Gabot https://gabot.de/ de-de Gabot Tue, 10 Mar 2026 04:50:46 +0100 Tue, 10 Mar 2026 04:50:46 +0100 TYPO3 EXT:news news-439854 Mon, 09 Mar 2026 17:02:00 +0100 Reakkreditierung: Dualer Studiengang noch näher an der Praxis https://www.gabot.de/ansicht/reakkreditierung-dualer-studiengang-noch-naeher-an-der-praxis-439854.html Aus dem dualen Studiengang "BWL Handel Management im Garten- und Landschaftsbau" an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach wird ab Oktober 2026 der Studiengang "BWL Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement, Management im Garten- und Landschaftsbau". Praxisorientierte Weiterentwicklung

Mit der erfolgreichen Reakkreditierung – Weiterentwicklung und Neuausrichtung – hat die DHBW in Mosbach in Kooperation mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg (LVG HD) diesen dualen Studiengang weiter konsequent an den Anforderungen der Praxis und des Arbeitsmarktes ausgerichtet. „Der GaLaBau benötigt dringend Führungskräfte, die moderne Bauprozesse, Wirtschaftlichkeit und ökologische Verantwortung im Büro und auf den Baustellen vernetzt denken und praktisch umsetzen“, erklärt Theresa Kohlruß, die den Studiengang seit drei Jahren an der LVG HD betreut.

Durch die nun noch stärkere Integration fachspezifischer Inhalte aus dem Garten- und Landschaftsbau in den Sequenzen an der LVG HD werden die Studierenden optimal auf die vielfältigen beruflichen Herausforderungen und Perspektiven der GaLaBau-Branche vorbereitet. „Dieser duale Studiengang bietet einen konsequent betriebswirtschaftlichen und managementorientieren Ansatz. Controlling, Personalführung, Projektmanagement und Unternehmenssteuerung bilden eine starke betriebswirtschaftliche Fundierung. Durch die duale Struktur stehen die praxisnahe Bildung und die sofortige Anwendung des erlernten Wissens in realen Projekten, Baustellenprozessen und Unternehmensabläufen im Mittelpunkt“, skizziert Kathrin Scherer, die seit September 2025 Theresa Kohlruß an der LVG HD auf fachlicher Seite unterstützt. Nach dem Studium sind die Absolventen somit bestens für Projektmanagement, Bauleitung und Betriebsführung gerüstet und dank der gesammelten praktischen Erfahrungen in der Lage, Unternehmen auch strategisch weiterzuentwickeln.

Die Vorteile eines dualen Studiums

Der betriebswirtschaftliche Block findet an der DHBW statt. Besondere fachtheoretische Lerninhalte, wie beispielsweise die Themen Vermessung, Projektmanagement, Pflanzenverwendung, Vegetationstechnik, CAD und vieles mehr, bereitet die LVG HD einmal pro Semester in bis zu vier Schwerpunktwochen auf. Hierdurch verbinden sich fundiertes Ingenieurwissen mit naturwissenschaftlichem Know-how, ohne dass rein technische Bauabläufe im Fokus stehen. Studierende erwerben Kompetenzen in nachhaltiger Planung, der Bauausführung und der Bewirtschaftung von Freiräumen – von Vegetationstechnik und Baustoffkunde über Boden-, Wasser- und Klimaschutz bis hin zu Projektmanagement und Digitalisierung.

Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Hochschule inklusive LVG HD (50% theoretischer Teil) und Betrieb (50% praktischer Teil) entwickelt sich schnell ein tiefes Verständnis für betriebliche Abläufe, Kosten- und Ressourcenverantwortung sowie aktuelle Marktanforderungen. Die Unternehmen profitieren von hochmotivierten Nachwuchskräften, die Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Praxis zusammen denken – und vom ersten Studientag an dieses Wissen produktiv im Betrieb umsetzen. Entlohnt werden die Studierenden vom ausbildenden Betrieb mit einem Gehalt, das sich an der Ausbildungsvergütung im Garten- und Landschaftsbau orientiert.

Während vergleichbare Studiengänge traditionell stärker technisch-ingenieurwissenschaftlich geprägt sind und den Schwerpunkt auf Baukonstruktion, Vegetationstechnik oder planerische Inhalte legen, richtet sich dieser an Studierende, die Lust am Organisieren, Managen und Kalkulieren haben. Die LVG HD bringt praxisnahe Fachkompetenz, das Versuchswesen und wichtige Branchenkontakte mit ein – ein Vorteil, den klassische Hochschulen in dieser Form selten bieten.

Angenehmes Wechselbad

Den festen Wechsel zwischen Theorie und Praxis beschreiben viele Studierende als entscheidenden Mehrwert. Der direkte Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Praxis ist wiederum für das Unternehmen ein großer Vorteil, denn der Input kann sofort in die Kalkulation, die Baustellenorganisation oder in die Personal- und Ressourcenplanung einfließen. Die jungen Mitarbeitenden übernehmen früh Verantwortung. Die praktische Projekterfahrung, Branchenkenntnisse und eine fundierte Managementkompetenz machen die Absolventen zu gefragten Nachwuchsführungskräften. „Die begleitende Projektarbeit im Studium ist mit einer kostenfreien Betriebsberatung vergleichbar“, ergänzt Prof. Dr. Speth von der DHBW in Mosbach.

60% der GaLaBau-Betriebe verfügen derzeit über keine Nachfolgeregelung. Somit sind die Chancen für Unternehmen sehr hoch, sich für ihren Betrieb einen adäquaten Nachfolger auszubilden. Rund 90% der Dualen Partner signalisieren, dass sie die Absolventen direkt nach dem Studium einstellen möchten. Studierende wiederum haben die Möglichkeit, gut im Markt positionierte Firmen zu übernehmen oder aber in die Geschäftsleitung einzusteigen.

So kommen Betrieb und Studienwillige zusammen

Interessierte GaLaBau-Betriebe aus ganz Deutschland können sich als duale Partner direkt an der DHBW in Mosbach registrieren lassen. Der dreijährige Studienvertrag wird zwischen dem gelisteten GaLaBau-Betrieb und dem Studierenden geschlossen. Danach ist die Einschreibung an der DHBW möglich. „Sobald also Firmen einen Platz bei mir melden, garantiere ich, dass sie auch einen Studierenden schicken dürfen“, verspricht Prof. Dr. Speth. Eine vorangegangene Ausbildung ist sicherlich von Vorteil und erleichtert manche Praxiseinheit, ist aber keine Zulassungsvoraussetzung.

Für Studieninteressierte ohne allgemeine Hochschulreife oder Meisterabschluss, gibt es eine Zulassungsprüfung. Das Einschreiben ist bis zum 30. September 2026 möglich. Im März 2026 findet der Tag des dualen Studiums auf dem Campus der DHBW in Mosbach statt und im Juli 2026 der Tag der offenen Tür an der LVG in Heidelberg. Diese Chancen sollten sich Interessierte nicht entgehen lassen.

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*GaLaBau Karriere Vermischtes
news-439853 Mon, 09 Mar 2026 16:08:00 +0100 Baumforum Erfurt 2026: Fachlicher Austausch https://www.gabot.de/ansicht/baumforum-erfurt-2026-fachlicher-austausch-439853.html Mit über 220 Teilnehmenden aus Kommunen, Planungsbüros, Baumpflege, Baumschulen und Verwaltung war das Baumforum Erfurt 2026 erneut ein beliebter Treffpunkt der Grünen Branche. Die ganztägige Fachveranstaltung bot praxisnahe Vorträge, aktuelle Forschungsergebnisse und Raum für intensiven Austausch rund um das Thema Baum im urbanen Raum. Den fachlichen Auftakt machte Dietrich Strümpfel (Baum & Bonheur GmbH) mit einem Blick in die Zukunft der Sortimentsentwicklung in Baumschulen. Unter den Stichworten Klima, Temperatur und Überschwemmung zeigte er auf, wie sich Sortimentsplanung an die sich wandelnden klimatischen Bedingungen anpassen muss.

Internationale Impulse brachte Thomas Hinze von der Stadt Winterthur (Schweiz) ein. In seinem Vortrag zur Baum- und Gartenstadt Winterthur stellte er Ideen, Projekte und Lösungen wie „Winti Baum“ und „BAZ Baum auf Zeit“ vor und präsentierte innovative Wege kommunaler Baumentwicklung. Ergänzend informierte Mark Pommnitz über den neuen FLL-Fachbericht BaumBB und dessen Bedeutung für die Praxis beim Schutz von Bäumen auf Baustellen.

Am Nachmittag gab Prof. Jonas Reif von der Fachhochschule Erfurt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und zeigte auf, welche Entwicklungen aus der Wissenschaft künftig Einfluss auf Planung, Pflege und Erhalt von Bäumen haben werden.

Praxisnah wurde es im Vortrag von Matthias Hollender (HVG Grünflächenmanagement GmbH). Unter dem Titel „Schutz kostet – Schäden auch!“ beleuchtete er den Baumschutz in der Praxis und spannte den Bogen zwischen fachlichem Anspruch und der oft herausfordernden Realität bei der Unterhaltung und Entwicklung von Baumbeständen. Den juristischen Abschluss bildete Rainer Hilsberg, der einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung zu Bäumen und Hecken im Nachbarrecht gab und dabei relevante Beispiele aus der Praxis vorstellte.

Begleitend zum Vortragsprogramm präsentierte eine Fachausstellung mit rund 25 Firmen und Vereinen aus der Grünen Branche ihre Neuheiten, Produkte und Dienstleistungen. Die Ausstellung bot den Teilnehmenden zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch und zur Information über aktuelle Entwicklungen im Markt.

Der Veranstalter Mark Pommnitz vom Sachverständigenbüro Baum 4 GmbH zog ein durchweg positives Fazit: „Das Baumforum Erfurt zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig der fachliche Austausch und kontinuierliche Weiterbildung sind. Nur wenn wir gut informiert sind und voneinander lernen, können wir zum Wohle der Bäume verantwortungsvoll handeln und den zukünftigen Herausforderungen begegnen.“

Das Baumforum Erfurt 2026 bestätigte damit erneut seinen Stellenwert als Plattform für Wissenstransfer, Diskussion und Vernetzung innerhalb der Grünen Branche. Die Fortsetzung Anfang März 2027 ist fest eingeplant.

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*Baumschule *GaLaBau Vermischtes
news-439852 Mon, 09 Mar 2026 15:04:00 +0100 Gemüseanbau in Rheinland-Pfalz 2025: Weniger Betriebe https://www.gabot.de/ansicht/gemueseanbau-in-rheinland-pfalz-2025-weniger-betriebe-439852.html Im Jahr 2025 bewirtschafteten in Rheinland-Pfalz insgesamt 308 Betriebe eine Anbaufläche für Gemüse und Erdbeeren von knapp 16.500 Hektar. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, entspricht das gegenüber einem Rückgang um 16 Betriebe sowie einer Abnahme der Fläche um 400 Hektar. Der größte Anteil der Anbaufläche – rund 16.000 Hektar – entfällt auf Gemüse im Freiland. Die durchschnittliche Freilandfläche je Betrieb lag bei 57 Hektar und damit um rund zwei Hektar höher als im Vorjahr.

Freilandgemüse 2025: Leichte Flächenrückgänge, deutliche Unterschiede zwischen den Kulturen

Im Jahr 2025 wurden m Freiland insgesamt 539.600 Tonnen Gemüse geerntet. Im Vorjahr lag die Erntemenge bei 564.600 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang um 25.000 Tonnen bzw. 4%.

Wurzel- und Knollengemüse: Rückgänge bei Möhren

Mit 8.300 Hektar blieb die Kulturgruppe der Wurzel- und Knollengemüse die flächenstärkste im Freiland. Gegenüber 2024 nahm die Fläche um 4% ab. Die Erntemenge sank um 8% auf 342.600 Tonnen.

Die wichtigste Gemüseart innerhalb des Wurzel- und Knollengemüses sind Radieschen. Trotz einer nur leicht reduzierten Fläche (minus 5% auf 2.020 Hektar) sank die Erntemenge um 19% auf 43.300 Tonnen.

Bei Möhren und Karotten verringerte sich die Anbaufläche um 6% auf 1.980 Hektar. Die Erntemenge ging um 20% auf 101.800 Tonnen zurück. Ursache war insbesondere ein um 14% geringerer Hektarertrag von 514 Dezitonnen je Hektar.

Die Anbaufläche von Bund- bzw. Frühlingszwiebeln betrug 2025 gut 1.700 Hektar (minus 7%). Die Erntemenge ging um 13% auf 75.700 Tonnen zurück.

Bei Speisezwiebeln einschließlich Schalotten blieb die Anbaufläche mit 1.710 Hektar nahezu stabil (minus 1%). Die Erntemenge stieg deutlich um 26% auf 75.700 Tonnen. Maßgeblich hierfür war ein Anstieg des Hektarertrags um 26% auf 442 Dezitonnen je Hektar.

Blatt- und Stängelgemüse: Stabile Ernte trotz geringerer Fläche

Zum Blatt- und Stängelgemüse zählen neben Spargel eine Vielzahl an Salaten. Die Anbaufläche verringerte sich um 3% auf 4.100 Hektar, während die Erntemenge mit 83.900 Tonnen nahezu konstant blieb.

Spargel, das „Königsgemüse“, wurde auf einer ertragsfähigen Fläche von knapp 1.070 Hektar angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Fläche um 5% ab. Von dieser Fläche wurden 5.700 Tonnen geerntet. Aufgrund höherer Erträge wurde das Vorjahresergebnis nur um knapp 2% verfehlt.

Salate wurden auf 1.640 Hektar angebaut (plus 15%). Die Erntemenge stieg um 27% auf 41.700 Tonnen.

Kohlgemüse: Stabile Fläche, höhere Erntemenge

Die Anbaufläche für Kohlgemüse blieb mit 1.500 Hektar konstant. Die Erntemenge stieg um 3% auf 51.300 Tonnen (2024: 49.700 Tonnen).

Die größte Anbaufläche entfiel mit 510 Hektar auf Blumenkohl. Die Erntemenge belief sich auf 15.400 Tonnen und lag damit um 7% unter dem Vorjahreswert von 16.500 Tonnen. Dennoch bleibt Blumenkohl die ertragsstärkste Kultur innerhalb des Kohlgemüses im rheinland-pfälzischen Freilandanbau.

Fruchtgemüse legt zu

Die Anbaufläche für Fruchtgemüse wurde um 8% auf 1.410 Hektar ausgeweitet. Die Erntemenge stieg um 9% auf 43.100 Tonnen.

Insbesondere Speisekürbisse – etwa Hokkaido-, Butternut- oder Riesenkürbisse – gewannen an Bedeutung. Die Fläche nahm um 10% auf 910 Hektar zu, die Erntemenge um 6% auf 24.400 Tonnen.

Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich

In Deutschland wurden 2025 insgesamt rund 4,3 Millionen Tonnen Gemüse auf 130.400 Hektar im Freiland geerntet. Rund 5.770 Betriebe waren im Freilandanbau tätig. Die durchschnittliche Freilandfläche je Betrieb lag bei knapp 23 Hektar. Die rheinland-pfälzischen Gemüsebetriebe waren damit mehr als doppelt so groß. Auf Rheinland-Pfalz entfielen rund 13% der bundesweiten Freilandernte und 12% der Anbaufläche. Das unterstreicht die Bedeutung des rheinland‑pfälzischen Gemüsebaus im gesamtstaatlichen Vergleich.

Auch bei einzelnen Kulturen zeigt sich diese Bedeutung auf regionaler Ebene: Bei Bundzwiebeln entfielen rund 82% der bundesweiten Produktion (75.700 von 92.300 Tonnen) auf Rheinland-Pfalz. Auch bei Radieschen ist Rheinland-Pfalz führend. Rund 65% der deutschen Erntemenge (43.300 von 67.000 Tonnen) wurden hier erzeugt.

14% der gesamten Gemüseanbaufläche in Rheinland-Pfalz ökologisch bewirtschaftet

Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 2.800 Hektar (Deutschland: 20.600 Hektar) insgesamt 79.400 Tonnen Gemüse (Deutschland: 597.000 Tonnen). Das entspricht 14% der gesamten Gemüseanbaufläche (Deutschland: 16%) und 13% der gesamten Erntemenge (Deutschland: 13%).

Gegenüber 2024 stieg die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche in Rheinland-Pfalz um 9%, die Erntemenge um 15%. Die größte Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel 2025 auf die Gemüsegruppe Wurzel- und Knollengemüse mit 1.100 Hektar.

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*Gemüse/Obst Marktzahlen & Preise
news-439836 Mon, 09 Mar 2026 14:02:00 +0100 Bayer: Gericht genehmigt Sammelvergleich https://www.gabot.de/ansicht/bayer-gericht-genehmigt-sammelvergleich-439836.html Ein Richter des Circuit Court in St. Louis (Missouri) hat den Sammelvergleich zu Roundup™ (Wirkstoff: Glyphosat) vorläufig genehmigt. Mit der Vereinbarung sollen sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen beigelegt werden, bei denen es um geltend gemachte Erkrankungen am Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) geht. Der Antrag wurde durch führende Klägerkanzleien eingereicht. „Wir begrüßen die vorläufige Genehmigung des Sammelvergleichs, mit dem aktuelle und mögliche künftige Roundup™-Klagen in Bezug zu NHL beigelegt werden sollen,“ sagte Bill Dodero, Leiter Litigation bei Bayer. „Das ist der erste wichtige Schritt für die Umsetzung des Sammelvergleichs. Wir sind überzeugt, dass der langfristige und solide finanzierte Vergleichsvorschlag, der von führenden Klägerkanzleien unterstützt wird, durch das Gericht endgültig genehmigt werden sollte.“

Nach der vorläufigen Genehmigung ist der nächste Schritt die Information der möglichen Teilnehmer des Sammelvergleichs. Innerhalb von 90 Tagen (bis zum 4. Juni 2026) haben diese dann Gelegenheit, die Vergleichsvereinbarung abzulehnen oder mögliche Einwände bei Gericht vorzubringen. Anschließend gibt es eine so genannte Fairness-Anhörung (für den 9. Juli 2026 angesetzt), nach der das Gericht erstinstanzlich über eine endgültige Genehmigung des Sammelvergleichs entscheiden wird. Dagegen können rechtliche Mittel eingelegt werden. Alle laufenden Verfahren im US-Bundesstaat Missouri, die durch Teilnehmer des Sammelvergleichs eingereicht wurden, sind bis zur finalen Entscheidung des Gerichts über den Sammelvergleich ausgesetzt (mit Ausnahme von Opt-outs).

Die Vergleichsvereinbarung folgt auf die Entscheidung des US Supreme Court, den Fall „Durnell“ zur Überprüfung anzunehmen. Dabei hat die Erwartung, dass das oberste Gericht die Frage des Vorrangs von Bundesrecht bei Klagen wegen angeblich fehlender Warnhinweise überprüfen könnte, die Vergleichsverhandlungen erst möglich gemacht.

Der Fall beim Supreme Court bleibt von der Vergleichsvereinbarung unberührt und ist wichtig, um erhebliche Schadenersatzurteile aufzuheben, gegen die noch Rechtsmittel anhängig sind, und die nicht durch den Sammelvergleich abgedeckt sind. Das Urteil des Supreme Court ist zudem auch wichtig, um die Regulierungsunsicherheit zu beseitigen, die es erschwert, Innovationen auf den US-Markt zu bringen, was ernsthafte Konsequenzen für Landwirte und die amerikanische Lebensmittelproduktion haben kann.

„Im Rahmen der mehrgleisigen Strategie zur signifikanten Eindämmung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten ergänzt der Sammelvergleich die Überprüfung des Falls Durnell durch den US Supreme Court. Beide Schritte sind jeweils notwendig und verstärken sich gegenseitig“, so Dodero.

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*Baumschule *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Vermischtes .Glyphosat
news-439831 Mon, 09 Mar 2026 12:05:00 +0100 Floristik: Weitere Rahmentarif-Verhandlungen https://www.gabot.de/ansicht/floristik-weitere-rahmentarif-verhandlungen-439831.html Am 25. Februar trafen sich die Tarif-Kommissionen des Fachverband Deutscher Floristen e.V./FDF und der IG BAU zu einer dritten Verhandlungsrunde über den Rahmentarif in der Floristik. Austragungsort war das Regionalbüro der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Dortmund. Die Verhandlung war ein guter und konstruktiver Austausch. Es wurden Positionen und Forderungen deutlich gemacht und Kai Jentsch, Vorsitzender der FDF-Tarifkommission, konnte wichtige Punkte für die Arbeitgeberseite positionieren. Im Unterschied zu den Entgeltverhandlungen geht es im Rahmentarif vorwiegend um Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche, Zuschläge und Kündigungsfristen. Ein wertvolles Instrument für Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen im Rahmentarif der Floristik ist das Arbeitszeitkonto/AKZ. Es schafft Flexibilität für beide Seiten. Diese AZK ermöglichen, dass in saisonalen Peaks wie zu Muttertag oder im Advent vorgearbeitet wird und diese Stunden auf dem Arbeitszeitkonto „geparkt“ werden können. In ruhigen Zeiten können die Arbeitsstunden durch Freizeit abgegolten werden. Gerade in der Floristik-Branche mit ihren überwiegend klein- und mittelständisch aufgestellten Betrieben sind diese Flexibilitäten existentiell. Aber auch für Arbeitnehmer:innen bieten sie viele Vorteile und sind attraktiv, um Beruf und Freizeit individuell anzupassen. Die Weiterführung der Rahmentarif-Verhandlungen sind im April geplant.

Rahmentarifverträge werden zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften geschlossen und gelten in der Regel über mehrere Jahre hinweg. (FDF)

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*Floristik/Friedhof Top-News Vermischtes
news-439807 Mon, 09 Mar 2026 11:05:00 +0100 BHB: Baumarktbranche muss Herausforderungen bewältigen https://www.gabot.de/ansicht/bhb-baumarktbranche-muss-herausforderungen-bewaeltigen-439807.html Was bleibt von 2025, welche Learnings und Handlungsanweisungen soll und muss die Branche aus einem weitgehend für die Weltgemeinschaft negativ beurteilten Jahr mitnehmen? Wo gibt es positive Signale, wo müssen die Bau- und Gartenfachmärkte die Kundinnen und Kunden abholen? Ein Überblick. Getrübte Verbraucherstimmung dominierte tatsächlich weitestgehend das Geschehen in 2025. Kaum verwunderlich – zwischen kriegerischen Auseinandersetzungen, Weltmachts-Opportunismus und kriselnder Lage in der deutschen Wirtschaft reagieren die Menschen mit extremer Vorsicht bei investiven Ausgaben einerseits – und zusätzlich mit Umverteilung des Budgets in die psychologische „Flucht“ in Richtung Urlaubs- und Freizeitaktivitäten. Das spürt die Branche, höherpreisige Produkte werden weniger gekauft, auch die Kundenfrequenz ging stellenweise etwas zurück.

Zu den größten Hemmnissen für eine Erholung der Entwicklung zählt aber auch die Regulierungs- und Verordnungsflut besonders aus Brüssel. Hier werden Handel und Industrie gleichermaßen belastet und im Wettbewerb behindert. Entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR), die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die EU-Batterieverordnung, die immer noch 'schwelende' Lieferkettenregelung sowie diverse Omnibus-Verordnungen mit korrektem Ansatz, aber beschwerlichem Weg dorthin sind derzeit die Prozesse, die die Branche am meisten hemmen – zusätzlich in einer Phase erneut rückläufiger Umsätze. Benötigt wird also dringend eine Trendwende – und auch abseits von Hoffnung auf Beruhigung der Lage und auf positive (wenn auch wie immer unkalkulierbare) Wetterentwicklungen zeichnet sich tatsächlich der berühmte Silberstreif am Horizont ab.

Da sind zum einen die Prognosen der Wirtschaftsinstitute. Diese sind zwar durch die Entwicklung der Lage in den letzten Jahren vorsichtig geworden, die führenden Institute bleiben aber bei einer kleinen Wachstumsprognose in 2026 und 2027. Ein Grund für den vorsichtigen Optimismus ist zum einen die deutlich gestiegene Zahl der Baugenehmigungen. Bereits im Herbst hatte Destatis einen Anstieg um 6,5% ausgewiesen, was allein in der Folge zu mindestens rd. 150.000 neuen Wohneinheiten führt. Gutes Zeichen für die baustoffnahen Marktsegmente, aber auch alle anderen Sortimente dürfen erfahrungsgemäß auf Anstieg hoffen, da die neuen Baueinheiten bewohnbar gemacht und eingerichtet werden müssen. Mit Spannung blickt die Branche auch auf die geplanten Investitionspakete der Bundesregierung. Sie sollen, so das erklärte Ziel, die Wirtschaftsleistung in Deutschland ankurbeln und damit auch die Konsumlaune der Bürger zurückbringen. Anderseits muss die Politik auch überfällige Reformen angehen – hier bleibt zu hoffen, dass nicht zu starke soziale Einschnitte in die Lebensbereiche der Bürger das zarte Konsumwachstum im Keim ersticken.

Kunden: Das Potenzial für mehr DIY ist vorhanden

Eine Online-Umfrage bei über 1.300 Verbrauchern zeigt eindeutige Ergebnisse: Bei über 23% der deutschen Haushalte stehen große Sanierungs-/Renovierungsprojekte an. Deren Umsetzung scheitert indes nur bei 16,8% am Budget, über 33% stocken bei der notwendigenMotivation und 24% bei mangelndem Zutrauen in die eignen Heimwerkerfähigkeiten. Hier können die Händler mit starker Beratung und digitalen Tutorials viel Boden gutmachen – Partner wie die DIY-Academy helfen den Märkten bei Schulung und Kommunikation. Dazu kommt ein psychologischer Effekt: Die Bau- und Gartenfachmärkte sind enge Partner beim Cocooning. Die Umsetzung des eigenen Zuhauses als Schutzwall gegen raue Wirklichkeit und Klimawandel: Wenn die Branche hier nicht nur die richtigen Produkte liefert, sondern die Chance zur emotionalen Begleitung und Beratung richtig nutzt, bleibt sie dauerhaft beim Kunden verankert.

Die Branche hat also auch diesmal ein Hausaufgabenpaket umzusetzen: Bau- und Gartenfachmärkte müssen sich spürbar mit der aktuellen Lebenssituation der Menschen verknüpfen, Lebenswirklichkeit der Kunden aufgreifen und ihre Vertriebsstrategien ständig daran ausrichten.

Beispiel DIY-Community und gestärkte Selbstverwirklichung – hier bleibt für den Handel ein hoher Grad an Kundenbindung essenziell: Kompetenzbildung mit Workshops, Online-Tutorials und Beratungsangeboten können aus Anfängern begeisterte Heimwerker machen. Auf der Fläche müssen sich Kunden wirklich wohlfühlen – weg von der klassischen Warehouse-Atmosphäre, hin zu multiaktiven Präsentationen und Flächen zum Ausprobieren. Aber auch Online sind die Händler gefragt, um die Generationen X bis Z abzuholen – sie müssen die Durchdringung im Social Media weiter erhöhen, junge Handwerker-Communities auf- und ausbauen.

Kundinnen und Kunden sind immer der wichtigste Handlungsfaktor. Aber auch nach innen müssen die Branchenhändler vieles im Blick behalten. Stichwort realistische Preise und Kosten – dies ist in Zeiten ohne reales Wachstum essenziell. Dazu sollen strategische Partnerschaften mit Lieferanten für bessere Einkaufskonditionen sorgen sowie ausgeweitete Einstiegssortimente und angepasste Eigenmarken sollen preissensible Kunden stärker binden, die ansonsten evtl. verloren gehen könnten.

Klare Kommunikation: Sichere Deine Werte!

Die DIY-Branche ist DER Ansprechpartner für alle Renovierungs- und Sanierungsprodukte rund ums Haus: Hier gilt es, die Sortimente zu schärfen (z. B. Dämmung, energiesparende Lösungen, resiliente Gärten). Dazu müssen die Händler Beratungsangebote für Modernisierungen und Umbauten kommunizieren und aktiv vermarkten – dies bedeutet auch mehr Kooperationen in alle Richtungen.

Welche Rolle spielt die allgegenwärtige künstliche Intelligenz in der Branche? KI kommt schon bei Kundeninformation und Service zum Einsatz - ob bei individueller Ansprache, personalisierten Angeboten, Tracking, Orientierung auf der Fläche, Beratung, Community, Check Out: Die Einsatzfelder sind riesig und werden von den Akteuren im DIY-Markt zügig erschlossen.

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*Gartenmarkt Top-News Konjunktur & Wirtschaft Vermischtes
news-439850 Mon, 09 Mar 2026 10:05:00 +0100 Laimburg: Fachtagung "Naturnahe Grünflächenpflege" https://www.gabot.de/ansicht/laimburg-fachtagung-naturnahe-gruenflaechenpflege-439850.html Immer mehr Menschen leben in Städten - umso wichtiger ist es, Siedlungsräume nachhaltig zu gestalten und die Lebensqualität langfristig zu sichern. Genau hier setzt die vom Versuchszentrum Laimburg, der Stadtgemeinde Meran und den Gärten von Schloss Trauttmansdorff organisierte Fachtagung "Naturnahe Grünflächenpflege" an. 300 Fachleute verfolgten die achte Ausgabe am Freitag, 6. März 2026 im NOI Techpark. Am Freitag, 6. März 2026, haben 300 Personen die Fachtagung „Naturnahe Grünflächenpflege“ im NOI Techpark in Bozen Süd mitverfolgt. Sie diskutierten über zentrale Fragen der öffentlichen Grünflächenpflege: Wie lässt sich Artenvielfalt fördern? Wie funktionieren biologische Strategien gegen Schädlinge und Krankheiten? Welche Potenziale bieten Fassaden- und Dachbegrünungen? Und wie lassen sich große Baumhabitate erhalten? Auch Themen mit breiter gesellschaftlicher Relevanz – etwa Lichtverschmutzung – standen auf dem Programm. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf extensiven Grünflächen wie Magerrasen und Staudenbeeten und deren Akzeptanz. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Versuchszentrum Laimburg, der Stadtgemeinde Meran und den Gärten von Schloss Trauttmansdorff.

Grünflächen sind weit mehr als dekorative Elemente: Sie kühlen den Siedlungsraum, verbessern das Mikroklima, fördern die Artenvielfalt und erhöhen die Lebensqualität. Damit sie diese Funktionen erfüllen können, braucht es standortgerechte Planung, fachgerechte Pflege sowie Konzepte, die langfristig funktionieren“, erklärte Kathrin Plunger, Leiterin der Arbeitsgruppe Landschaftsbau am Versuchszentrum Laimburg.

Die Schattenseiten des Lichts

Beleuchtung steht für Sicherheit, Zivilisation und Modernität. Gleichzeitig belastet Kunstlicht Menschen, Tiere und Pflanzen. „Von Lichtverschmutzung spricht man, wenn künstliche Beleuchtung in der Nacht über ihren eigentlichen Zweck hinaus wirkt – also dann, wenn Licht zur falschen Zeit, am falschen Ort oder in unnötiger Intensität eingesetzt wird“, erklärte David Gruber, Direktor des Naturmuseums Südtirol in Bozen. Die Folgen zeigen sich auf mehreren Ebenen. Beim Menschen kann vor allem der Blauanteil im Licht die Melatoninproduktion hemmen. Mögliche Konsequenzen reichen von verzögertem Einschlafen bis hin zu gesundheitlichen Problemen bei chronischer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus. Auch Pflanzen reagieren empfindlich auf nächtliche Beleuchtung, da Licht zentrale Entwicklungsprozesse wie Blütenbildung oder Laubabwurf steuert. Besonders stark betroffen ist die Tierwelt: Viele Insekten orientieren sich am natürlichen Nachtlicht und werden von künstlichen Lichtquellen angezogen oder verdrängt. Dadurch verändern sich Bestäubungsleistungen und Nahrungsnetze. Auch Vögel, Fledermäuse und Amphibien können in ihrem Verhalten, ihrer Orientierung und ihrem Fortpflanzungserfolg beeinträchtigt werden.

Abhilfe schaffen einfache Prinzipien: Leuchten konsequent abschirmen und nach unten ausrichten, sensible Bereiche möglichst dunkel halten und warmweißes Licht mit niedriger Farbtemperatur (unter 3.000 Kelvin) einsetzen. Entscheidend bleibt der Grundsatz: Nur dort beleuchten, wo es notwendig ist – nur so lange wie nötig – und nur so hell und blauarm wie möglich.

Extensivierung: Naturnahe Flächen mit wenig Pflegeaufwand

Extensive Grünflächen sind Bereiche im Siedlungsraum, die naturnah gestaltet sind und weniger Pflege benötigen. Das spart Ressourcen und fördert gleichzeitig die Artenvielfalt. Andreas Nemetz, Leiter des Amtes für Umwelt und Kreislaufwirtschaft der Stadt Haar (Deutschland), präsentierte Magerrasen als ökologische und ökonomische Alternative im öffentlichen Grün. Aus 25 Jahren Praxis zeigte er, dass Magerrasen den Pflegeaufwand senken und zugleich Wohnumfeld, Parkplatzbegrünungen und Straßenbegleitgrün aufwerten. Die Magerrasen erwiesen sich als hitze- und trockenheitstolerant und stießen auf hohe Akzeptanz.

Michael Tauderer, Leiter der Gärtnerei Tauderer aus Fulpmes im Stubaital (Österreich), berichtete über Staudenbeete im öffentlichen Grün. Stauden sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Sie treiben jedes Jahr aus unterirdischen Speicherorganen neu aus und schaffen lebendige, abwechslungsreiche und ästhetische Flächen. Sie fördern die Biodiversität und unterstützen die Versickerung von Oberflächenwasser. In der Anschaffung sind sie jedoch kostenintensiv und erfordern Fachwissen – sowohl bei der Pflanzenauswahl als auch in der laufenden Pflege. Herausforderungen wie Streusalz, Schneelast oder Unkrautdruck lassen sich durch fachgerechte Pflege abfedern.

Klaudia Resch, selbständige Mitarbeiterin des Ökoinstituts Südtirol, erklärte, dass naturnahe Flächen für viele „unordentlich“ wirken. Akzeptanz entsteht durch verständliche Kommunikation, durch Informationen über Erfolge sowie durch gezielte Gestaltungselemente – etwa gemähte Ränder, klare Wege, Sitzpunkte oder Insektenhotels.

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*GaLaBau Vermischtes
news-439849 Mon, 09 Mar 2026 09:00:00 +0100 hortigate: Jahresbände 2025 veröffentlicht https://www.gabot.de/ansicht/hortigate-jahresbaende-2025-veroeffentlicht-439849.html Die Jahresbände 2025 der gartenbaulichen Versuche aus den verschiedenen Sparten sind auf dem Portal und Informationsdienst hortigate veröffentlicht worden. In mehreren Bereichen wurde die Praxistauglichkeit von alternativen Materialien untersucht. So wurden Baumschulversuche zur Wirksamkeit von unterschiedlichen Mulchmaterialien durchgeführt. Kunststoffreduktion steht bei den Versuchen zu alternativen Töpfen im Vordergrund. Erstmals wurde auch ein Praxis-Bericht über die Verwendung von kunststofffreien Weihnachtsbaumnetzen veröffentlicht.

Die Versuche zur Torfreduktion wurden 2025 in allen Bereichen fortgeführt. Schwerpunkt war die Entwicklung effektiver Düngestrategien.

Im Gemüsebau und ökologischen Gemüsebau standen weiter umfangreiche Sortenprüfungen im Vordergrund. So wurde in Sachsen und Bayern untersucht, welche Zwiebelsorten gute Erträge bringen und zusätzlich lagerfähig sind. Im Öko-Gemüsebau sind erstmalig Berichte zur Schilf-Glasflügelzikade und deren verursachte Krankheiten zu finden.

Die verschiedenen Kulturmethoden von Heidelbeeren wurden an der LVWO Weinsberg und im Versuchszentrum der LWK Nordrhein-Westfalen untersucht. Mit der effektiven Ernte von Haselnüssen beschäftigt sich ein neuer Beitrag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.

Herausgeber der Zusammenstellungen ist der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK). Die aktuellen Jahresbände stehen wie gewohnt in hortigate kostenfrei zum Durchblättern und Download bereit.

Auch ein Blick in die einzeln veröffentlichten Versuchsberichte lohnt sich. Seit dem letzten Jahr werden wieder Ergebnisse aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau/Landespflege und von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Wien-Schönbrunn in hortigate veröffentlicht. (ZVG/hortigate)

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*Baumschule *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Buchvorstellungen Vermischtes
news-439848 Mon, 09 Mar 2026 08:04:00 +0100 Urteil: Keine Autobahnmaut für Garten- und Landschaftsbaubetriebe https://www.gabot.de/ansicht/urteil-keine-autobahnmaut-fuer-garten-und-landschaftsbaubetriebe-439848.html Garten- und Landschaftsbaubetriebe müssen für die Nutzung von Bundesautobahnen mit Fahrzeugen unter 7,5 Tonnen keine Mautgebühren entrichten. Das hat das Verwaltungsgericht in drei Eilverfahren entschieden. Die Antragsteller sind Betreiber von Garten- und Landschaftsbaubetrieben. Per Lkw (Zugmaschine) und Anhänger transportierten sie u.a. auf Bundesautobahnen Maschinen und Geräte wie bspw. Großrasenmäher, um diese zu ihrem Einsatzort zu verbringen. Für die Nutzung der mautpflichtigen Abschnitte der Bundesautobahnen erhob die Toll Collect GmbH im Auftrag des Bundes Mautgebühren. Dagegen wandten sich die Antragsteller im Wege gerichtlicher Eilverfahren.

Die Eilanträge hatten vor der 38. Kammer Erfolg. Die Antragsteller müssten für die Nutzung der Bundesautobahnen keine Maut zahlen. Sie fielen als Garten- und Landschaftsbaubetriebe unter die von der Maut ausgenommene so genannte „Handwerkerausnahme“. Eine Maut dürfe danach nicht erhoben werden, wenn das Fahrzeug weniger als 7,5 Tonnen wiege und Material, Ausrüstungen oder Maschinen befördere, die für den Betrieb des Garten- und Landschaftsbaus benötigt würden. Das sei hier jeweils der Fall gewesen.

Gegen die Beschlüsse ist bereits Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG 9 S 1/26; OVG 9 S 2/26) eingelegt worden.

Beschlüsse der 38. Kammer vom 23. und vom 26. Februar 2026 (VG 38 L 126/26 u.a.) (Verwaltungsgericht Berlin)

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*GaLaBau Recht & Politik
news-439827 Mon, 09 Mar 2026 07:05:00 +0100 FDF: Spenden-Kampagne "Blumen schenken, Hoffnung spenden" wird fortgeführt https://www.gabot.de/ansicht/fdf-spenden-kampagne-blumen-schenken-hoffnung-spenden-wird-fortgefuehrt-439827.html In Europa erkranken jedes Jahr 21.000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Etwa 20% dieser Kinder verlieren den Kampf gegen die Krankheit. Krebs bei Kindern ist eher selten und entsprechend wenig erforscht.

Die erfolgreiche Spenden-Kampagne "Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ setzt hier an und wird in ihrem fünften Jahr fortgesetzt. Die Initiative des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und Partnern wie dem Fachverband Deutscher Floristen e.V./FDF sammelt in einem festterminierten Aktionszeitraum wieder Spenden-gelder für die Kinderkrebs-Forschung.

In den vergangenen Jahren sind auf diese Weise rund 500.000 Euro für diesen wichtigen Bereich der Onkologie zusammen gekommen. Der FDF begleitet und unterstützt diese Kampagne durch Information und Vernetzung in die Reihen seiner Mitglieder. Auf der IPM Flower Stage informierte Frederike Scheurer vom KiTZ auf Einladung des Verbands über Bedeutung und Erfolg der Kampagne und lud zur aktiven Teilnahme ein.

Teilnehmende Blumenläden in ganz Deutschland verkaufen im Kampagnenzeitraum Blumen und Pflanzen #füreineKindheitohneKrebs. Für jede verkaufte Blume oder Pflanze mit dem Kampagnen-Etikett fließt eine Spende in die Kinderkrebsforschung. Die diesjährige KiTZ-Blumenkampagne findet vom 20. April – 16. Mai 2026 statt. Teilnehmende Blumenläden, Gärtnereien und Gartencenter können sich auf der Website des KiTZ registrieren.

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*Floristik/Friedhof Vermischtes
news-439808 Mon, 09 Mar 2026 06:32:00 +0100 "Natur im Garten": Meilenstein bei der NÖ Umweltbewegung https://www.gabot.de/ansicht/natur-im-garten-meilenstein-bei-der-noe-umweltbewegung-439808.html Mit der Gemeinde Jedenspeigen im Bezirk Gänserndorf, die kürzlich den Gemeinderatsbeschluss fasste, ist nun die 500. Gemeinde Niederösterreichs Teil der NÖ Umweltbewegung. Konkret bedeutet das: kein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf. Stattdessen wird auf naturnahe Gestaltung, Förderung der Artenvielfalt und bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen gesetzt.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „500 'Natur im Garten' Partnergemeinden – das sind 500 starke Signale für mehr Artenvielfalt, für Nachhaltigkeit und für ein ökologisches Niederösterreich. Mit dem Beitritt der 500. Gemeinde zeigt unser Bundesland einmal mehr, dass Umwelt-, Klima- und Artenschutz direkt vor der Haustüre beginnen – im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse und auf unseren öffentlichen Grünflächen. Ich danke allen Gemeinden für ihren Einsatz – gemeinsam machen wir Niederösterreich zum Gartenland Nummer 1 in Europa."

Die Gemeinde Jedenspeigen bekam als 500. Gemeinde die „Natur im Garten" Gemeinde-Tafel von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreicht. Bürgermeister Alfred Kridlo: „Es ist uns eine große Ehre, die 500. ‚Natur im Garten' Gemeinde in Niederösterreich zu sein. Unsere Entscheidung war eine bewusste: für gesunde Lebensräume, für mehr Lebensqualität und für eine klimafitte Zukunft."

Die Zahl spricht für sich: Von 573 niederösterreichischen Städten und Gemeinden sind nun 500 offiziell „Natur im Garten" Partnergemeinden – ein Netzwerk, das zeigt, wie sich zukunftsorientierte Grünraumpflege und gelebter Umweltschutz erfolgreich umsetzen lassen. „Natur im Garten" begleitet mit einer Vielzahl an Beratungsangeboten sowohl die Gemeinden als auch deren Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung nachhaltiger Grünraumprojekte und dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf. Gemeinsam wird so die Biodiversität gefördert, die Umwelt geschützt und das Klima in den Siedlungsräumen verbessert, was nicht nur für die Natur, sondern auch für die Lebensqualität unmittelbar positive Auswirkungen hat.

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*GaLaBau Vermischtes
news-439810 Mon, 09 Mar 2026 06:07:00 +0100 Gartenpflanzen: Pflanzen als natürliche Stressbremse https://www.gabot.de/ansicht/gartenpflanzen-pflanzen-als-natuerliche-stressbremse-439810.html Ein begrünter Außenbereich beeinflusst das Wohlbefinden spürbar. Pflanzen wirken auf sanfte Weise: raschelnde Blätter im Wind, der Duft von Blüten, Kräutern und frischem Gemüse sowie sanfte Grüntöne, die das ganze Jahr über stimmungsvolle Akzente setzen. Diese natürlichen Sinneseindrücke unterstützen den Abbau von Stress, schaffen mentale Klarheit und stärken das seelische Gleichgewicht. Die Initiative der niederländischen
Gartenpflanzenzüchter:innen zeigt, wie Pflanzen den Außenbereich zu einem Ort machen, der alle Sinne anspricht.

Entspannung beginnt im Grünen

Ein Garten mit vielen Pflanzen trägt zur Entspannung und zum Wohlbefinden bei. Untersuchungen – unter anderem der Wageningen Universität – zeigen, dass grüne Umgebungen mit einem geringeren Stressniveau und einer besseren mentalen Erholung verbunden sind. Allein der Ausblick auf Pflanzen kann beruhigend auf Körper und Geist wirken. Natürliche Farben und weiche Formen entlasten das Gehirn. Eine für Deutschland repräsentative YouGov-Studie aus dem Jahr 2025 im Auftrag der Initiative der
niederländischen Gartenpflanzenzüchter:innen* bestätigt: 93% der Befragten mit begrüntem Außenbereich geben an, dass eine grüne Umgebung ihr Wohlbefinden steigert. 87% begrünen ihren Garten bewusst als Ausgleich zum Alltag. Gleichzeitig fühlen sich Menschen mit bepflanztem Außenbereich deutlich häufiger vital und entspannt als Personen ohne grüne Umgebung.

Darüber hinaus lädt ein grüner Außenbereich zum Verweilen ein und motiviert zu wohltuender Bewegung in Form von Gartenarbeit. Sanfte Klänge für mehr Ruhe Auch Geräusche prägen die Wirkung eines Außenbereichs. Viele Pflanzen erzeugen leises Rascheln, wenn der Wind durch ihre Blätter streicht. Besonders Ziergräser und Bambus
sorgen für ein gleichmäßiges, sanftes Rauschen. Dieses natürliche Hintergrundgeräusch lässt einen zur Ruhe kommen und macht den Garten zu einem Ort der Entspannung.

Düfte umschmeicheln die Sinne

Düfte wirken direkt auf Stimmung und Emotionen. Wohlriechende Gartenpflanzen verstärken den entspannenden Charakter des Außenbereichs. Lavendel gilt als klassischer Ruhebringer, während Rosen mit ihrem vertrauten Duft Geborgenheit vermitteln. Sternjasmin und Geißblatt entfalten vor allem an warmen Tagen und in den Abendstunden einen süßen, intensiven Duft, der den Aufenthalt im Garten besonders angenehm macht.

Gärtnern im natürlichen Rhythmus

Die Tätigkeiten im Garten tragen ebenfalls zur Entspannung bei. Kräuter und Gemüsepflanzen sorgen für herrlichen Duft und Geschmack. Minze, Rosmarin und Thymian verströmen bei Berührung ihr Aroma. Frisch geerntete Minze lässt sich außerdem hervorragend für Tee verwenden, der zu einer bewussten Pause im Alltag einlädt.

Tomaten, Paprika und Gurken wachsen in ihrem eigenen Tempo. Wer sie pflegt und geduldig auf die Ernte wartet, entschleunigt ganz automatisch. Das Ernten selbst sorgt unmittelbar für Zufriedenheit und belohnt die investierte Arbeit mit herrlichen Genussmomenten.

Harmonie durch Farbe

Farben tragen wesentlich zur Atmosphäre im Garten bei: Außenbereiche mit einer dominierenden Farbe oder harmonischen Ton-in-Ton-Abstufungen wirken ruhig und klar strukturiert. Sommerblüher wie Topfdahlien, Zauberglöckchen, Lobelien und Bacopa entfalten in aufeinander abgestimmten Farbtönen eine besonders harmonische Wirkung. Schmetterlinge und Bienen, die von den Blüten angezogen werden, sorgen für sanfte Bewegung und beleben den Außenbereich.

Grün durch das Jahr

Immergrüne Pflanzen verleihen dem Garten auch außerhalb der Vegetationsperiode Struktur und Beständigkeit. Buchsbaum, Japanische Stechpalme, Purpurglöckchen und Koniferen behalten ihr Grün über den oft kahlen Herbst und Winter hinweg und setzen so ganzjährig harmonische, wohltuende Farbakzente. Wer Inspiration für einen entspannenden Garten sucht, findet im Gartencenter eine große Auswahl an Gartenpflanzen sowie viele Ideen für Balkon, Terrasse und Garten.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt *Zierpflanzenbau Warenkunde
news-439832 Mon, 09 Mar 2026 05:46:00 +0100 Bundestag: Steigerung des Verzehrs pflanzlicher Lebensmittel angeraten https://www.gabot.de/ansicht/bundestag-steigerung-des-verzehrs-pflanzlicher-lebensmittel-angeraten-439832.html Zum Thema "Nachhaltige Ernährung" hat sich der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen am Mittwoch mit dem Leiter des Instituts für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Thomas Ellrot, sowie mit Antje Risius, Professorin für Nachhaltige Ernährung und Versorgung an der Hochschule Fulda während eines öffentlichen Fachgespräches ausgetauscht. Beide machten deutlich, dass nachhaltige Ernährung die planetaren Grenzen berücksichtige, die teils schon erheblich überschritten seien.

Eine nachhaltigere Ernährung sei im Interesse der Gesundheit, des Tierwohls, der Umwelt und des sozialen Miteinanders, sagte Risius. Eine gesundheitsfördernde Ernährung führe zu einer höheren Lebenserwartung, zu mehr gesunden Lebensjahren und zu mehr Wohlbefinden. Nachhaltige Ernährung sei aber auch eine Ernährung, die mehr Tierwohl unterstützt und damit den sich wandelnden ethischen Ansprüchen der Gesellschaft gerecht werde. Gleichzeitig gewährleiste sie soziale Mindeststandards entlang von Wertschöpfungsketten. Schließlich sei sie auch eine klima- und umweltschützende Ernährung, die zu den mittel- und langfristigen Nachhaltigkeitszielen Deutschlands passe, befand Risius.

Es stelle sich jedoch die Frage, ob nachhaltige Ernährung „alltagsfähig" sei. Zwar seien Ernährungsangebote in der westlichen Welt der Expertin zufolge „in Hülle und Fülle vorhanden". Dennoch gebe es kaum alltägliche, einfache Optionen für eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Ernährungsempfehlungen seien häufig undeutlich - Lebensmittelkennzeichnungen unübersichtlich und nicht vertrauenswürdig, befand sie. Es gelte daher, die Wertschätzung für nachhaltige Lebensmittelsysteme zu erhalten und zu gestalten.

Der Ernährungspsychologe Ellrot verwies auf die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 2024 veröffentlichten lebensmittelbezogenen Empfehlungen für Deutschland. Größter Hebel ist danach die Steigerung des Verzehrs pflanzlicher Lebensmittel aus den Kategorien Vollkorngetreide, Nüsse, Obst, Hülsenfrüchte und Gemüse. „Der Nutzen für die menschliche Gesundheit und Nachhaltigkeit wäre erheblich", so Ellrot.

Er ging auch auf die Empfehlungen des Bürgerrates „Ernährung im Wandel" ein, in dem er mitgearbeitet hatte. Ganz oben stehe da der Punkt Chancengleichheit und ein qualitätsgesichertes beitragsfreies Schulessen für alle Kinder in Deutschland. Das müsse politisch gestaltet werden. „Der Hebel in der Gemeinschaftsverpflegung ist riesengroß", sagte er. Klar sei, dass dieses Essen auch schmecken müsse. Schon jetzt gebe es aber Anbieter, die das sehr gut gewährleisten könnten und zeigten, „dass es funktionieren kann".

Zum Thema Bürgerrat sagte Ellrot weiter: Bei Nachbefragungen der 160 Mitglieder, die aus allen Schichten der Gesellschaft gekommen seien, zeigten sich viele von ihnen enttäuscht. Sie hätten das Gefühl, „das gar nichts von dem, was wir da erarbeitet haben, umgesetzt ist". Das sorge für Frustration und die Infragestellung der Selbstwirksamkeit der Mitglieder des Bürgerrates, sagte er. (hib/HAU) 

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*Gemüse/Obst Vermischtes
news-439819 Mon, 09 Mar 2026 05:14:00 +0100 Frische Seminar: Bietet Infos für Azubis und Quereinsteiger https://www.gabot.de/ansicht/frische-seminar-bietet-infos-fuer-azubis-und-quereinsteiger-439819.html Azubis und Neulinge im Fruchthandel erhalten im zweitägigen Frische Seminar „Warenkunde, Schwerpunkt Gemüse" am 16. April und 17. April Grundlagen und Hintergründe rund um das vielfältige grüne Sortiment. Verständlich erläutert werden die gesetzlichen Anforderungen sowie der Aufbau und Inhalt von Vermarktungsnormen. Warenkundliche Aspekte wie Anbau, Ernte und Sorten marktbedeutender Artikel stehen ebenfalls auf dem Programm. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden Gelegenheit, praktische Qualitätskontrollen anhand von Warenmustern bei dem Präsenz-Seminar in Bonn durchzuführen.

Die Referenten kommen von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und gelten als ausgewiesene Experten mit einem breiten Fachwissen in der Fruchtbranche. Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung des Deutschen Fruchthandels-verbandes (DFHV). Mitgliedsunternehmen des DFHV profitieren von der speziellen Seminargebühr. Mehr Informationen sind im Internet unter www.frischeseminar.de zu finden. Dort können sich Interessierte auch direkt anmelden.

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*Gemüse/Obst Termine & Veranstaltungen
news-439830 Sat, 07 Mar 2026 09:02:00 +0100 just chrys 2026: Verkaufschancen für jede Saison https://www.gabot.de/ansicht/just-chrys-2026-verkaufschancen-fuer-jede-saison-439830.html Die Inspirationskampagne just chrys geht 2026 mit voller Energie in die nächste Runde – und setzt erneut starke Impulse für den Fachhandel. Seit vielen Jahren steht die FDF-Trend-Reihe für frische Ideen, verkaufsstarke Designs und echte Unterstützung am Point of Sale. Auch in diesem Jahr liefert sie genau das, was Blumengeschäfte brauchen: Inspirationen, die Aufmerksamkeit schaffen, den Nerv treffen und sich verkaufen.

Auf der IPM ESSEN 2026 präsentierte der Fachverband Deutscher Floristen die Neuauflage der Kampagne „just chrys 2026“ unter dem Titel „Verkaufschancen für jede Saison“. Im Fokus steht eine durchdachte Design-Kollektion, die Trends aufgreift, Emotionen weckt und gleichzeitig praxisnah umsetzbar ist. Es wurden alle Werkstücke vor großformatigen Bannern gezeigt, die detailreich die Gestaltung und Auswahl der Chrysanthemen spiegelten. Aussagestarke Moodboards im XXL-Format zu den vier Trendthemen stellten den Bezug zu Lebensgefühl und Zeitgeist her. Die repräsentative FDF-Trendausstellung kann über den Fachverband Deutscher Floristen als Ausstellung oder Werkstück-Galerie gebucht werden – für Floristik-Foren aller Art (Anfrage über FDF, Nicola Fink : nicola.fink@fdf.de)

Vier Trendthemen zeigen, wie vielseitig Chrysanthemen inszeniert werden können:

  • Beat the Blues – pastellige Frühlings-Floristik gegen den Winterblues
  • Rainbow Ride – mutige Farbkombinationen, die Lebensfreude ausdrücken
  • Saved Sunshine – warme, optimistische Arrangements mit natürlicher Leichtigkeit
  • Seasonal Sparkle – festliche Akzente in zeitgerechtem Design

Die floralen Werkstücke sind atmosphärisch inszeniert und gleichzeitig nah an der Realität im Geschäft. Sie liefern konkrete Ideen für aufmerksamkeitsstarke Präsentationen, saisonale Aktionen und impulsstarke Zusatzverkäufe.

Ein besonderes Plus: Die komplette Design-Kollektion ist auch digital verfügbar. Begleitende Video-Clips auf der Website des FDF machen die Konzepte erlebbar und unterstützen bei der direkten Umsetzung im eigenen Laden.

just chrys 2026 steht damit einmal mehr für zeitgemäße Floristik, klare Verkaufsorientierung und Inspiration mit echtem Mehrwert. Eine Kampagne, die zeigt: Florale Trends sind kein Selbstzweck:  sie bieten Chancen, stärken die florale Wahrnehmung und setzen Kaufimpulse in jeder Saison.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Top-News Marketing & Trends Vermischtes
news-439824 Sat, 07 Mar 2026 07:04:00 +0100 Landgard: Nachwuchs-Führungskräfte weiter ausgebildet https://www.gabot.de/ansicht/landgard-nachwuchs-fuehrungskraefte-weiter-ausgebildet-439824.html Landgard Stiftung qualifizierte bereits zum neunten Mal Nachwuchs-Führungskräfte und vermittelte umfassendes Fachwissen für die Zukunft der Grünen Branche. Gelungener Abschluss für 14 Nachwuchskräfte im Gartenbau: Nach dem erfolgreichen Lehrgang „Betriebswirt*in im Produktionsgartenbau" der Landgard Stiftung nahmen Katharina Steuernagel, Mareen Bartz, Michael Kötting, Miriam Welsing, Fabio Winzen, Stefan Brandkamp, Nadine op de Hipt, Hans Willi Lynders, David Velmans, Georg Papen und Lorenz Krause am 26. Februar 2026 ihr Zertifikate persönlich in Empfang. Auch Franziska Heinen, Jakob Krings und Felix Schmitz absolvierten den Lehrgang erfolgreich, konnten jedoch nicht an der feierlichen Übergabe teilnehmen.  Die Verleihung und die anschließende Feier fanden auch in diesem Jahr wieder im Straelener Hof statt. 

Der Zertifikatslehrgang „Betriebswirte im Produktionsgartenbau" bildet einen zentralen Baustein der Strategie der Landgard Stiftung zur gezielten Förderung und Begleitung von Nachwuchskräften im Gartenbau. Das Programm vermittelt den Jungunternehmer*innen praxisnah wichtige Themen wie Arbeitsrecht, Bilanzierung, Kostenrechnung und Steuern in der Betriebspraxis. „Der Gartenbau ist eine Branche, die sich dynamisch entwickelt", erklärte Thomas Keuschen, Projektverantwortlicher bei der Landgard-Personalentwicklung. „Deshalb ist es unerlässlich, Fachkräfte auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten."

Mit dem praxisorientierten Fachlehrgang stärkt die Landgard Stiftung seit vielen Jahren gezielt die berufliche Entwicklung von Nachwuchskräften im Gartenbau. Ab Herbst 2025 eigneten sich die Teilnehmenden in elf intensiven Seminartagen wertvolles betriebswirtschaftliches Wissen zur Führung und Weiterentwicklung eines Gartenbaubetriebs an. 

Dabei kooperiert die Landgard Stiftung eng mit renommierten Partnern wie dem Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V., der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Bildungszentrum Gartenbau in Essen. Gemeinsam stellen die Partner sicher, dass der Lehrgang immer passgenau auf die aktuellen Anforderungen der Branche abgestimmt ist.

Ein weiterer Vorteil des Programms: Die Landgard Stiftung übernimmt die Mehrzahl der Lehrgangskosten, so dass die Teilnehmenden lediglich einen Eigenanteil von 195 Euro tragen. So erhalten die jungen Führungskräfte die Möglichkeit, sich ohne hohe finanzielle Belastung weiterzubilden und für die Zukunft des Produktionsgartenbaus gut aufzustellen.

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*Zierpflanzenbau Top-News Karriere
news-439825 Sat, 07 Mar 2026 06:48:00 +0100 Westfalen-Lippe: Freisprechung der Auszubildenden im Gartenbau https://www.gabot.de/ansicht/westfalen-lippe-freisprechung-der-auszubildenden-im-gartenbau-439825.html Für 192 junge Gärtnerinnen und Gärtner endete mit der Freisprechung im Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft Münster-Wolbeck der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen die Ausbildungszeit. Die Prüflinge der Berufsschulbezirke in Westfalen-Lippe erhielten Ende Februar bei der traditionellen gemeinsamen Feier ihre Urkunden.

In seinem Grußwort würdigte Oliver Beitzel, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen, die Leistungen zur Erreichung des Berufsabschlusses und betonte die attraktiven beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. „Die heutige Veranstaltung markiert das Ende einer intensiven Ausbildungszeit und den Beginn eines neuen Kapitels in Ihrem Leben. Sie haben nicht nur fachliches Wissen erworben, sondern auch wichtige persönliche Erfahrungen gesammelt“, erklärte er.

Mit gesonderten Urkunden und Präsenten wurden die Leistungen der Prüfungsbesten gewürdigt.

Prüfungsbeste in der Fachrichtung Garten und Landschaftsbau:

  • Max Brunswicker (Bad Laer)
  • Laura Schöppner (Everswinkel)
  • Felix Koppe (Werne)

Prüfungsbeste im Bereich des Produktionsgartenbaus:

  • Friederike Achterholt (Witten), Gemüsebau
  • Elisa Hagenkötter (Herzebrock Clarholz), Zierpflanzenbau
  • Sophie Schulte Weß (Münster), Zierpflanzenbau

Prüfungsbeste der Ausbildung zur Werkerin oder zum Werker im Gartenbau:

Die Freisprechung spiegelt die Vielfalt der Ausbildung im Gartenbau wider. Die Auszubildenden können je nach Interesse zwischen Garten und Landschaftsbau, Zierpflanzenbau, Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Obstbau, Gemüsebau und Staudengärtnerei wählen. In NRW befinden sich aktuell rund 3.900 junge Menschen in einer gärtnerischen Ausbildung.

  • Marc Alexander Herzberg (Bochum), Garten und Landschaftsbau
  • Lina Sarah Schlitzer (Hagen), Zierpflanzenbau
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*Baumschule *Floristik/Friedhof *GaLaBau *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Karriere
news-439811 Sat, 07 Mar 2026 06:24:00 +0100 Blumengärten Hirschstetten: Saisonstart https://www.gabot.de/ansicht/blumengaerten-hirschstetten-saisonstart-439811.html Ab dem 17. März ist die Gartenanlage wieder für alle Besucher*innen geöffnet! Die 60.000 m² große Gartenanlage der Blumengärten Hirschstetten vereint botanische Gärten, moderne Themengärten und eine artgerechte Tierhaltung zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Zahlreiche individuell gestaltete Gärten gewähren Einblicke in die Vielfalt der Blumen- und Pflanzenwelt – von länderspezifischen Gärten wie dem Indischen und Mexikanischen Garten bis hin zu besonderen Themenbereichen wie dem Urzeitgarten oder dem Koniferengarten. Besonders jetzt, da der Frühling vor der Tür steht, lädt die Gartenanlage zu einem entspannten Spaziergang ein – ein Tipp in Wien, um dem Alltag für einen Moment zu entfliehen.

Farbenprächtig: Über 72.000 Frühlingsblumen erwachen aus dem Winterschlaf

Für das Frühjahr 2026 wurden bereits im Herbst in den Blumenbeeten der Blumengärten Hirschstetten rund 42.000 Blumenzwiebeln ausgelegt und nun mit rund 30.000 Stiefmütterchen in verschiedenen Farben ergänzt. Zum Saisonstart zeigt sich die Natur noch zurückhaltend, doch mit den ersten warmen Frühlingstagen erblühen die Pflanzen in voller Schönheit. Besonders beeindruckend ist dann vor allem das große Blumenbeet beim Pavillon. Die Fläche von fast 400 m² wurde mit einer vielfältigen Auswahl an Frühlingsblumen gestaltet. Hier dominieren vor allem Tulpen der Sorten 'Generaal De Wet' in Orange-Gelb, 'Purissima' in kräftigem Weiß und 'Negrita' in auffälligen Dunkel-Violett. Ergänzt wird die Blütenpracht durch die imposanten Narzissen-Sorten 'Brackenhurst' in leuchtendem Goldgelb und 'Avalanche' in strahlendem Weiß-Gelb. Stiefmütterchen der Sorten 'Orange Purple Wing' in Orange-Violett und 'Primerose' in Gelb runden die Schönheit des Beetes ab.

Auch auf den zahlreichen weiteren Blumenbeeten in den Blumengärten Hirschstetten entfaltet sich diese farbenfrohe Vielfalt aus Tulpen, Narzissen und Stiefmütterchen.

Die Themengärten: Vielfalt und Tradition vereint

Vom Kristall-Wasser-Energie-Garten, einem beliebten Ruhepol, bis hin zu dem faszinierenden Urzeitgarten – hier gibt es für jede Besucherin und jeden Besucher etwas zu erkunden. Ob man die Exotik des Indischen Gartens erforschen möchte oder ein bisschen im Garten der Provence verweilt, die Blumengärten Hirschstetten laden herzlich dazu ein, in eine Welt voller Schönheit, Vielfalt und Inspiration einzutauchen.

Das Bauernhofensemble Spannberg ist ein besonders idylischer Ort: die Grünflächen wurden im Stil eines Bauerngartens mit einem integrierten Kräutergarten sowie einen traditionell angelegten Vorgarten gestaltet. Dieser besteht aus einer Mischkultur von Gemüse, Stauden und einjährigen Pflanzen sowie typischen Bauerngartensträuchern, wie zum Beispiel Holunder. Neben dem Bauernhaus findet man hier auch ein Presshaus sowie einen Stadl.

Ein Zoologischer Garten mitten in der Donaustadt

In den Blumengärten Hirschstetten befindet sich zusätzlich ein zoologischer Garten mit über 70 verschiedenen Tierarten. Der Fokus liegt größtenteils auf gefährdeten heimischen Tierarten wie der Wildkatze, dem Habichtskauz oder der Europäischen Sumpfschildkröte. Aber auch heimische Vögel wie etwa Amsel, Grünfink oder Stieglitz können im 1.200 m2 großen Vogelhaus beobachten werden. Auf dem Bauernhof kann man außerdem Ouessantschafe, die kleinste Schafrasse der Welt, Steirische Scheckenziegen oder Pfauenziegen entdecken.

Natur verstehen, Vielfalt erleben – Workshops und Führungen in den Blumengärten Hirschstetten

Mit der Eröffnung der Sommersaison laden die Blumengärten Hirschstetten wieder Besucher*innen jeden Alters zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Welt der Natur ein. Die weitläufige Gartenanlage begeistert nicht nur mit ihrer beeindruckenden Blütenvielfalt, sondern bietet auch ein abwechslungsreiches Programm an Führungen und Workshops für Groß und Klein. Im Mittelpunkt stehen dabei spannende Themen rund um Fauna und Flora: Ob zum Thema Bauernhof, Bienen oder zur faszinierenden Welt der Kräuter – für jeden Geschmack findet sich das passende Angebot. 

Spielerisch die Natur entdecken

Ein weiteres Highlight sind die vielfältigen Spielplätze der Blumengärten Hirschstetten, darunter der Insektenspielplatz und der Blumenspielplatz. Hier gibt es für jedes Alter spannende Möglichkeiten zum Entdecken und Austoben. Ob eine aufregende Nestschaukel, ein spannendes Spinnen-Kletternetz, ein unterhaltsames Pflanzenmemory oder ein abwechslungsreicher Tulpen-Parcours – für jede Vorliebe ist etwas dabei. Besonders beeindruckend sind die liebevoll gestalteten Details und kreativen Spielstationen, die nicht nur zum Spielen und Klettern einladen, sondern auch auf spielerische Weise Wissen über die Natur vermitteln.

Dschungelfeeling mitten in Wien: Das Palmenhaus Blumengärten Hirschstetten

Ein Rundgang durch das 700 m² große Palmenhaus der Blumengärten Hirschstetten führt Besucher*innen in nur wenigen Schritten durch drei faszinierende Klimazonen. Unter majestätischen Palmen entfaltet sich die Vielfalt der Tropen, in der eine beeindruckende Pflanzenwelt und ihre einzigartigen Überlebensstrategien hautnah erlebbar sind. Die geheimnisvolle Tierwelt des Palmenhauses überrascht zudem mit spezialisierten Insekten, wie etwa den bedrohten Samtschrecken oder den riesigen, gut getarnten Blattschrecken. Darüber hinaus finden im Palmenhaus interessante Wirbeltierarten wie Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, Spinifex-Australienhüpfmäuse und Japanische Kletternattern ihr Zuhause und erfreuen große wie kleine Gäste.

Veranstaltungs-Highlight zur Osterzeit

Ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender der Blumengärten Hirschstetten sind die Ostertage, die vom 26. März bis 29. März und vom 2. April bis 6. April 2025, jeweils Donnerstag bis Sonntag sowie Ostermontag von 9 bis 18 Uhr, stattfinden. Der Eintritt ist frei. Die Besucher*innen können sich auf dem Ostermarkt des Kulturvereins Donaustadt mit einer Vielzahl an Delikatessen freuen, darunter Schinken, Speck, Käse, Räucherlachs, Honig sowie verschiedene Süßspeisen. Auch dekorative Osterartikel, bemalte Eier, Osterkerzen und Selbstgebasteltes zählen zum Angebot. Eine Gärtnerei wird ebenfalls am Ostermarkt vertreten sein. Zusätzlich erwarten die Besucher*innen in den Veranstaltungsglashäusern Infostände zu verschiedenen Themen der Pflanzenwelt und für die kleinen Gartenfreund*innen gibt es die Möglichkeit, Sommerblumen selbst zu topfen. Für die Jüngsten wird ein unterhaltsames Programm mit Kinderschminken sowie verschiedenen Mal- und Bastelaktivitäten geboten, damit die Ostertage für die ganze Familie unvergesslich werden. Alle Entdecker*innen können zudem bei kostenlosen Führungen Wissenswertes von Expert*innen der Wiener Stadtgärten im Grünen erleben, während eine Osterhasen-Rätselrallye auf dem Gelände der Blumengärten die Wartezeit auf den Osterhasen verkürzt.

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*Baumschule *GaLaBau *Zierpflanzenbau Termine & Veranstaltungen Vermischtes
news-439775 Sat, 07 Mar 2026 06:17:00 +0100 DWD: Bundesverkehrsminister Schnieder startet KI-basierte Wettervorhersage https://www.gabot.de/ansicht/dwd-bundesverkehrsminister-schnieder-startet-ki-basierte-wettervorhersage-439775.html Mit dem Modell AICON entstehen qualitativ hochwertige Wettervorhersagen deutlich schneller Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder startet KI-basierte Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat jetzt das neue KI-gestützte globale Wettervorhersagemodell AICON in Betrieb genommen. AICON verbessert insbesondere die Vorhersage von Temperatur, Wind und Niederschlag, also den Parametern, die für den Alltag, die Mobilität und die Sicherheit der Menschen eine zentrale Rolle spielen. Dabei liefert das Modell für die unmittelbar über der Erdoberfläche gemessenen Größen für die ersten drei Tage präzisere Vorhersagen als alle anderen getesteten KI-Wettermodelle. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den europäischen Wetterdiensten und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) konnte der DWD wichtige KI-Infrastruktur gemeinsam herstellen – eine zentrale Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des neuen KI-Modells AICON.

Bei seinem Besuch in der Zentrale des DWD in Offenbach am Main betonte der Bundesverkehrsminister die Bedeutung effizienter und hochwertiger Vorhersagen für die Gesellschaft: „Der Deutsche Wetterdienst hilft mit seinen Vorhersagen, Warnungen und Informationen, das Leben und Eigentum der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Mit dem neuen KI-basierten Wetter-Vorhersage-Modell AICON setzt er klar auf Innovation und Fortschritt. Damit sind deutlich schnellere und qualitativ hochwertige Vorhersagen möglich. AICON liefert Prognosen im 3-Stunden-Takt – das ist doppelt so häufig im Vergleich zu anderen globalen Wettervorhersagemodellen. Das schafft zum Beispiel bei Unwettern oder Starkregen wertvolle Zeit für Schutzmaßnahmen. Das AICON-Modell ist ein echter Meilenstein, mit dem Deutschland eine Spitzenposition in Europa einnehmen kann.“

Patrick Schnieder besuchte gemeinsam mit DWD-Präsidentin Prof. Dr. Sarah C. Jones unter anderem das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum. Enorme Rechenkapazitäten sind Grundvoraussetzungen für die räumlich und zeitlich genauen Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen. Klimaprognosen und -projektionen des DWD sind hierauf ebenfalls angewiesen. Für mehr KI-Ressourcen hat das Bundesverkehrsministerium Investitionsmittel für einen neuen Hochleistungsrechner bereitgestellt, um von 2027 an globale wie auch hochaufgelöste regionale KI-Modelle zu trainieren und klassische physikalisch-basierte Wettervorhersagemodelle in sehr viel höherer Genauigkeit zu berechnen. Der DWD ist einer von 15 globalen Knotenpunkten im internationalen Datenaustausch der Wetterdienste. Insgesamt gehen täglich rund acht Terabyte an Beobachtungsdaten zum aktuellen Zustand der Atmosphäre in Offenbach ein. Im vergangenen Jahr wurden auf dem Hochleistungsrechner NEC SX-Aurora Tsubasa im Routinebetrieb rund 400 000 Modellvorhersagen sowie zusätzliche Entwicklungsläufe berechnet und automatisch etwa 100 Millionen Karten und Grafiken mit meteorologischen Daten produziert – Tendenz steigend.

„Entscheidend für die Qualität von KI-Verfahren sind die Daten, auf denen sie trainiert werden“, erläutert Jones. „AICON basiert auf einem DWD-eigenen Datensatz, für den 15 Jahre Wetter auf der ganzen Erde in 13 Kilometern räumlicher Auflösung und dreistündigem zeitlichen Raster mit unserem etablierten ICON-Vorhersagesystem analysiert wurden.“

In der Vorhersage- und Beratungszentrale (VBZ) tauschte sich Patrick Schnieder mit den Meteorologinnen und Meteorologen darüber aus, wie KI-gestützte Verfahren die Risikoerkennung und die Beratung von Kundinnen und Kunden – etwa aus dem Katastrophenschutz, Land-, Luft- und Seeverkehr – in Zukunft verbessern werden.

Im KI-Zentrum arbeiten die Expertinnen und Experten des DWD derzeit an einer Reihe von Verfahren, um den Datenschatz des DWD mit Hilfe von KI nutzbar zu machen: Hochaufgelöste, aktuelle und kundenspezifische Informationen – etwa KI-gestützte Vorhersagen der Straßenbelagstemperatur – verfeinern die Prognosen und tragen so im Winter zu mehr Sicherheit auf den Autobahnen bei.

Dr. Renate Hagedorn, DWD-Vizepräsidentin und Leiterin des Geschäftsbereiches Wettervorhersage: „In kritischen Situationen bleibt die Beratung durch Menschen entscheidend. KI optimiert unsere Prozesse durch die automatisierte Erstellung von Standardprodukten, ersetzt aber nicht die Expertise unserer Meteorologinnen und Meteorologen.“ AICON ergänzt mit seiner Qualität ab sofort das etablierte numerische Modell ICON, das Herzstück des DWD-Vorhersage-Systems, das weiterhin mit international führender Qualität und Verlässlichkeit bei einer breiten Palette von Anwendungen – von Wettervorhersage bis Klimasimulationen – zum Einsatz kommt.

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*Baumschule *Floristik/Friedhof *GaLaBau *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Wetter/Klima
news-439771 Sat, 07 Mar 2026 05:41:00 +0100 Alnatura: Landet beim Best Brands Award 2026 wieder unter den Top Ten https://www.gabot.de/ansicht/alnatura-landet-beim-best-brands-award-2026-wieder-unter-den-top-ten-439771.html Das hessische Bio-Unternehmen Alnatura gehört wieder zu den besten Marken in Deutschland. Mit dem jährlich vergebenen Marketingpreis "Best Brands Award" werden die erfolgreichsten Marken des Jahres ausgezeichnet. Alnatura war - wie auch im vergangenen Jahr als einzige Bio-Marke im Gesamtranking – in der Kategorie "Best Experience Brand" nominiert und erreichte Platz acht. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden über Platzierung

Grundlage für die Auszeichnungen in vier verschiedenen Kategorien bildet eine umfassende, repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens NIQ. Diese bewertet die Marken anhand von zwei Kriterien: ihrem wirtschaftlichen Erfolg und der emotionalen Resonanz bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Über die jeweiligen Gewinner aus mehr als 400 Marken aus rund 50 Branchen entscheidet somit keine Jury, sondern rein die Beliebtheit bei den Konsumenten. Laut Michael Müller, Managing Director NIQ, erwarten Kundinnen und Kunden gerade in Zeiten großer Verunsicherung von Marken Klarheit, Authentizität und echte Leistungsversprechen. 

Alnatura Gründer Götz Rehn zur Auszeichnung: „Konsequente Sinnorientierung ist seit über 40 Jahren der Markenkern von Alnatura. Die Platzierung unter den Top Ten der „Best Experience Brand" zeigt die große Wertschätzung unserer Kundinnen und Kunden. Wir danken ihnen für das Vertrauen."

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*Gemüse/Obst Unternehmen & Märkte
news-439777 Sat, 07 Mar 2026 05:22:00 +0100 Qualitätskontrolle Gemüse: Frische Seminar auf dem Großmarkt München https://www.gabot.de/ansicht/qualitaetskontrolle-gemuese-frische-seminar-auf-dem-grossmarkt-muenchen-439777.html Die Qualitätssicherung im vielfältigen Gemüse-Sortiment steht im Mittelpunkt des Präsenz-Seminars „Qualitäts- und Wareneingangskontrolle – Schwerpunkt Gemüse" am 23. April 2026 auf dem Großmarkt München. Bei diesem Frische Seminar, der Bildungsplattform des Deutschen Fruchthandelsverbandes (DFHV), erhalten die Teilnehmenden grundlegende Informationen, um die Artikel schnell und effizient sowohl auf Basis der gesetzlichen Vorgaben als auch gemäß der Kundenspezifikationen zu beurteilen.

Die Tagesveranstaltung ist praxisorientiert ausgerichtet. Es besteht ausreichend Gelegenheit, Warenmuster nach qualitativen Kriterien zu bewerten und die Ergebnisse mit dem Referenten vor Ort zu diskutieren. Vor dem Seminar wird eine exklusive Führung durch die Münchner Großmarkthalle angeboten.

Die Präsenz-Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende im Warenein- und –ausgang, in der Qualitätssicherung und –kontrolle sowie im Einkauf und Vertrieb. DFHV-Mitglieder profitieren von der speziellen Teilnahmegebühr. Aufgrund der begrenzten Platzzahl empfiehlt das Frische Seminar, sich frühzeitig anzumelden. Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind die Markthallen München und der Verband des Bayerischen Fruchtimport- und Großhandels.

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*Gemüse/Obst Termine & Veranstaltungen
news-439838 Fri, 06 Mar 2026 17:05:00 +0100 OBI: Azubis pflanzen 1.000 Bäume https://www.gabot.de/ansicht/obi-azubis-pflanzen-1000-baeume-439838.html Anpacken, wo alles begann: Dort, wo die Wurzeln von OBI liegen, pflanzen 25 Auszubildende 1.000 klimaresiliente Bäume und zeigen damit Verantwortung für ein nachhaltiges und aktives Handeln. Die jährlich stattfindende Aktion ist fester Bestandteil im Ausbildungsprogramm bei OBI und stärkt den Zusammenhalt und die Eigenverantwortung. „Alles machbar“ gilt bei OBI nicht nur für das Zuhause unserer Kund:innen, sondern auch für die OBI Auszubildenden. In einem Waldstück nahe dem OBI Zentralstandort Wermelskirchen nahmen die Nachwuchskräfte des Unternehmens die Schaufel in die Hand: Unter fachlicher Anleitung von Alain Paul (Dipl. Forst. Ing.), Gründer und Geschäftsführer der Holz.ConZert GmbH, pflanzten sie einen zukunftsfähigen Mischwald aus Trauben-Eichen, Weiß- und Küstentannen, Winterlinden sowie Bergahorn. Neben den verschiedenen Baumarten wurden Bienenweiden und Sträucher gepflanzt, die Vögeln und Insekten als wichtige Nahrungsquelle dienen.

Alain Paul erklärt: „Die Kahlfläche, auf der wir die Bäume pflanzen, entstand binnen eines Jahres durch Dürren und den Borkenkäfer. Nun soll hier wieder ein gemischter, stabiler Wald entstehen, der alle seine Funktionen erfüllen kann.” Die Auswahl der Baumarten erfolgte laut Alain Paul mit einem gezielten Blick auf heimische und standortgerechte Bäume, die den Wald resilienter machen.

Hendrik Voigt, OBI Deutschland-Chef freut sich über den Einsatz vor Ort: „Wermelskirchen ist unsere Heimat, hier liegen unsere Wurzeln. Nachhaltigkeit ist bei uns kein abstrakter Begriff, sondern ein Thema, das wir gemäß unseres Mottos ‘Jeden Tag ein bisschen besser’ gemeinsam angehen – von der ersten Pflanze bis zum fertigen Wald.“

„Es geht darum, etwas Bleibendes zu schaffen“, so Meike Gansert, Team Lead Berufsausbildung & Duales Studium bei OBI. „Ein bunter, vielfältiger Wald ist wie ein gutes Team: Die Mischung macht’s stark.“

Die Aktion ist Teil einer deutschlandweiten Initiative des Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) in Zusammenarbeit mit Alain Paul von der Holz.ConZert GmbH. Jedes Jahr kommen Azubis aus den OBI Märkten der ausgewählten Region und den Store Support Centern Wermelskirchen und Köln zusammen, um gemeinsam anzupacken. Dabei lernen die Nachwuchskräfte nicht nur, warum der Mischwald die Zukunft ist, sondern packen selbst mit an, um ihn zu gestalten. 

Aktuell beschäftigt OBI über 1.100 Nachwuchskräfte in den Märkten, den Zentralstandorten sowie im Bereich Logistik. Das Projekt zeigt: Wenn alle mit anpacken, ist alles machbar. Für den bevorstehenden Ausbildungsstart im August 2026 bietet OBI noch zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten für motivierte Talente an.

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*Gartenmarkt Top-News Unternehmen & Märkte
news-439820 Fri, 06 Mar 2026 16:09:00 +0100 IFH KÖLN: Grillmarkt 2025 weiter unter Druck https://www.gabot.de/ansicht/ifh-koeln-grillmarkt-2025-weiter-unter-druck-439820.html Der Grillmarkt verzeichnet 2025 Umsatzminus von 3%. Gasgrills bleiben wichtigster Treiber unter den Grillgeräten. Der stationäre Handel bleibt beliebtester Vertriebskanal für Produkte rund um das Thema Grillen. Sobald die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, wird in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen wieder angegrillt. Der Start in die Grillsaison setzt Jahr für Jahr wichtige Impulse für Handel und Hersteller. Aktuelle Marktdaten zeigen jedoch, dass sich der Grillmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld bewegt. So macht der „Branchenbericht Grillen 2026" des IFH KÖLN und des Industrieverbandes Garten (IVG) e.V. deutlich: Der deutsche Grillmarkt stand auch im Jahr 2025 unter herausfordernden Rahmenbedingungen. Die drei Marktsegmente Grillgeräte, Brennstoffe und Zubehör verzeichneten im vergangenen Jahr in Summe ein Umsatzminus von 3%. Ein Blick auf die Entwicklung der Hauptwarengruppen seit 2019 zeigt, dass sich insbesondere die Grillbrennstoffe – also Gas, Holzkohle und ähnliche Produkte – am dynamischsten entwickeln. 

„Im Vergleich zum Gartenmarkt insgesamt entwickelt sich der Grillmarkt nun bereits im dritten Jahr in Folge schwächer – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Marktsättigung weiterhin nachwirkt. Das verhaltene Konsumklima und gestiegene Lebenshaltungskosten dämpfen den Absatz langlebiger Güter zusätzlich. Spürbare Impulse für eine Belebung des Grillgerätemarktes sind auch 2026 nicht in Sicht, entsprechend fällt die Prognose konservativ aus", erklärt Christian Lerch, Senior Projektmanager am IFH KÖLN. 

Gasgrills treiben den Markt, Holzkohlegrills weiterhin rückläufig 

Die Umsatzentwicklung der Grillgeräte-Segmente in den letzten zehn Jahren zeigt eine klare Verschiebung innerhalb des Marktes. Während Gasgrills seit 2015 deutlich an Bedeutung gewonnen haben und 2025 mit einem Indexwert von 248 weiterhin klar über dem Ausgangsniveau (Index 2015 = 100) liegen, entwickeln sich Elektrogrills vergleichsweise stabil und verzeichnen nur moderate Zuwächse. Demgegenüber steht ein anhaltender Rückgang bei Holzkohlegrills: Ihr Absatz ist seit Jahren kontinuierlich rückläufig und liegt 2025 nur noch bei einem Indexwert von 39. 

Stationärer Handel bleibt wichtigste Säule 

Die Distribution von Grillprodukten ist aufgrund der Vielfalt an Geräten, Preislagen und Brennstoffen weiterhin stark fragmentiert. Ungeachtet dessen bleibt der stationäre Handel der zentrale Absatzkanal. Insbesondere Bau- und Heimwerkermärkte behaupten ihre führende Rolle − auch künftig. Zusätzliche Stabilität erhält der stationäre Vertrieb durch das Brennstoffsegment, das traditionell eng an den Handel vor Ort gebunden ist. Der anhaltende Trend zu Gasgrillgeräten verstärkt diese Entwicklung, da Gasflaschen als Pfand- und Austauschprodukte überwiegend stationär nachgefragt werden.

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*Gartenmarkt Hintergrund & Analyse
news-439847 Fri, 06 Mar 2026 15:25:00 +0100 8. März: Frauen stärken die Fachkräftebasis im Gartenbau https://www.gabot.de/ansicht/8-maerz-frauen-staerken-die-fachkraeftebasis-im-gartenbau-439847.html Anlässlich des Internationalen Frauentags weist der Zentralverband Gartenbau (ZVG) auf die Bedeutung von Frauen in den gärtnerischen Berufen hin. In Ausbildung, Fachpraxis und unternehmerischer Verantwortung leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche. „Der Gartenbau braucht qualifizierte Fachkräfte. Viele Auszubildende, Mitarbeiterinnen und Unternehmerinnen bringen hohe fachliche Kompetenz, betriebswirtschaftliches Know-how und Innovationsbereitschaft in die Betriebe ein“, betont ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.

In allen gärtnerischen Sparten – sei es nun die Produktion von Obst und Gemüse sowie Pflanzen und Gehölze oder im Dienstleistungsgartenbau wie dem gärtnerischen Fachhandel – übernehmen Frauen zunehmend Verantwortung in leitenden Positionen und in der Unternehmensführung. Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr junge Frauen für eine Ausbildung im Gartenbau und tragen damit zur Sicherung des Fachkräftebedarfs der Branche bei.

Der ZVG sieht darin ein wichtiges Potenzial für die Zukunft der Branche. Entscheidend sei, dass Betriebe attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen bieten sowie fachliche Entwicklungsmöglichkeiten stärken. Er setzt sich daher weiterhin für eine starke berufliche Bildung, qualifizierte Fachkräfte und gute Rahmenbedingungen für die Entwicklung gärtnerischer Betriebe ein.

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine zentrale Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit des Gartenbaus. Die Kompetenzen und Perspektiven vieler Frauen in Ausbildung, Betrieb und Unternehmertum sind dafür ein wichtiger Bestandteil“, so Kähler-Theuerkauf abschließend. (ZVG)

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*Baumschule *Floristik/Friedhof *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Vermischtes
news-439823 Fri, 06 Mar 2026 15:05:00 +0100 COMPO: Engagiert sich auch 2026 als Kooperationspartner der BATG https://www.gabot.de/ansicht/compo-engagiert-sich-auch-2026-als-kooperationspartner-der-batg-439823.html Bereits zum dritten Mal findet vom 13. bis 22. März 2026 die bundesweite Aktionswoche "Torffrei gärtnern", kurz BATG, statt. Dann rücken das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. erneut die Bedeutung torffreier Substrate für den Klimaschutz in den Fokus. COMPO ist, wie bereits 2025, Kooperationspartner und unterstützt die gemeinsam formulierten Ziele mit einem Maßnahmenpaket für Endverbraucher, Handel und Medien. 

Die BATG richtet sich bewusst an Hobbygärtner und Multiplikatoren wie Handel, Presse und Influencer – genau dann, wenn die neue Gartensaison beginnt. Die Auftaktveranstaltung findet am 5. März 2026 in Berlin statt, gefolgt von bundesweiten Kommunikationsaktivitäten von Initiatoren und Partnern. „Ressourcenschonendes Gärtnern im Einklang mit Natur und Umwelt ist und bleibt für COMPO ein zentrales Anliegen, auch wenn sich der gesellschaftliche Fokus in den letzten Monaten etwas verschoben hat“, erklärt Stephan Engster, CEO von COMPO. „Deshalb freuen wir uns sehr, die bundesweite Aktionswoche „Torffrei gärtnern“ auch in diesem Jahr als Partner zu unterstützen.“ 

Breites Sortiment torffreier Blumenerden und innovativer Spezialprodukte 

Als führender Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten bietet COMPO Endverbrauchern europaweit ein breites Sortiment torffreier Blumenerden und Substratalternativen sowie Spezialprodukte zum torffreien Gärtnern an, das kontinuierlich erweitert und ausgebaut wird und begleitet Handelspartner verlässlich bei der individuellen Gestaltung ihrer Sortimente. Alle COMPO BIO Blumenerden sind zu 100% torffrei und bestehen aus sorgfältig ausgewählten, nachwachsenden Rohstoffen wie gütegesichertem Grünkompost, Holzfasern und Rindenhumus, die an regionalen Standorten verarbeitet werden. Im Rahmen der gruppenweiten Bio-Wachstumsstrategie präsentiert COMPO auch 2026 mehrere Neuheiten für das torffreie Gärtnern, darunter die COMPO BIO Hochbeeterde und die COMPO BIO Gartenpflanzerde in der attraktiven 75 L-Größe oder das Rasen Fit+ Keimsubstrat. 

„Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil unseres umfangreichen Green Leadership Programms zur Reduzierung unserer Emissionen“, erklärt COMPO-CEO Stephan Engster. Die regionale Beschaffung von Rohstoffen und unser dezentrales Erden-Standortkonzept mit über 10 Standorten allein in Deutschland sorgen für eine bessere Kontrolle von Qualitäten und Volumenströmen, kurze Transportwege und -zeiten und damit für eine deutliche Verringerung von Emissionen. „Bei all den genannten Maßnahmen stehen immer die Endverbraucher im Fokus – sie sollen Freude und Erfolg beim Gärtnern haben,“ so Engster. 

Umfassende Kommunikationsmaßnahmen auf allen Kanälen 

Als Kooperationspartner der BATG unterstützt COMPO die Kampagne auch 2026 mit eigenen Initiativen: Endverbraucher finden Informationen zum Thema „Torffrei gärtnern“ auf der Webseite, im Newsletter sowie auf allen relevanten Social-Media-Kanälen. Parallel erfolgen PR-Aktivitäten, mit dem Ziel, ein breites Medienspektrum zu erreichen. Torffreie Blumenerden sind darüber hinaus ein fester Bestandteil von COMPOs interaktiven Produktschulungen der Online-Schulungsakademie.

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*Gartenmarkt Top-News Zulieferer
news-439837 Fri, 06 Mar 2026 13:00:00 +0100 Krieg im Iran: Preiserhöhungen auch im Gartenmarkt zu befürchten https://www.gabot.de/ansicht/krieg-im-iran-preiserhoehungen-auch-im-gartenmarkt-zu-befuerchten-439837.html Durch den Krieg im Iran sind die Transportkosten – insbesondere auf der Straße – stark explodiert, was sich gerade bei großvolumigen Produkten deutlich auf die Gesamtkosten niederschlägt. Die Entwicklung betrifft den gesamten Gartenmarkt, speziell aber die Hersteller von Blumenerden und Substraten. Sie befürchten, zu kurzfristigen Preisanpassungen gezwungen zu werden. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Auswirkungen des Irankriegs bereits an den Zapfsäulen zu spüren bekommen. Dort kostet Diesel im bundesweiten Durchschnitt derzeit um die 2,086 Euro je Liter. Diese drastische Preiserhöhung hat auch Auswirkungen auf die Grüne Branche, denn dadurch wachsen die Frachtkosten weit über das kalkulierte und auch absehbare Maß. „Steigen die Preise für Diesel, erhöhen sich die zu zahlenden Transportkosten für die Hersteller automatisch“, erklärt Anna Hackstein, Geschäftsführerin beim Industrieverband Garten (IVG) e.V., die derzeitige Lage. Denn bei vielen Kontrakten mit Speditionen gibt es einen sogenannten „Dieselfloater“, bei dem steigende Dieselkosten automatisch zu höheren Frachtkosten führen.

Die gesamte Entwicklung trifft die Hersteller von Blumenerden und Substraten besonders hart, da sie mit schweren und vergleichsweise günstigen Produkten handeln. Da machen sich anfallende Preissteigerungen schnell bemerkbar. „Für die Produzenten ergibt sich der Handlungsdruck, die Mehrkosten der Logistik über den Handel an die Verbraucher weiterzureichen, um wirtschaftlich produzieren und die Versorgungslage sicherstellen zu können“, so Hackstein. „Der Branche bleibt in dieser Situation kaum etwas anderes übrig und ich hoffe auf die Akzeptanz aller Akteure“, wirbt sie für Verständnis. Politisch flankierende Maßnahmen zur Abfederung der Preisanstiege an den Tankstellen wären demnach sehr wünschenswert.

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*Baumschule *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Vermischtes
news-439839 Fri, 06 Mar 2026 12:07:00 +0100 ZVG: Blumengruß zum Internationalen Frauentag https://www.gabot.de/ansicht/zvg-blumengruss-zum-internationalen-frauentag-439839.html Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages am 8. März überreichte ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf einen Blumengruß des deutschen Gartenbaus an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Der Kurzbesuch stand für Dialog, Zusammenarbeit und Wertschätzung – stellvertretend für die vielen Frauen, die Verantwortung übernehmen, gestalten und unser Land prägen.

Für die heutige Bundestagspräsidentin war es zugleich ein schönes Wiedersehen mit der Branche, die sie aus ihrer Zeit als frühere Bundeslandwirtschaftsministerin gut kennt. Ein kurzer, herzlicher Austausch in bewegten Zeiten – und ein starkes Signal für Dialog und Zusammenarbeit. (ZVG)

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*Floristik/Friedhof *Zierpflanzenbau Top-News Recht & Politik
news-439806 Fri, 06 Mar 2026 11:04:00 +0100 "TerÖko": Kompost kann Alternative zu Torf sein https://www.gabot.de/ansicht/teroeko-kompost-kann-alternative-zu-torf-sein-439806.html In dem fünfjährigen Forschungsprojekt des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) testete ein Konsortium auch in der Praxis, welche torfreduzierten und -freien Substrate sich für die ökologische Produktion von Topfkräutern eignen. Die Ergebnisse zeigen, dass hochwertiger Kompost das Potenzial zum verlässlichen Torfersatz hat. Das nun entwickelte umfangreiche Merkblatt „Mehr Kompost, weniger Torf im Bio-Kräutertopf" fasst die Ergebnisse für die Praxis zusammen und zeigt, wie der Übergang zu nachhaltigen Substraten gelingen kann. Dies ist nicht nur für die ökologische Topfkräuterproduktion interessant, sondern für die gesamte konventionelle und ökologische Gartenbaubranche.

In dem 68-seitigen Merkblatt werden auf Basis der Projektergebnisse von TerÖko praxisnahe Strategien aufgezeigt, geeignete alternative Substratkomponenten vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Kulturen erläutert. Im Mittelpunkt steht dabei der regional verfügbare Substratbestandteil Kompost. Basierend auf den Versuchsergebnissen wird aufgezeigt, wie der Übergang zu nachhaltigen Substraten schrittweise gelingen kann.

Für eine kompaktere Darstellung der wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen für die Praxis gibt es zusätzlich ein zweiseitiges Praxismerkblatt.

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*Baumschule *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Forschung & Wissenschaft
news-439821 Fri, 06 Mar 2026 10:04:00 +0100 Frühlingserwachen: Spargelstangen sprießen kraftvoll und üppig https://www.gabot.de/ansicht/fruehlingserwachen-spargelstangen-spriessen-kraftvoll-und-ueppig-439821.html Dank des trockenen Herbstes und des kalten Winters konnten die Spargelpflanzen viel Energie einlagern. Durch den Temperatursprung von kalten Februartagen zu sehr sonnigen und recht warmen Frühlingstagen hat das Edelgemüse nun den Anreiz bekommen, kräftig zu sprießen. Mit den ersten Spargelstangen ist bereits Mitte März im Südwesten Deutschlands zu rechnen. Nennenswerte Erntemengen wird es ab dem 20. März zum kalendarischen Frühlingsbeginn geben. Je nach Anbauart und Verfrühungsgrad wird es auch im Nordwesten Deutschlands bereits in diesem Zeitraum den ersten Spargel geben. Die Ostertage werden dann richtig zum Spargelfest, denn Spargelliebhaber und -liebhaberinnen werden aus dem Vollen schöpfen können.

Optimale Startbedingungen für Deutschlands Lieblingsgemüse

„Der trockene Herbst und sehr kalte Wintertage haben bei den Spargelpflanzen für eine optimale Energiespeicherung, eine gute Erholungsphase und gutes Wachstum gesorgt. Mit dem gefühlten Sprung vom Winter in den Sommer treiben die Spargelstangen nun üppig aus. Mit der unerwartet schnellen Erwärmung des Damms können wir mit einem Turbostart rechnen. Wenn es mit der Ernte los geht, dann wird es richtig losgehen. Zu Ostern erwarten wir ausreichend Spargel für alle", resümiert Spargelanbauberater Dr. Ludger Aldenhoff.

Auch Simon Schumacher, Geschäftsführer und Vorstandssprecher des Verbandes Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. blickt der Spargelsaison optimistisch entgegen: „Nach unseren Erfahrungen der letzten Jahre wird die Qualität der Spargelstangen unter den Witterungsbedingungen sehr gut sein. Es wird also wieder eine sehr genussvolle Spargelsaison werden."

„Tag des Deutschen Spargels" am 5. Mai 2026

Zum vierten Mal wird es am Dienstag, 5. Mai 2026, bundesweit den „Tag des Deutschen Spargels" geben. Mit diesem Aktionstag will die Branche auf das wichtige erste Gemüse in Deutschland aufmerksam machen. Kunden und Kundinnen erhalten an den Spargelständen und in den Hofläden bei ihrem Spargelkauf eine kleine Überraschung. 

Regional, nachhaltig und fair

Laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) lag der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei Spargel im vergangenen Jahr bei 82%. Damit ist weißer Spargel eine der wenigen Gemüsearten, die zu diesem hohen Grad in Deutschland erzeugt und auch verzehrt werden. Der Kauf von heimischem Spargel sichert nicht nur die Selbstversorgung im eigenen Land, sondern ist auch nachhaltig und fair. 

Die kurzen Transportwege sparen eine Menge CO2 ein. Laut dem Öko-Institut e.V. in Freiburg verursacht per Flugzeug importierter Spargel aus Peru rund 11 kg CO₂ Äquivalente (CO₂e)* pro Kilogramm. Das ist ein 27fach größerer Fußabdruck im Vergleich zu 1 kg in Deutschland produzierten Spargel (0,4 kg CO₂ Äquivalente pro 1 kg Spargel). 32% des Spargels werden laut dem peruanischen Institut für Spargel und Gemüse IPEH auf dem Luftweg importiert.
*verschiedene Treibhausgase in die Wirkung von Kohlendioxid (CO2) umgerechnet

Rückblick auf die Saison 2025

Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Spargelernte 2025 deutschlandweit mit einer Erntemenge von 104.920 Tonnen um 3,9% geringer aus als im vergangenen Jahr. In den vergangenen sieben Jahren konnten durchschnittlich rund 114.520 Tonnen Spargel pro Jahr geerntet werden. 2025 lag damit die Erntemenge 8,4% unter diesem Durchschnitt. Die im Ertrag stehende Spargelanbaufläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 19.764 Hektar um rund 3% auf 19.218 Hektar verkleinert.

Der Ertrag wies mit 5,4 Tonnen pro Hektar gegenüber 2024 einen sehr leichten Rückgang um 1,3% auf. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr insgesamt 1.349 Spargelanbaubetriebe (2024: 1.357 Betriebe), die insgesamt 22.484 Hektar Anbaufläche (inklusive Junganlagen) bewirtschafteten. Die um 1,5% kleinere Anbaufläche als 2024 und der Spargelanbauern um 0,6% zeigen, dass sich der Rückgang in der Spargelbranche verlangsamt.

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*Gemüse/Obst Top-News Vermischtes
news-439814 Fri, 06 Mar 2026 09:01:00 +0100 STIHL: Auf den Baumpflegetagen in Augsburg dabei https://www.gabot.de/ansicht/stihl-auf-den-baumpflegetagen-in-augsburg-dabei-439814.html Motorgerätehersteller präsentiert Highlights zum hundertsten Geburtstag und ganzheitliche Lösungen für professionelle Pflegearbeiten im Baum. Wenn vom 5. bis 7. Mai die Deutschen Baumpflegetage in Augsburg ihre Tore öffnen, wird auch Motorgerätehersteller STIHL vor Ort sein und dem Fachpublikum zahlreiche Produktneuheiten und Lösungen für Baumpflegerinnen und Baumpfleger präsentieren. Dabei steht der Auftritt von STIHL (Halle 1, Stand C27-28, und Außenbereich, Stand D41) auf der größten Baumpflege-Messe Europas ganz im Zeichen des hundertsten Geburtstags des Waiblinger Motorgeräteherstellers. Ein echter Hingucker ist die im edlen schwarzen 100-Jahre-Design gehaltene Jubiläumsedition der MS 500i, der weltweit ersten in Serie gebauten Benzin-Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung. Auch Zubehör wie die Führungsschienen Light 01 präsentieren sich im exklusiven „100 Jahre" Look. Darüber hinaus können sich die Besucher am STIHL Messestand nicht nur über Akku-Geräte für die Jungbestands- und Baumpflege informieren – darunter die MSA 220 T mit AP Stroppadapter 2in1 und der Gehölzschneider GTA 40 –, sondern auch über ein neues akkubetriebenes Erdbohrgerät. Ebenfalls in Augsburg mit dabei: Neue Lösungen für das stationäre und mobile Lademanagement – darunter ein Schnelladegerät, das mit einer Ladeleistung von 1.800 Watt ein STIHL AP 500 S Akkupack besonders schnell auflädt. Ein Highlight bei den benzinbetriebenen Geräten ist die Motorsäge MS 400 C-M, die über das beste Leistungsgewicht in der 60 cm³ Klasse verfügt. Zudem präsentiert STIHL als erster Hersteller von Motorgeräten mit MotoMix 100 einen vollständig aus bio-basierten Rohstoffen bestehenden Sonderkraftstoff für 2-Takt-Motoren. Abgerundet wird der Auftritt mit zahlreichen weiteren Neuheiten bei der persönlichen Schutzausstattung und beim Zubehör. Zudem haben die Fachbesucher die Gelegenheit, viele der vorgestellten Produkte bei Live-Präsentationen direkt zu erleben.

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*GaLaBau *Gartenmarkt Zulieferer
news-439826 Fri, 06 Mar 2026 08:01:00 +0100 Biobest: Führend bei der Bekämpfung von gegen Blüten- und Blattthripsen https://www.gabot.de/ansicht/biobest-fuehrend-bei-der-bekaempfung-von-gegen-blueten-und-blattthripsen-439826.html Mit der ersten vollständig integrierten IPM-Lösung leistet Biobest Pionierarbeit im Kampf gegen den zunehmenden Thripsdruck. Der revolutionäre Ansatz kombiniert fortschrittliche Überwachungsinstrumente, eine verbesserte biologische Strategie, die auf Blüten- und Blattthrips abzielt, und präzise Ausbringungsinstrumente zur Optimierung der Wirksamkeit.

Thripse sind in den letzten Jahren zu einer intensiven Herausforderung geworden. Als Reaktion darauf hat Biobest eine umfassende IPM-Lösung entwickelt, die fortschrittliche Überwachung, präzise Automatisierung und bewährte biologische Bekämpfungsmaßnahmen kombiniert. Mit einer vollständig integrierten Lösung für diesen problematischen Schädling können Erzeuger die Qualität und Gesundheit ihrer Pflanzen schützen, ihre Erträge sichern und effektiv auf die aufkommende Bedrohung durch Thripse reagieren.

Ohne wirksamere Bekämpfung geht es nicht

Neben dem zunehmenden Druck durch etablierte Thripsarten tauchen in den wichtigsten Anbaugebieten neue invasive blattbewohnende Arten auf. Deren stechend-kratzendes Fressverhalten schädigt das Blatt- und Fruchtgewebe, stört die Photosynthese, schwächt die Pflanzengesundheit und erhöht das Risiko einer Virusübertragung.

Durchdachte Strategie

Die vollständig integrierte Lösung von Biobest umfasst Früherkennung, intelligente Überwachung, gezielte biologische Komplettlösungen und automatisierte Ausbringungsverfahren. Die Erzeuger können nun auf zunehmenden Thripsbefall schnell reagieren und effizienter arbeiten, sodass sie im gesamten Anbauzyklus die Kontrolle behalten.

Frühzeitige Schädlingserkennung

Eine rechtzeitige, genaue Erkennung bildet die Grundlage für eine wirksame Schädlingsbekämpfung. Biobest legt großen Wert auf fortschrittliche Produkte für die Befalls- und Populationsüberwachung, die zuverlässige Einblicke in das Vorkommen von Schädlingen und deren Entwicklung liefern. Bug-Scan® Klebefallen und Kleberollen in verschiedenen Farben sind langlebig und ermöglichen eine gezielte Überwachung. Blaue Fallen sind besonders attraktiv für Arten wie Thrips parvispinus und Frankliniella occidentalis, während sich grüne Fallen optimal für den Nachweis von Echinothrips americanus eignen.

Effizienz durch automatisierte Überwachung

Unser vollautomatisches, KI-gestütztes Trap-Eye™-System verbessert die Überwachungseffizienz. Trap-Eye™ liefert genaue Informationen zu Artbestimmung und Populationsentwicklung aus einzelnen Fallen. Durch den Wegfall der manuellen Auszählung der Klebefallen wird der Arbeitsaufwand erheblich reduziert. Unsere Crop-Scanner App™ ist ein nützliches Hilfsmittel, das die Wirksamkeit der gesamten Schädlingsbekämpfung revolutionieren kann.  Sie vereinfacht und verbessert das Scouting und führt die aus den Klebefallen und dem Monitoring der Kulturen erhobenen Daten in einem zentralen Webportal zusammen. Das Crop-Scanner™-Dashboard bietet einen Echtzeit-Überblick über die Dynamik der Schädlinge und Nützlinge, unterstützt die Entscheidungsfindung und gewährleistet, dass sich die Maßnahmen präzise auf den tatsächlichen Schädlingsbefall abstimmen lassen.

Erweiterte Strategie zur biologischen Schädlingsbekämpfung

Im Mittelpunkt der Lösung von Biobest steht ein durchdachtes Programm für die biologische Schädlingsbekämpfung. Raubmilben wie Swirskii-System, Montdorensis-System und Cucumeris-System bilden den Grundstein der Bekämpfung und zielen auf mobile Thripsstadien ab. In pollenproduzierenden Kulturen kann Orius-System frühzeitig eingesetzt werden, um die präventive Bekämpfung zu unterstützen, und erzielt gleichzeitig eine starke kurative Wirkung bei hohem Schädlingsbefall. Ergänzend zu diesen Lösungen sucht das bahnbrechende Produkt Vespiformis-System gezielt nach Blattthripsen. Es ernährt sich von allen Lebensstadien und ist die gezielte Antwort auf die schwierigsten aufkommenden Arten. In Wechselwirkung mit den Raubmilben ist Vespiformis-System eine bahnbrechende Lösung für die Optimierung der Schädlingsbekämpfung.

Präzise Ausbringung

Um die Wirksamkeit biologischer Bekämpfungsmittel zu maximieren, ist eine genaue, gleichmäßige Ausbringung unerlässlich. Die biologischen Dispenser der Entomatic™-Familie von Biobest sind eine automatisierte, präzise, arbeitssparende Ausbringungslösung für verschiedene Anbausysteme und betriebliche Anforderungen. Ob Entomatic™ (Multi) Row Dispenser oder der leichte Entomatic™ Handheld Dispenser – diese flexiblen Lösungen sorgen für die optimale Ausbringung und gleichmäßige Verteilung der Nützlinge. Automatisierte Ausbringung bedeutet wirksamere Schädlingsbekämpfung und reduziert gleichzeitig die Komplexität der Arbeitsabläufe.

Durch die Kombination von Früherkennung und Monitoring, intelligenter Automatisierung und fortschrittlichen biologischen Lösungen im Rahmen einer zentralen, verstärkten IPM-Strategie stellt die vollständig integrierte Lösung von Biobest einen nachhaltigen Ansatz zur Thripsbekämpfung dar.

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*Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Zulieferer
news-439815 Fri, 06 Mar 2026 06:44:00 +0100 GreenJLU: Wie urbane Grünflächen zum Klimaschutz beitragen https://www.gabot.de/ansicht/greenjlu-wie-urbane-gruenflaechen-zum-klimaschutz-beitragen-439815.html Eine Studie zeigt, dass Grünflächen in der Stadt eine wichtige Rolle bei der Kohlenstoffbindung spielen – und wie sich die Speicherkapazität von Böden erhöhen lässt. Städtische Grünflächen leisten weit mehr als nur einen Beitrag zur Lebensqualität: Sie speichern erhebliche Mengen organischen Kohlenstoff im Boden und tragen damit zum Klimaschutz bei. Im Projekt GreenJLU unter Leitung von Prof. Dr. Till Kleinebecker, Professur für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), wurden die Grünflächen der Gießener Universität erstmals systematisch untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Vegetationsstruktur als auch die Nutzungsgeschichte der Grünflächen entscheidend dafür sind, wie viel Kohlenstoff in den Böden gespeichert werden kann. Flächen, die intensiv gepflegt werden, speichern weniger Kohlenstoff als Bereiche mit Gehölzen und Flächen mit ehemals naturnäherer Vegetation. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Urban Forestry & Urban Greening veröffentlicht worden.

Die Forschenden haben auf 120 Grünflächen in den verschiedenen Campusbereichen der JLU Proben genommen und die Bodengesundheit in diesen Flächen in unterschiedlichen Tiefen analysiert. Sie nutzten dafür einen neu entwickelten Index aus physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften. Dabei zeigte sich: Weniger intensiv bewirtschaftete Grünflächentypen wie Flächen mit Gehölzen und Wildblumenwiesen zeigten eine höhere Bodengesundheit als kurz geschnittene Rasenflächen und wiesen höhere Kohlenstoffvorräte auf.

„Die Bedeutung urbaner Grünflächen für den Klimaschutz ist bislang oft unterschätzt worden“, sagt Prof. Kleinebecker. „Dabei können Grünflächen als bedeutende Kohlenstoffsenken wirken.“ Die Studie zeigt, dass es verschiedene Faktoren gibt, die die Kohlenstoffspeicherung in Böden beeinflussen. Hierzu zählt zum einen die Vegetation, denn Grünflächen mit Bäumen und Sträuchern enthalten deutlich mehr organischen Bodenkohlenstoff als kurzgeschorene Rasenbereiche. Auch die Nutzungsgeschichte spielt eine Rolle. So speichern weniger stark überformte Standorte – etwa Flächen mit ehemals naturnäherer Vegetation – heute mehr Kohlenstoff. Nicht zuletzt beeinflusst das Management die Speicherleistung: Bodenschonende Pflege, natürliche Laubschichten und gut entwickelte Wurzelsysteme fördern die Kohlenstoffbindung.

„Diese Studie liefert wichtige Impulse für die nachhaltige Gestaltung und Pflege der universitären Freiflächen ebenso wie für die städtische Grünflächenplanung in Gießen“, so die Erstautorin der Studie Mojdeh Safaei vom Institut für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung der JLU. „Durch gezieltes Management, erhöhten Gehölzanteil und die Berücksichtigung der historischen Nutzung können sowohl die JLU als auch die Stadt das Kohlenstoffspeicherpotenzial ihrer Grünflächen deutlich steigern und damit zu den gemeinsamen Klimaschutzzielen beitragen.“

Die JLU ist im Raum Gießen eine der bedeutendsten Flächeneigentümerinnen. Auf ihren Liegenschaften befinden sich zahlreiche unversiegelte Grünflächen unterschiedlichster Größe, die im Rahmen des Projekts GreenJLU alle systematisch erfasst wurden. Für jede Einzelfläche sind die genaue Lage, Größe und eine Klassifikation in verschiedene Kategorien wie Gebäude, Bäume oder Grasflächen in einem interaktiven Geoinformationssystem hinterlegt.

Das Projekt ist von 2021 bis 2025 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) gefördert worden.

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*GaLaBau Hintergrund & Analyse Vermischtes
news-439773 Fri, 06 Mar 2026 06:15:00 +0100 Berufsfeldanalyse: Frist zur Online-Befragung bis 15. März verlängert https://www.gabot.de/ansicht/berufsfeldanalyse-frist-zur-online-befragung-bis-15-maerz-verlaengert-439773.html Die im Dezember gestartete Online-Befragung zur Berufsfeldanalyse Gartenbau 2025–2026 geht in die Verlängerung: Eine Teilnahme ist noch bis zum 15. März möglich. Erfasst werden Einschätzungen zu betrieblichen Strukturen, Qualifikationsanforderungen, Fachkräftesituation, Zukunftsperspektiven sowie zu zentralen Herausforderungen der Branche. Die Ergebnisse dienen als wichtige Grundlage für fachliche, bildungspolitische und strukturelle Weiterentwicklungen im Gartenbau.

Eine breite Beteiligung trägt maßgeblich dazu bei, die Vielfalt des Berufsfeldes realistisch abzubilden und belastbare Aussagen für die kommenden Jahre zu ermöglichen. Jede einzelne Rückmeldung stärkt die Aussagekraft der Analyse und unterstützt eine fundierte Interessenvertretung der Branche.

Weitere Informationen sowie der Zugang zur Befragung sind unter folgendem Link zu finden: umfrage2.zemit.wi.hs-osnabrueck.de/limesurvey30/index.php/734794

Die verlängerte Frist bietet nochmals Gelegenheit, sich an der Gestaltung der Zukunft des Gartenbaus aktiv zu beteiligen.

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*Zierpflanzenbau Vermischtes
news-439779 Fri, 06 Mar 2026 05:25:00 +0100 Poesiepreis Dresdner Frühling 2026: "Der Frühling und der Winterling" https://www.gabot.de/ansicht/poesiepreis-dresdner-fruehling-2026-der-fruehling-und-der-winterling-439779.html Christa Hartig aus Dresden hat mit ihrem Gedicht "Der Frühling und der Winterling" den Poesiewettbewerb "Dresdner Frühling 2026" gewonnen. Den Preis ausgelobt hatten die Städtischen Bibliotheken Dresden (SBD) und die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen (FGS) im Vorfeld der Blumen- und Floristikausstellung Dresdner Frühling im Palais, die derzeit im Palais im Großen Garten zu erleben ist.

Hobby- und Gelegenheitsautoren waren aufgerufen, unter dem Motto „Wunderwelt Frühling" eigene, bisher unveröffentlichte Lyrik einzureichen. Insgesamt 76 Beiträge sind eingegangen. Auch eine Schulklasse beteiligte sich.

„Der Frühling und der Winterling" überzeugte die Jury, das Kollegium der SBD, mit Sprachmelodie, Reim und Originalität. „Das Gedicht besticht durch Wortspiel, Regionalbezug und Witz, gepaart mit botanischen Kenntnissen, und erzeugt damit ein stimmungsvolles Bild des Frühlings. Es ist klar gereimt und lädt geradezu ein, vorgelesen zu werden", sagt Jurymitglied Sylvia Kindelberger.

„Ich reime, seit ich denken kann", sagt Gewinnerin Christa Hartig. Vom Wettbewerb habe die gelernte Industriedesignerin aus der Zeitung erfahren, das Thema ihres Gedichts schnell gefunden. „Ich gehe gern durch den Großen Garten. Bisher habe ich dort im Frühjahr vor allem Krokusse gesehen. Dann hörte ich, dass es zum Winterende für kurze Zeit auch Winterlinge geben soll. Und wie es der Zufall wollte, zeigten sich gerade in meinem eigenen Garten Exemplare der gelben Frühblüher. Das hat mich inspiriert."

Neben Urkunde und Pokal erhält die Gewinnerin eine Einladung zur Antrittslesung der neuen Dresdner Stadtschreiberin Olga Martynova am 16. Juni in der Zentralbibliothek; außerdem eine Jahreskarte für die Städtischen Bibliotheken, einen Gärtnereigutschein sowie die Einladung in die Blumenausstellung.

Schönste Gedichte sind beim Dresdner Frühling im Palais zu sehen

Platz zwei des Gedichtwettbewerbes belegte Rico Berthold aus Radebeul, Platz drei Lotte Jäger aus Dresden, Platz vier Kerstin Ehrlich ebenfalls aus Dresden und Platz fünf ging an Waltraud Treske aus Heidenau. Alle prämierten Gedichte werden beim Dresdner Frühling im Palais und anschließend in der Zentralbibliothek im Kulturpalast präsentiert.

Dresdner Frühling im Palais ist mit etwa 40 000 Blumen und Pflanzen Deutschlands bedeutendste Indoor-Frühlingsblumenausstellung. Das Motto der zehnten Ausgabe ist „Oh Blütenwelt – welch Wunder!". Aus heimischen Blumen, gärtnerischen Raritäten und kunstvoller Floristik haben Gärtner und Floristen inspiriert von faszinierenden Prozessen in der Natur auf zwei Etagen des historischen Palais im Großen Garten begehbare Raumbilder geschaffen. Schirmherr ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. März täglich von 9 bis 20 Uhr zu sehen.

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*Floristik/Friedhof Vermischtes
news-439770 Fri, 06 Mar 2026 05:09:00 +0100 DBV: Europäischer Rechnungshof bestätigt DBV-Kritik bei MFR und GAP https://www.gabot.de/ansicht/dbv-europaeischer-rechnungshof-bestaetigt-dbv-kritik-bei-mfr-und-gap-439770.html Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht seine zentralen Einwände gegen die im Juli 2025 vorgelegten Kommissionsvorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) und zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 durch zwei aktuelle Stellungnahmen des Europäischen Rechnungshofs (EuRH) bestätigt. Beide Stellungnahmen machen deutlich: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft kommt zu kurz, ebenso der Abbau von Bürokratie. Gleichzeitig drohen durch die Integration der GAP in einen übergeordneten ‚Single Fund' mit nationalen und regionalen Partnerschaftsplänen (NRP-Plänen) und das Auflösen der Zwei-Säulen-Struktur eine Renationalisierung der Agrarpolitik, weniger Planbarkeit und große Risiken für einheitliche Wettbewerbsbedingungen.

Stefanie Sabet, Generalsekretärin des DBV, erklärt: „Der Europäische Rechnungshof hält der EU Kommission den Spiegel vor: In dieser Form sind die Pläne für EU-Haushalt und Agrarpolitik ab 2028 nicht umsetzungsreif. Sie gefährden die Verlässlichkeit, steigern die Bürokratie und schwächen den gemeinsamen Agrarmarkt in der EU. Jetzt sind Kommission, Parlament und Rat in der Pflicht, die Vorschläge grundlegend nachzubessern."

Der EuRH bestätigt damit die DBV-Kritik an zentralen Punkten: Die geplante Einbettung der GAP in NRP-Pläne eröffnet Zielkonflikte zwischen Politikfeldern und Regionen und schwächt die gemeinsamen europäischen Leitplanken. Zugleich bleibt der europäische Rahmen für die GAP in vielen Bereichen und Fragen unklar, was die Verbindlichkeit, Attraktivität, Umsetzung, Praktikabilität und Transparenz erschwert. Gleichzeitig erhöht dies die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen, mehr Bürokratie und unsicheren Auszahlungsprozessen - das Gegenteil von dem, was Betriebe erwarten und brauchen. Die strukturellen Umstellungen u. a. mit neuen Kofinanzierungssätzen schwächen zudem erheblich die Politik für die ländliche Entwicklung unter anderem mit ihren Investitions-, Umwelt /Klimaleistungs- und Junglandwirte Instrumenten.

DBV-Generalsekretärin Sabet: „Wir wollen echte Vereinfachung statt neuer Bürokratie. Die GAP braucht klare europäische Leitplanken, praxistaugliche Regeln und verlässliche Budgets - nicht eine Flickenteppich-Steuerung über nationale Pläne."

DBV-Appell an die EU-Institutionen - und an Deutschland: Der DBV fordert zügige Verhandlungen und klare Korrekturen: Schützen, was funktioniert; verbessern, was hakt; streichen, was bremst. Deutschland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Bundesregierung und Länder müssen im Rat und gegenüber dem EU-Parlament die Interessen der Landwirtschaft und der ländlichen Räume entschlossen vertreten - für Wettbewerbsfähigkeit, Planungssicherheit und spürbaren Bürokratieabbau.

Die DBV-Forderungen sind im 10-Punkte-Katalog zusammengefasst (u. a. eigenständige, gemeinsame GAP mit einkommenswirksamen Maßnahmen und einer starken ländlichen Entwicklung, inflationsfestes EU-Agrarbudget, Stärkung von Basiszahlung/Investitionen/ Risikomanagement, Abbau von Bürokratie und Konditionalitäten).

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*Gemüse/Obst Recht & Politik
news-439812 Thu, 05 Mar 2026 17:08:00 +0100 HDE: Weniger Falschgeld in Deutschland und Europa https://www.gabot.de/ansicht/hde-weniger-falschgeld-in-deutschland-und-europa-439812.html Die Europäische Zentralbank und die Bundesbank haben für das vergangene Jahr eine rückläufige Falschgeldmenge gemeldet. So wurden im gesamten Euro-Raum rund 444. 000 Falschnoten aus dem Verkehr gezogen – das sind rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Falschgeldaufkommen erreicht damit einen seiner Tiefststände seit Erfassung. Die Bundesbank gibt an, dass in Deutschland ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen war, hier immerhin um 6,1% auf knapp 68.000 falsche Euro-Banknoten. Insgesamt wurden damit in Deutschland gefälschte Banknoten im Wert von ca. 4 Mio. Euro festgestellt, ein Rückgang um 11%.

Trotz eines Rückgangs der Barzahlung werden in Deutschland noch immer knapp die Hälfte der geschätzt 20 Mrd. Zahlungen im Handel in bar getätigt. Damit bleibt die Barzahlung absehbar eine wichtige Transaktionsart. „Die Unternehmen des Handels schulen weiterhin das Kassenpersonal für die zuverlässige Erkennung von Falschgeld, oft auch unter Zuhilfenahme von entsprechenden Prüfgeräten. Nicht zuletzt deshalb ist es äußerst unwahrscheinlich, im Einzelhandel eine gefälschte Banknote als Wechselgeld zu bekommen“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Die Bundesbank hat errechnet, dass rein rechnerisch 2025 acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner entfielen. (HDE)

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*Baumschule *Floristik/Friedhof *GaLaBau *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Vermischtes
news-439835 Thu, 05 Mar 2026 16:03:00 +0100 ORTIVA: Jetzt noch breiter einsetzbar https://www.gabot.de/ansicht/ortiva-jetzt-noch-breiter-einsetzbar-439835.html Das Standardfungizid ORTIVA ist nun auch gegen Rhizoctonia-Arten in Zierpflanzen (Gewächshaus) nach Art. 51 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 zugelassen. In zahlreichen Versuchen zeigte ORTIVA eine hervorragende Wirkung auf Rhizoctonia, u.a. in Weihnachtssternen, Sutera und Lobelia bei optimaler Verträglichkeit.

Zum Schaderreger Rhizoctonia

Rhizoctonia befällt den Wurzelhals und insbesondere junges Pflanzenmaterial in dichten Beständen. Nach der Infektion wird ein weißes fadenartiges Mycel auf der Substratoberfläche sichtbar. Ungünstige Bedingungen wie hohe Substrat- und Luftfeuchte, ein hoher Salzgehalt im Substrat oder mangelnde Hygiene fördern den Befall. Rhizoctonia ist oftmals in Vermehrungen und Jungpflanzen zu finden.

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*Zierpflanzenbau Produktion Vermischtes
news-439817 Thu, 05 Mar 2026 15:03:00 +0100 Globus Baumarkt: Kommt nach Bielefeld https://www.gabot.de/ansicht/globus-baumarkt-kommt-nach-bielefeld-439817.html Globus Baumarkt zieht es weiter nach Ostwestfalen an den Standort Bielefeld und plant eine Eröffnung für die zweite Jahreshälfte 2026. Das Unternehmen, das seine Wurzeln im Saarland hat und in Völklingen ansässig ist, hat das Objekt am Südring 100 in Bielefeld im Stadtbezirk Brackwede angemietet.

„Wir freuen uns, mit unserer baldigen Präsenz das dynamisch wirtschaftliche Zentrum der Region Ostwestfalen-Lippe unter anderem mit neuen Arbeitsplätzen erfolgreich mitzugestalten. Wir stehen noch ganz am Anfang des Projekts, Details werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben“, so Gerald Neumayr, Geschäftsführer Vertrieb bei Globus Baumarkt.

Das Objekt befindet sich im Eigentum der beiden Bielefelder Immobilien-Investoren, Dr. Christoph Buse und Christoph Borchard. Beide freuen sich, mit Globus Baumarkt einen erfolgreichen, kundenorientierten und nachhaltigen Partner für sich sowie für Bielefeld und Ostwestfalen gefunden zu haben.

In Deutschland und Luxemburg gibt es derzeit insgesamt 90 Globus Baumärkte. Davon befinden sich sieben Baumärkte in Nordrhein-Westfalen, die über 550 Mitarbeiter beschäftigen. Der Standort Bielefeld wird somit der achte Globus Baumarkt in NRW und der zweite in der Region Ostwestfalen-Lippe, neben dem Markt Löhne.

Gerald Neumayr kündigt an: „Interessierte können sich ab sofort für den Globus Baumarkt Bielefeld bewerben, mehr Informationen stehen auf unserer Karriereseite. Wir sind schon sehr motiviert, die Bewohner im Raum Bielefeld von uns, sowohl als beliebter Arbeitgeber, als auch bester Baumarkt Deutschlands zu überzeugen.“

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*Gartenmarkt Unternehmen & Märkte
news-439822 Thu, 05 Mar 2026 14:07:00 +0100 NBB egesa Wintertagung 2026: Zwei Tage voller Impulse https://www.gabot.de/ansicht/nbb-egesa-wintertagung-2026-zwei-tage-voller-impulse-439822.html Wenn sich knapp 60 engagierte Partner*innen und Vertreter*innen von Lieferanten treffen, um voneinander zu lernen, gemeinsam zu diskutieren und neue Perspektiven zu gewinnen, dann ist wieder NBB egesa Wintertagung. Am 18. und 19. Februar 2026 lud die NBB egesa nach Pfungstadt zu Welter Blumen & Pflanzen ein. Und die Stimmung? Offen, inspiriert und voller Tatendrang. Bereits zum Auftakt wurde deutlich: Diese zwei Tage würden mehr sein als ein klassisches Branchentreffen. Nach dem Eintreffen und der herzlichen Begrüßung startete der Marktrundgang – begleitet von Regina Rieger, die mit geschultem Blick, Fachwissen und einer ordentlichen Portion Charme durch den Markt führte. Kurz, prägnant und praxisnah setzte sie bei jedem Lieferanten ein Spotlight. Sortimente, Laufwege, Präsentationen, nichts blieb unentdeckt. Dabei ging es nicht um graue Theorie, sondern um sofort umsetzbare Ideen für die eigene Fläche. Genau das macht den Unterschied.

„Unsere Wintertagung lebt von der Nähe zur Praxis. Wir wollen keine theoretischen Konzepte diskutieren, sondern konkrete Lösungen zeigen, die unsere Partner direkt im Markt umsetzen können“, betonte Geschäftsführer Fabian A. Farkas. „Der offene Austausch und das ehrliche Feedback sind dabei für uns genauso wertvoll wie die fachlichen Impulse.“

Auch die anwesenden Lieferanten und weiteren Partner nutzten die Gelegenheit zum intensiven Dialog. Gespräche auf Augenhöhe, konkrete Fragen aus dem Alltag und ehrliche Antworten: Der persönliche Austausch stand klar im Mittelpunkt.

Nach so vielen Eindrücken durfte am Abend das gemeinsame Abendessen natürlich nicht fehlen. In gemütlicher Runde wurde weiterdiskutiert, gelacht und genetzwerkt. Ein Aperitif hier, ein inspirierendes Gespräch dort. Es sind genau diese Momente, die eine Tagung lebendig machen und Verbindungen stärken.

Der zweite Tag knüpfte nahtlos an die Energie des Vortages an. Mit einem vielseitigen Vortragsprogramm trafen die Referenten sprichwörtlich ins Schwarze. Fabian A. Farkas informierte über aktuelle Entwicklungen aus der NBB egesa-Zentrale. Von Portal & Cloud über neue Marketing-Pakete bis hin zu Einkaufsthemen. Stefan Schulz, Inhaber Schulz Recruiting, zeigte praxisnahe Wege im Recruiting auf und beleuchtete aktuelle Herausforderungen wie das Entgelttransparenzgesetz. Erwin Germann begeisterte mit Impulsen zur modernen Mitarbeiterentwicklung am POS. Und Thomas Weiden von Wolf & Wolf demonstrierte eindrucksvoll, welches Einsparpotenzial im Bereich Kartenzahlungen möglich ist.

Auch Geschäftsführerin Birgit Zelter-Dähnrich zog ein positives Fazit: „Was mich besonders freut, ist die Energie im Raum. Unsere Partner bringen sich aktiv ein, stellen Fragen, teilen Erfahrungen. Genau dieses Miteinander macht unser Netzwerk stark.“ Und weiter: „Die Mischung aus Marktbegehung, fundierten Vorträgen und persönlichem Austausch schafft einen Rahmen, der inspiriert und gleichzeitig ganz konkrete Mehrwerte liefert.“

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zum Gartencenter Sunflower in Frankfurt am Main. Dort erwartete der Inhaber persönlich die Gruppe und gewährte exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Strategien, Konzepte, Abläufe – offen präsentiert und mit viel Leidenschaft erläutert. Ein inspirierender Abschluss, der noch einmal neue Denkanstöße lieferte.

Die NBB egesa Wintertagung 2026 hat einmal mehr gezeigt, wofür sie steht: Starke Impulse direkt von der Fläche, praxisorientiertes Fachwissen und wertvollen Austausch in einer partnerschaftlichen Atmosphäre. Zwei Tage, die nicht nur informieren, sondern motivieren.

Ein besonderer Dank gilt auch dem gesamten Team von Welter Blumen & Pflanzen. Mit großem Engagement und in wochenlanger Vorbereitung haben Sie das gesamte Gartencenter mit viel Sorgfalt für die Tagung hergerichtet. Ein äußerst angenehmer Nebeneffekt: Pünktlich zum Frühlingsbeginn Ende Februar war Frank Welter mit seinem Team bestens auf den kurz darauf startenden Saisonauftakt vorbereitet.

Und eines ist sicher: Die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen ist jetzt schon groß.

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*Gartenmarkt Top-News Vermischtes
news-439833 Thu, 05 Mar 2026 13:04:00 +0100 Sturmtief "Nils": Erhebliche Schäden https://www.gabot.de/ansicht/sturmtief-nils-erhebliche-schaeden-439833.html Der Südwesten und Westen Frankreichs kämpft noch immer mit den massiven Auswirkungen von "Nils". Am 12. Februar 2026 zog das Sturmtief mit Windböen von teils über 150 km/h und extremen Niederschlägen über das Land; vielerorts kam es zu Hochwasser. Zurück blieben erhebliche Schäden, die auch zahlreiche Gartenbaubetriebe betreffen. Die Gartenbau-Versicherung hat ihre personellen Kapazitäten vor Ort umgehend erhöht, um die Mitgliedsbetriebe bestmöglich zu unterstützen.

Angesichts der Verwüstungen in weiten Gebieten des Landes stehen der Spezialversicherer der grünen Branche und seine französischen Versicherten vor großen Herausforderungen. Einige Betriebe sind noch nicht wieder erreichbar, bei anderen wurden die Schäden bereits begutachtet. „Wir waren schnellstmöglich vor Ort und setzen mehr Personal in den betroffenen Gebieten ein. Doch bis alle Schäden aufgenommen und reguliert sein werden, dauert es noch. Unser Dank gilt unserem Team vor Ort und auch den Reparaturfirmen, die sogar an den Wochenenden im Einsatz sind, um Schäden zu begutachten und Reparaturen, wo immer möglich, in die Wege zu leiten“, berichtet Alexandre Druhen, Leiter der Abteilung Frankreich.

Aufgrund der massiven Schäden an der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten herrscht jedoch in vielen Bereichen Materialknappheit. Auch sind die üblichen Verkehrswege teils noch erheblich gestört, was zügige Reparaturen erschwert. „Wir können aktuell noch keine Summen nennen, doch die Schäden sind enorm“, erläutert Alexandre Druhen.

Oberste Priorität der Gartenbau-Versicherung ist es, den betroffenen Betrieben trotz aller Widrigkeiten so rasch wie möglich zu helfen, die Schäden zu regulieren und die Betriebe bei der Wiederherstellung ihrer Existenz zu unterstützen. Auch Vorauszahlungen sind vorgesehen, um sicherzustellen, dass die Betriebe weiterhin handlungsfähig sind. Nachdem die letzten Jahre in Frankreich relativ schadenarm verlaufen sind, hat es unser Nachbarland jetzt extrem schwer getroffen. „Wir fühlen eine große Solidarität zu unseren französischen Mitgliedern“, betont Christian Senft, Vorstandsvorsitzender der Gartenbau-Versicherung. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um ihnen in dieser schwierigen Zeit zu helfen. Wir sind vor Ort präsent und arbeiten eng mit den Betrieben zusammen, um sicherzustellen, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie dringend benötigen.“

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*Baumschule *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Vermischtes