zwischen Berlin und Dresden, errichtete. Nur 2 Jahre später wurde das Werk Papenburg
gegründet (17.02.1996). Zusammen mit dem Stammwerk in Schermbeck stärken die neuen
Standorte die logistische Kompetenz des Unternehmens, da sie eine optimale Verkehrsanbindung zu Wasser und zu Land haben.
Seit dem Frühjahr 2002 verfügt das Werk Papenburg neben dem eigenen Hafenzugang
auch über Europas größte Torfsiebanlage. Durch den Einsatz des patentierten
Sternsiebsystems können bereits bei der Rohstoffanlieferung bis zu 340 m³ Torf pro Stunde
in 5 verschiedene Fraktionen abgesiebt werden. Auf diese Weise ist nicht nur eine
schnellere Verteilung der Rohstoffe auf die Werke Schermbeck und Papenburg möglich, die
höhere Variabilität in den Fraktionen ermöglicht es der Firma Stender darüber hinaus auch,
bei der Produktentwicklung ihren Kunden leistungsfähige und bedarfsgerechte Substrate
anzubieten. Durch die neuen Werkshallen, in denen die Siebanlage steht, kann die
Veredelung der Produkte gänzlich unter Ausschluss von Wind und Wetter vorgenommen
werden. Durch den Einsatz modernster Techniken kann sich der Kunde auf die bekannte
und bewährte Qualität der Stender Produkte verlassen.
Aktivitäten im Ausland
Auch im Ausland hat das Unternehmen Stender Fuß gefasst. Auf die steigende
internationale Nachfrage reagierte die Firma im Jahr 1993 mit dem Aufbau einer
Tochtergesellschaft in Haguenau/Frankreich und 1999 mit dem Erwerb eines eigenen
Firmengeländes mit Lagerhallen in Italien in der Nähe von Pisa. Nachdem seit 1987 die
Firma Stender in einem Joint Venture mit der Firma S.O.C.I.R. bereits im italienischen Markt
vertreten war, fand die Stender Italia s.r.l. seit 1999 im Herzen gartenbaulicher Regionen,
mit Sitz der Niederlassung in Fauglia und der Verwaltung in Frangart/Eppan (Südtirol), einen
optimalen Standort für ihre Aktivitäten in Italien. Im September 2003 wurde das insgesamt
vierte Produktionswerk der Firma Stender in Fauglia (Italien) eröffnet.
Mit der Gründung der OÜ Stender Estonia in Tallinn/Estland am 6. Mai 2002 trat die Firma
Stender den wachsenden Anforderungen der Kunden entgegen und garantiert durch die
Niederlassung in Estland, die von Herrn Jüri Piiper geleitet wird, eine optimale Qualität der
verschiedenen Rohstoffe, v.a. der Torfe.
Neben Deutschland als Hauptabsatzmarkt exportiert das Unternehmen Stender heute in
über 40 Länder weltweit, darunter auch in den arabischen und asiatischen Raum.
Forschung und Entwicklung
Eine ständige Weiterentwicklung der Produkte und Verpackungssysteme sowie die
kontinuierliche Arbeit an der Produktqualität sind kennzeichnend für das Unternehmen
Stender. Die von Stender entwickelten Rohstoffe Cocopor und Orgapor sind nur zwei
Beispiele für die Leistungen der Forschungs- und Entwicklungsarbeit, bei der die
Zufriedenheit der Kunden absoluten Vorrang hat.
Cocopor, ein spezieller Rohstoff, der aus salzarmen Kokosfasern und hochwertigem
Weißtorf hergestellt wird, verbessert den Luft- und Wasserhaushalt im Substrat und
ermöglicht eine sehr gute Drainagefähigkeit. Orgapor ist ein mineralisierter Zuschlagstoff,
der aus kontrollierten, rein pflanzlichen Rohstoffen auf Kompostbasis hergestellt wird. Er
weist eine hohe Strukturstabilität auf und sorgt für eine besonders gute Austauschkapazität.
Mit dem Stender Jumbo-Pack stellt der Transport von 3 m³ Substrat eine Leichtigkeit dar.
Die Firma Stender war der erste Substratlieferant, der das Jumbo-Pack-System im Jahr
1997 auf den deutschen Markt brachte. Die neue Verpackung bietet optimale wettergerechte Lagerungsmöglichkeiten und ist für alle Substrate und Erden geeignet.
Für ihren sorgsamen Umgang mit natürlichen Rohstoffen gewann die Firma Stender in den
Jahren 1990 und 1992 als erstes Unternehmen den IPM Umweltpreis der Internationalen
Pflanzenmesse in Essen, der seit mittlerweile 14 Jahren jedes Jahr an Unternehmen
vergeben wird, die sich durch innovative Beiträge im Bereich Umweltschutz, d.h. Schonung
knapper Ressourcen, Verringerung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln oder Verwendung nachwachsender Rohstoffe, ausgezeichnet haben.
Die Auszeichnungen sind für die Firma Stender Herausforderung und Verpflichtung
zugleich, heute und in Zukunft sorgsam mit den Torfressourcen umzugehen. Bis heute hat
kein weiteres Unternehmen dieser Branche den IPM-Umweltpreis zweimal erhalten.
Weitere Produkte (natürliche Rohstoffe), die optimale Kulturerfolge gewährleisten, wird das
Unternehmen Stender in diesem Jahr noch präsentieren.
Stender heute
Seit dem 01.01.2003 wird die Stender AG durch den vierköpfigen Vorstand. Dieser setzt
sich zusammen aus dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Detlev Tannert (Gesamtleiter
Marketing/Vertrieb), dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Herrn Jürgen Cirkel
(Leitung IT/Finance), Frau Franzi Baumeister (Leitung Qualitätsmanagement) und Herrn
Olaf Dolling (Leitung Fertigung/Einkauf) .
Die mittlerweile über 100 Mitarbeiter des Unternehmens verteilen sich nicht nur auf die 3
deutschen Produktionsstandorte und die Tochtergesellschaften im Ausland, sondern auch
auf den im Jahr 2002 gegründeten Service Center mit Sitz in Duisburg. Von hier aus werden
die Kunden gezielt angesprochen und auf Sonderaktionen aufmerksam gemacht, sowie
Besuchstermine mit dem Außendienst vereinbart.
Die Firma Stender verfügt über einen werkseigenen Außendienst und Handelsagenturen.
Sowohl die werkseigenen Außendienstmitarbeiter als auch die Mitarbeiter der Handelsagenturen haben mehrjährige Erfahrungen im Bereich Gartenbau. Es handelt sich hier um Gartenbauingenieure, -techniker und -meister im Bereich Zierpflanzen, Gemüse und
Baumschulen. Die umfassende individuelle Betreuung der Kunden wird im Unternehmen
groß geschrieben und auf stetige Kundennähe besonderen Wert gelegt.
Neben unterschiedlichsten Produkten im Profierdenbereich bietet die Firma Stender auch
diverse Produkte im Hobbyerdensegment standardmäßig an. Darüber hinaus werden
eigens für Kunden angefertigte Sondermischungen den Bedürfnissen individueller Kulturen,
Anzuchtsysteme, Vermehrungstechniken, Wasserqualitäten und sonstiger Gegebenheiten
der jeweiligen Gärtnereibetriebe gerecht. Die individuelle persönliche Beratung vor Ort
sichert den Kunden das optimale Substrat für ihre Kulturen.
Kontinuierlich wird an der Weiter- und Neuentwicklung von Produkten gearbeitet. Erst im
Januar diesen Jahres stellte die Firma Stender im Rahmen der Internationalen
Pflanzenmesse in Essen neue Substrate für Enzian und Kräuter vor. Auch wurde über neue
Zuschlagstoffe für Orchideensubstrate berichtet, sowie über Pflanzsäcke (Grow-bags) und
Ellepress-Töpfe zur Stecklingsvermehrung.
Die erfolgreiche Aktivität des Unternehmens, die durch die ehrgeizige Unterstützung aller
Mitarbeiter vorangetrieben wird, denn die Mitarbeiter sind Unternehmen und Motor zugleich,
zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gesunde Basis für den Erfolg eines Unternehmens ist,
denn jetzt und auch in der Zukunft heißt es, gemeinsame Wege gehen, denn „Wachstum
braucht Wurzeln“. (stender)

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