Gabot https://gabot.de/ de-de Gabot Fri, 27 Feb 2026 08:42:33 +0100 Fri, 27 Feb 2026 08:42:33 +0100 TYPO3 EXT:news news-439693 Fri, 27 Feb 2026 08:08:00 +0100 hagebau: Führt neue Grillmarke THOR ein https://www.gabot.de/ansicht/hagebau-fuehrt-neue-grillmarke-thor-ein-new699f107952e4f801847099.html Die hagebau führt mit THOR eine neue Portfoliomarke für das Grillsortiment ein. Sie löst ab der Saison 2026 schrittweise Mr. Gardener im Grillbereich ab und positioniert sich klar zwischen der Premiummarke h-Marke und der Preiseinstiegsmarke DEAL!.

Mit THOR schärft die hagebau die Struktur ihres Markenportfolios im Grillbereich. Während h-Marke die Premiumausstattung abdeckt und DEAL! den Preiseinstieg markiert, bietet THOR ein breites, qualitativ solides Angebot für die Mitte des Marktes. Vom Gasgrill über Smoker bis hin zu Anzündern und Zubehör deckt die Marke das Bedarfsspektrum ambitionierter Griller ab.

Rollout zur Saison 2026 – Zubehör folgt 2027

Der Rollout erfolgt in zwei Schritten: Ab Februar 2026 stehen Grillgeräte und Anzünder in den Märkten zur Verfügung; bis März sollen die Häuser entsprechend bevorratet sein. Im Verlauf der Saison 2027 wird auch das Zubehör sukzessive auf THOR umgestellt. Ein Highlight zum Start ist die Outdoorküche „Giant“. Dabei handelt es sich um einen klassischen Gasgrill, der um eine großzügige Plancha-Fläche und Details wie eine Innenraum-Beleuchtung ergänzt wurde.

Moderner Markenauftritt und überarbeiteter Grillshop

THOR setzt auf ein reduziertes Verpackungsdesign mit Naturkarton, großformatigen Produktbildern und einer klaren Feuer-Symbolik. Der etablierte Grillshop in den hagebaumärkten erhält im Zuge der Einführung einen neuen Auftritt, der die Marke im Regal sichtbar macht. Ergänzende Materialien am POS, Digitalkampagnen und Aktionsflächen befinden sich in Vorbereitung. Alle Artikel werden zudem im Online-Shop verfügbar sein.

Erik Wendler, Abteilungsleiter Category Management Gartengeräte/Grillen: „Mit THOR schaffen wir eine starke Marke im mittleren Preissegment, die genau auf die Anforderungen unserer Zielgruppe zugeschnitten ist. Das Sortiment bietet robuste Qualität, ein zeitgemäßes Design und eine klare Positionierung zwischen h-Marke und DEAL! Das erleichtert die Sortimentsführung, macht die Orientierung für Kunden deutlich einfacher und schärft unser Profil im Wettbewerb.“

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*Gartenmarkt Unternehmen & Märkte Vermischtes
news-439692 Fri, 27 Feb 2026 07:03:00 +0100 Bejo: Stärkt die globale Stangensellerie‑Züchtung https://www.gabot.de/ansicht/bejo-staerkt-die-globale-stangensellerie-zuechtung-439692.html Bejo hat seine Züchtungskompetenz durch die Übernahme des Züchtungsprogramms für Stangensellerie vom britischen Saatgutunternehmen MRL Seeds Ltd. erweitert. Dieser strategische Schritt erweitert die genetische Basis des Unternehmens und unterstützt Bejos langfristiges Ziel, Anbauern weltweit ein vielfältiges, robustes und zukunftsfähiges Stangensellerie-Sortiment anzubieten.

Das übernommene Programm umfasst etablierte Sorten wie Enterprise und Endurance sowie mehrere vielversprechende Hybriden, die in der kommenden Saison in Bejos Versuche aufgenommen werden. Das Material ist bekannt für Eigenschaften wie hohe Wuchskraft, eine dichte Struktur und ausgeprägte Toleranzeigenschaften und ergänzt damit ideal Bejos bestehendes Portfolio an glatten, hochwertigen Stangenselleriesorten. Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Stangensellerie stärkt diese Übernahme Bejos Innovationskraft und festigt die Marktposition des Unternehmens.

Stangensellerie spielt aufgrund seiner knackigen Textur, Vielseitigkeit und ernährungsphysiologischen Vorteile eine wichtige Rolle auf dem internationalen Frischmarkt. Durch den Ausbau seiner Züchtungsressourcen kann Bejo neue Wege gehen, um den Anforderungen von Anbauern, Partnern in der Wertschöpfungskette und Verbrauchern gerecht zu werden.

„Mit der Aufnahme dieses Züchtungsprogramms in unser Portfolio erweitern wir unseren genetischen Werkzeugkasten und stärken unsere Fähigkeit, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren. Diese Übernahme ermöglicht uns schnellere Innovationen und unsere Position weltweit weiter auszubauen“, sagt Gerhard Völkel, Manager für Blattgemüse bei Bejo.

Die Übernahme unterstützt Bejos Vision für Blattgemüse und fügt sich nahtlos in die Gemüse Identität des Unternehmens ein: "All you need for salad, Bejo has it!".

Bejo wird das neue Material nun in seine Züchtungsaktivitäten integrieren und gleichzeitig die ersten Versuche in wichtigen Märkten vorbereiten. In den kommenden Jahren sollen neue Sorten eingeführt werden, die zu einem robusten und vielfältigen Stangensellerie Markt beitragen. Ab sofort werden die Stangensellerie Sorten von MRL in das Sortiment aufgenommen und unter der Marke Bejo über die Bejo Niederlassungen sowie ausgewählte Handelspartner vertrieben.

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*Gemüse/Obst Zulieferer
news-439700 Fri, 27 Feb 2026 06:35:00 +0100 Weltfrauentag: Blumen verbinden Menschen international https://www.gabot.de/ansicht/weltfrauentag-blumen-verbinden-menschen-international-439700.html Blumen und Pflanzen verbinden Menschen - sie machen Freude, trösten, bezaubern und wenn sie sprechen könnten, dann würden sie auch Geschichten über die Rolle von Frauen in einer globalen Branche erzählen. Vom Anbau in den Gärtnereien, dem Schnitt und der Vorbereitung auf dem Transportweg, bis zum Verkauf in Blumenfachgeschäften und erst recht in der Floristik selbst und der Gestaltung großer Feste - es sind Frauen, die den Blumenmarkt von Anfang an sehr entscheidend tragen. Ob in den Niederlanden oder in Ländern wie Kenia, Äthiopien oder Tansania sind es überwiegend Frauen, die auf den modernen Blumenfarmen arbeiten. Sie pflanzen, pflegen und ernten mit großem Engagement Rosen, Sommerblumen und weitere Schnittblumen, die in die große weite Welt exportiert werden. Zum Valentinstag gingen Abermillionen Blumen auf weite Wege.

Salomé Seyoum ist die verantwortliche Blumenfarm-Managerin bei Herburg Roses in Äthiopien und koordiniert vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeiterinnen: „Wir organisieren Programme für berufliche Weiterbildung, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu Gesundheit und Gleichberechtigung. So gibt es in Äthiopien neben Bildungseinrichtungen für Frauen, ihre Männer und Kinder u.a. eine ´Herburg Roses Special Needs School` für Kinder, die besondere Fürsorge brauchen, weil sie physisch und mental eingeschränkt sind. Bis zu 150 Kinder können hier in kleinen Gruppen unterrichtet und gefördert werden. Eine Tagesklinik kümmert sich um Gesundheitsfragen nah am Arbeitsplatz der Mutter und der Familie." Solche sozialen Projekte sind heute ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Unternehmensführung im internationalen Blumenhandel.

Blumen sind weiblich!

Der positive Einfluss dieser Initiativen reicht weit über die Blumenfarmen hinaus: Frauen gewinnen wirtschaftliche Unabhängigkeit, Familien werden gestärkt, und ganze Gemeinden profitieren von besseren Lebensbedingungen. So entsteht eine nachhaltige Wirkung in den Produktionsländern und ein Kreislauf aus wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Selbstständigkeit für Frauen in Afrika. Untrennbar verbunden mit diesen sozialen Aspekten sind aber auch umweltrelevante Themen: Die günstigen klimatischen Verhältnisse in den Ländern am Äquator ermöglichen einen deutlich geringeren Energieaufwand. Bewährte Sortimente, ein hoher Spezialisierungsgrad und geschlossene Kreisläufe verringern den Aufwand für Wasser, Dünger und Pflanzenschutzmittel. All diese Effekte wirken sich positiv auf die sogenannte innere Qualität der Blumen und Pflanzen aus und sie sorgen gleichzeitig für attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze für die Beschäftigten. Auf eine offene Stelle bewerben sich Hunderte, oft arbeiten ganze Familienverbände in den Gartenbauunternehmen, über 80% sind Frauen.

Auch in Deutschland steht die Branche deutlich im Zeichen der Frauenpower: In Blumenfachgeschäften gestalten überwiegend Floristinnen kreative Werkstücke mit viel handwerklichem Können und Stilgefühl. Die meisten Blumensträuße werden von oder für Frauen gekauft - ein schönes Symbol dafür, dass die Blume ihre feminine Sprache auf allen Ebenen behält.

Blumen verbinden Kontinente

Die Meisterfloristin Elisabeth Schoenemann aus Hamburg betont: „Ich achte beim Blumeneinkauf natürlich vor allem auf Frische und Qualität, aber ich will auch wissen, wo die Blumen herkommen. In den Sommermonaten bevorzuge ich regionale Herkunft, aber im Frühling und auch im Herbst ist das, was meine Kundinnen und Kunden erwarten, aus heimischer Produktion nicht zu bekommen." Niederländische Unternehmen und Organisationen spielen hier weltweit eine Schlüsselrolle, sowohl was die Produktionstechnik, die Produktionsmethoden, die Sortimente, aber auch was die ausgeklügelte Logistik betrifft.

Mit Sicherheit

Die Tatsache, dass echte Blumen eine begrenzte Haltbarkeit haben, macht sie einerseits besonders wertvoll, aber darin steckt eben auch ein besonderer Anspruch an die Sorgfalt in der gesamten Kette. Floristinnen und Floristen erwarten ganzjährig Vielfalt im Sortiment und eine möglichst lange Haltbarkeit. Das stellt hohe Anforderungen vor allem an die Logistik, aber die erste Voraussetzung schaffen die Produktionsbetriebe, denn schon beispielsweise in Afrika fängt mit einer schnellen Verarbeitung und sorgfältiger Verpackung die geschlossene Kühlkette an, die für die Frische von entscheidender Bedeutung ist. Gleichzeitig engagiert sich die Branche aktiv dafür, die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern und die soziale Sicherheit in fernen Ländern zu gewährleisten. Zu diesem Zweck werden unter anderem Zertifizierungen wie MPS, GLOBALG.A.P. oder Fairtrade eingesetzt. Sie stehen für unabhängige Audits und strenge Kriterien zu Umwelt, Arbeitssicherheit und Rückverfolgbarkeit in der Produktions- und Logistikkette.

Nicht nur zum Weltfrauentag!

Damit Blumen und Pflanzen Freude schenken können und im Supermarkt oder beim Floristen überhaupt zu erschwinglichen Preisen verfügbar sind, werden große Anstrengungen unternommen, die man dem Bund oder dem Strauß nicht mehr ansieht. Sie gehören zu unserer Kultur für die kleine Überraschung zwischendurch, sie sind Trostspender, Liebesbeweis, Dankeschön, Mitbringsel und auch für die große Geste durch nichts zu ersetzen. Ihre Vergänglichkeit macht sie wertvoll. Gehen wir gut respektvoll mit ihnen um. Viele haben einen weiten Weg hinter sich und so mancher Blumenstrauß sorgt dafür, dass Frauen ihr Auskommen durch ein sicheres Einkommen haben, dass sie ihre Kinder in Schulen schicken können und ganze Familien ein besseres Leben haben. Am 8. März ist der Internationale Frauentag - gut zu wissen, dass die Blumenbranche nicht nur an diesem Tag, sondern ganzjährig die Rolle von Frauen wertschätzt! (Quelle: PFFH)

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Termine & Veranstaltungen Vermischtes
news-439698 Fri, 27 Feb 2026 06:18:00 +0100 Geschäftsklimaindex: Trübe Stimmung im Einzelhandel https://www.gabot.de/ansicht/geschaeftsklimaindex-truebe-stimmung-im-einzelhandel-439698.html Mit Blick auf die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex macht der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die anhaltend angespannte Situation der Branche und den dringenden politischen Handlungsbedarf aufmerksam. Im Einzelhandel bleibt die Stimmung nicht nur aufgrund einer vielfach schwachen Umsatzentwicklung, sondern vor allem wegen hoher Kosten eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex für den Einzelhandel sinkt im Februar deutlich und liegt nun unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Insbesondere die aktuelle Geschäftslage wird im Februar deutlich schlechter eingeschätzt, der Wert erreicht ein Fünfjahrestief.

„Die Stimmung im Einzelhandel hat sich spürbar eingetrübt. Und die Spielräume für den Konsum werden voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf überschaubar bleiben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut einer aktuellen HDE-Konjunkturumfrage unter knapp 600 Handelsunternehmen rechnen 49% der befragten Händlerinnen und Händler im Jahr 2026 mit Umsatzrückgängen. „Die Lage ist extrem angespannt und der versprochene Aufschwung nicht in Sicht. Was es jetzt braucht, sind Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher“, fordert Genth. Die Bundesregierung müsse dringend Maßnahmen ergreifen, um die Binnenkonjunktur zu stützen.

Aus Sicht des HDE kommt es vor allem auf einen konsequenten und raschen Bürokratieabbau an. „Wichtig sind Entlastungen, die auch tatsächlich ankommen und spürbar sind“, so Genth weiter. Es gelte, die hohen Energiepreise durch eine Stromsteuersenkung für wirklich alle runterzubringen und bei den Sozialversicherungsbeiträgen eine dauerhafte 40-Prozent-Obergrenze festzulegen. „Zudem muss die Bundesregierung eine Einkommensteuerreform auf den Weg bringen, die für Spielräume beim Konsum sorgt“, so Genth. Auch der noch immer unfaire Wettbewerb mit Händlern und Plattformen aus Fernost dürfe nicht aus dem Blick geraten. „Das jüngst von der Europäischen Kommission gegen Shein eröffnete Verfahren ist ein ermutigendes Zeichen, kann aber nur der Anfang eines konsequenten europäischen Vorgehens gegen die massiven Wettbewerbsverzerrungen sein“, betont Genth.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Konjunktur & Wirtschaft
news-439423 Fri, 27 Feb 2026 05:38:00 +0100 Haselnussschnitt: Interaktiver Workshop am 06.03.2026 https://www.gabot.de/ansicht/haselnussschnitt-interaktiver-workshop-am-06032026-439423.html Die Öko-Akademie Bamberg veranstaltet gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Ökogartenbau der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau am 06.03.2026 einen Schnittworkshop zur ökologischen Haselnuss. Nach einer Einführung und einem Erfahrungsaustausch im Gasthaus zum Hühnernest in Dittelbrunn folgt eine praktische Schnittvorführung auf dem nahegelegenen Betrieb Kimmel im oberen Werntal, bei der die Teilnehmenden das Gelernte selbst umsetzen können.

Das Seminar richtet sich an bestehende und angehende Haselnussbetriebe. Ein freiwilliger Erfahrungsaustausch ermöglicht es den Teilnehmenden, ihren Betrieb und ihre Schnittpraxis kurz vorzustellen. Die dafür vorgesehenen Leitfragen werden nach der Anmeldung per E-Mail versendet.

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*Gemüse/Obst Termine & Veranstaltungen
news-439673 Fri, 27 Feb 2026 05:07:00 +0100 Pastinake: Winterwurzel mit feiner Süße https://www.gabot.de/ansicht/pastinake-winterwurzel-mit-feiner-suesse-439673.html Die Pastinake ist ein klassisches Wintergemüse, das sich ihren Platz in den hiesigen Küchen jedoch erst wieder erkämpfen musste. Saison hat das Wurzelgemüse von Juli bis März. Die Pastinake (Pastinaca sativa), auch Pastinak genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler. Diese Familienzugehörigkeit lässt sich in der Blütezeit von Juli bis September an den doppeldoldigen Blütenständen gut erkennen. Wie das Rüebli oder der Rettich wächst die Pastinake unter der Erde, und ihre Wurzeln sind von weiß-gelblicher Farbe. Saison hat das Gemüse bereits Mitte Sommer bis etwa im März.

Auf den ersten Blick kann man die Pastinake leicht mit Petersilienwurzel verwechseln: Erkennen lässt sich die Pastinake an ihrem eingesunkenen Blattansatz und einem breiteren Rübenansatz. Die Petersilienwurzel hingegen hat einen nach oben gewölbten Blattansatz und einen dünneren Kopf.

Renaissance der Pastinake

Die Pastinake kommt ursprünglich in Europa, Sibirien und der Mongolei vor, während sie in Afrika und Nord- und Südamerika ein Neophyt ist. Als Auslaufmodell hat die Pastinake ein erstaunliches Comeback hingelegt und ist heute wieder im Trend: Im Mittelalter hatte das stärkehaltige Wurzelgemüse eine ähnlich wichtige Rolle wie heute die Kartoffel. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war sie aufgrund ihrer geringen Krankheitsanfälligkeit in unseren Breitengraden eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Jedoch wurde sie immer stärker von Kartoffel und Rüebli verdrängt – und ging schließlich fast ganz vergessen. Im Gegensatz zur Schweiz, Österreich und Deutschland erfreute sich das Gemüse aber in England, den USA, Frankreich, Holland, Skandinavien und Ungarn über all die Jahrzehnte steter Beliebtheit.

Das sich das lang unterschätzte Gemüse seinen Platz auf den hiesigen Tellern wieder zurückerobert hat, zeigen auch die Anbauzahlen: Während 2010 auf gut 5 Hektar rund 55 Tonnen Pastinaken geerntet wurden, ernteten Schweizer Gemüseproduzentinnen und -produzenten 2024 auf einer Fläche von rund 57 Hektar gut 1.670 Tonnen Pastinaken – so viel wie noch nie.

Unter der Erde

Im Vergleich zu anderen Wurzelgemüsen ist die Pastinake ein richtiges Nährstoffpaket. Sie enthält unter anderem Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Calcium, Kalium und Zink.

Die Pastinake hat eine feine Süße und einen leicht erdig-nussigen Geschmack. Werden die Wurzeln erst nach dem ersten Frost geerntet, haben sie ein noch milderes Aroma. Sie können an frostfreien Tagen den ganzen Winter über frisch geerntet werden und schmecken als Ofengemüse, Gratin, roh im Salat oder zu einer feinen Suppe verarbeitet. Pastinaken sind leicht verdaulich und bekömmlich, weshalb sie auch oft für Babybrei zum Einsatz kommen.

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*Gemüse/Obst Warenkunde
news-439701 Thu, 26 Feb 2026 17:08:00 +0100 Blütenmeer in Berlin: Einladung zum Tulpentag https://www.gabot.de/ansicht/bluetenmeer-in-berlin-einladung-zum-tulpentag-439701.html Die Tulpe ist die beliebteste Frühjahrsblume der Deutschen - und das inoffizielle Symbol der Niederlande. Am Samstag, den 14. März kommt beides auf prachtvolle Weise zusammen: Dann erstreckt sich in Berlin am Breitscheidplatz ein Pop-Up-Tulpengarten, ein Geschenk niederländischer Tulpengärtner, der kostenfrei zum Pflücken einlädt.

Tulpenfest mit Tradition

Die Idee und auch die Realisierung des temporäre Tulpengarten stammen aus den Niederlanden. Immer am dritten Samstag im Januar wird dort der Nationale Tulpentag gefeiert, der den Beginn der Tulpensaison markiert. Zu diesem Fest organisiert die Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Tulpengärtner angehören, seit 2012 jährlich einen farbstarken Tulpengarten in Amsterdam. Glücklicherweise behalten die Niederlande dieses Tulpenfest aber nicht für sich, sondern lassen auch ihre Nachbarn daran teilhaben: Bereits zum zweiten Mal findet das Tulpenfest auch in Deutschland statt.

Tulpenstrauß selber pflücken

Am 14. März bringen die niederländischen Tulpengärtner in Kooperation mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande 50.000 farbenprächtige Tulpen nach Berlin. Neben der historischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zaubern sie unter dem Motto „United in Bloom" einen eindrucksvollen eintägigen Pop-Up-Tulpengarten, der ab 11 Uhr bestaunt und fotografiert werden kann. Ab 12 Uhr öffnet sich die Gartenpforte und alle Anwohner ebenso wie Touristen sind herzlich eingeladen, sich kostenlos einen Strauß aus zehn Lieblingstulpen zusammenzustellen. Am Eingang erhalten alle Besucher hierfür eine biologisch abbaubare Tüte, damit die Frühlingsschönheiten auch unbeschadet nach Hause transportiert und in eine Vase gestellt werden können.

Der Tulpenanbau in den Niederlanden

Auf dem Breitscheidplatz können sich die Besucher zudem über den Tulpenanbau in den Niederlanden informieren. Zahlreiche Tafeln warten mit spannenden Fakten und verraten zum Beispiel, dass jährlich von November bis Mai rund 2 Mrd. Schnitttulpen in den Niederlanden getrieben werden, die meisten davon in Gewächshäusern und äußerst umweltfreundlich. Dank Solarenergie, geothermischer Wärme, Regenwassernutzung und modernster Technik ist die Schnitttulpenproduktion zunehmend CO2-neutral. Außerdem kommen beim Anbau von Tulpen unter Glas in der Regel keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, was auch eine unabhängige Testung im Vorfeld des Tulpentags nachweist. (Quelle: TPN)

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*Gartenmarkt Termine & Veranstaltungen
news-439704 Thu, 26 Feb 2026 16:08:00 +0100 DLG: Branche nimmt Zukunft selbst in die Hand https://www.gabot.de/ansicht/dlg-branche-nimmt-zukunft-selbst-in-die-hand-439704.html Die Branche ist gefordert, positive Veränderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel proaktiv herbeizuführen. Mithilfe von Digitalisierung und KI kann sie „das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte der modernen Landwirtschaft“ schreiben. Davon zeigte sich DLG-Präsident Hubertus Paetow überzeugt in seiner Rede zur DLG-Mitgliederversammlung im Rahmen der DLG-Wintertagung 2026 am Dienstag, dem 24. Februar, im Convention Center in Hannover. Er rief die Land- und Lebensmittelwirtschaft dazu auf, gemeinsam mit der DLG die Ziele auf dem Weg in eine fortschrittliche und innovative Zukunft umzusetzen. 

„Ich glaube, die Zeichen stehen gut dafür, dass wir im Jahr 2026 einen entscheidenden Schritt weiterkommen“: Mit diesen Worten zeigte sich Präsident Hubertus Paetow zu Beginn der DLG-Mitgliederversammlung im Rahmen der DLG-Wintertagung 2026 optimistisch. Er setzte damit ein Signal der Zuversicht in einer Lage, in der Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie die Wirtschaft allgemein „vermeintlich unter keinem guten Stern“ stehen. Schlechte Preise und hohe Kosten, gepaart mit enttäuschter Hoffnung für wirtschaftlichen Aufschwung, trübten die Stimmung auf vielen Betrieben und in vielen Unternehmen ein, analysierte der DLG-Präsident. Seinen Optimismus, dass die Entwicklung in diesem Jahr doch noch eine positive Wendung erfahren wird, begründete Paetow damit, „dass sich der gesellschaftliche Diskurs über die Zukunft der Wirtschaft allgemein und auch der Landwirtschaft verändert – und zwar spürbar konstruktiv“.

Die Gesellschaft fordere zwar weiterhin Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz – erkenne aber gleichzeitig an, „dass wirtschaftlich stabile Betriebe die Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften sind“, führte der DLG-Präsident aus. Auch sei der politische Dialog und der Austausch mit Umweltverbänden konstruktiv und „von einer breit getragenen Vision einer nachhaltigen und erfolgreichen Landwirtschaft“ geprägt. Die Ernährungssicherung erfahre einen neuen Stellenwert; zudem wachse in der gesamten Gesellschaft „Verständnis für das, was Betriebe tatsächlich belastet: Kostensteigerungen, Marktvolatilität, Fachkräftemangel und eine unproduktive, frustrierende Bürokratie“.

Nachhaltige Produktivitätssteigerung verstärkt in den Fokus rücken

„Der Kern gesellschaftlichen Fortschritts ist und bleibt die Produktivitätssteigerung. Ohne diese gibt es keinen Wohlstand, keine Wettbewerbsfähigkeit und auch keine finanziellen Spielräume für Investitionen in Klima- und Umweltschutz“, erläuterte Paetow und nahm Bezug auf das neue DLG-Fortschrittskonzept: „Was wir brauchen – und was wir als Branche demonstrieren müssen – ist ein neues Leitbild: nachhaltige Produktivitätssteigerung“, richtete der DLG-Präsident den Appell an die Zuhörerschaft.

Denn: „Die notwendige Veränderung, der Fortschritt, entsteht nicht, indem wir nur auf die Politik zeigen, schimpfen und abwarten“, machte der DLG-Präsident deutlich. Veränderung entstehe, wenn die Akteurinnen und Akteure entlang der Wertschöpfungskette in den Betrieben und Unternehmen neue Wege gehen und Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis schließen. Wenn sie Wissen teilen und in Initiativen und Projekten demonstrieren, „wie nachhaltige Produktivitätssteigerung in der Praxis funktioniert“. 

KI und Digitalisierung souverän nutzen

Um das zu erreichen, komme die Entwicklung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wie gerufen: „Beides sind keine vorübergehenden Trends. Sie sind das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte der modernen Landwirtschaft – wenn wir sie richtig nutzen. Sie ermöglichen uns einen präziseren Einsatz von Ressourcen, einen besseren Schutz von Klima und Biodiversität, eine deutlich präzisere Überwachung von Tiergesundheit und Tierwohl, eine Entlastung der Arbeitskräfte und eine erhebliche Vereinfachung bei Dokumentation, Transparenz und Bürokratie“, unterstrich der DLG-Präsident.

Seine Zuhörerschaft forderte er dazu auf, die Zukunft entlang der gesamten Wertschöpfungskette proaktiv zu gestalten und dabei die Rahmenbedingungen zu definieren, die benötigt werden, damit Innovation tatsächlich stattfindet – und Digitalisierung und KI genutzt werden können, „um mehr Nachhaltigkeit und mehr Produktivität zu erreichen“. Die DLG stehe genau für diesen Ansatz: „Wir beschweren uns nicht über die Entwicklungen – wir versuchen, sie gemeinsam zu gestalten. Wir sind ein Netzwerk für Fortschritt.“

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*Gemüse/Obst Recht & Politik
news-439699 Thu, 26 Feb 2026 15:01:00 +0100 EHI: Hochwertiges Ladenbild als Ziel https://www.gabot.de/ansicht/ehi-hochwertiges-ladenbild-als-ziel-439699.html Trotz eines unverändert hohen Kostendrucks und der sehr fragilen Wirtschaftslage investiert der Handel weiter in seine Läden. Allerdings steht Bestandsoptimierung vor Neueröffnung. Neue Läden entstehen vor allem bei preisorientierten Nonfood-Filialisten und Drogerie- und Lebensmittelmärkten, oft jedoch als Relocation, sodass es kaum mehr eine nennenswerte Netto-Expansion gibt.

Die Gesamtinvestitionen des Einzelhandels in Deutschland für den Neu-, Aus- und Umbau seiner Geschäfte belaufen sich 2025 auf 7,02 Mrd. Euro – im Vergleich zur Studie 2023 entspricht dies einem Rückgang um 2,1 Mrd. Euro oder 23%.

Investitionen im LEH steigen

Der Lebensmittelhandel investierte 2025 für einen neuen Markt bis 2.500 qm Verkaufsfläche (VKF) 961 Euro pro Quadratmeter VKF – eine Steigerung von 13% im Vergleich zu 2022. Für größere Märkte ab 2.500 qm VKF belaufen sich die Ausgaben auf 711 Euro/qm VKF, was einem Anstieg von 5% innerhalb von 3 Jahren entspricht.

Investitionsschwerpunkt im Lebensmittelhandel bleibt die Kältetechnik, getrieben durch mehr Verbrauchsträger und die forcierte Umrüstung auf energieeffiziente Kälteanlagen als Folge einer nochmaligen Verschärfung der F-Gas-Verordnung. Damit bleibt bei vielen Food-Unternehmen weniger Geld für das Store Design übrig.

„Da ein hochwertiges Ladenbild aber weiter das Ziel ist, plant man jetzt mehr mit preisgünstigeren Materialien, geänderten Qualitäten und der Weiterverwendung von Ladeneinrichtungen, um darüber Einsparungen bei der Einrichtung zu erzielen – ein Vorgehen, das die Investitionsplanungen im Textilhandel schon lange prägt“, erklärt Claudia Horbert vom EHI, Expertin für Store Design und Autorin der Studie.

Investitionen im Modehandel sinken

Die Kosten für die Neueinrichtung eines Fachgeschäfts aus dem Textil-, Schuh-, Sporthandel sind im Vergleich zu 2023 um 9,6% gesunken und belaufen sich auf 590 Euro/qm VKF. Trotz eines unverändert hohen Anspruchs an wirkungsvolle Wareninszenierungen und ein kreatives Merchandising ist es den Händlern im textilen Fachhandel offenbar in den letzten Jahren gelungen, bei ihren Konzepten neben der Optik ebenso die Effizienz im Blick zu haben, darunter vor allem Unternehmen, die mit einem rückläufigen bzw. gleichbleibenden Ladenbaubudget arbeiten mussten. Die Zyklen bei Komplettumbauten liegen bei 12,0 Jahren im Food- und 8,9 Jahren im Nonfood-Handel.

Mehr Nachhaltigkeit

Fragestellungen der Nachhaltigkeit – darunter eine längere Haltbarkeit von Ladeneinrichtungen, Materialänderungen und -einsparungen und die Weiterverwendung von Ladeneinrichtungen – haben inzwischen Eingang in die Materialauswahl und Planungskultur des Handels gefunden. Die befragten Händler nutzen nach Umbauten und konzeptionellen Weiterentwicklungen im Schnitt 50% ihrer Einrichtungen weiter, 42% von ihnen haben bereits eigene zirkulare Systeme aufgesetzt oder kooperieren mit jenen Lieferanten, die dies für ihre Produkte anbieten.

Neben wachsenden Anforderungen an ein Upcycling des Ladenbaubestands sind die Erwartungen des Handels an die Innovationsfähigkeit und technische (Beratungs-)Kompetenz seiner Partner gestiegen. Der Handel interessiert sich für neue (nachhaltige) Materialien und Produktinnovationen und zeigt sich durchaus offen für eine engere gemeinschaftliche Entwicklung und Überarbeitung von neuen und bestehenden Möbeltypen unter der Maßgabe von Cost Value und Nachhaltigkeit. Dies hat nochmals Wechsel und Ergänzungen des Lieferantenpools bei Einrichtung und Beleuchtung angetrieben. Ausschreibungen sind aus Sicht des Handels hier ein wichtiger Treiber für Veränderungen.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Vermischtes
news-439697 Thu, 26 Feb 2026 14:06:00 +0100 BGL: Wichtiger Etappensieg im Maut-Verfahren https://www.gabot.de/ansicht/bgl-wichtiger-etappensieg-im-maut-verfahren-439697.html Ein GaLaBau-Betrieb ist im Werkverkehr wie ein Handwerksbetrieb von der Lkw-Maut auf leichte Nutzfahrzeuge ausgenommen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) unterstützten Musterverfahren gegen die Maut beschlossen.

„Der Beschluss ist ein riesiger Zwischenerfolg für den GaLaBau, weil das Verwaltungsgericht unserer Argumentation in vollem Umfang gefolgt ist“, kommentiert BGL-Präsident Thomas Banzhaf. Der BGL hat seit langem gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität dafür gekämpft, dass der Werkverkehr eines GaLaBau-Betriebes von der Maut auf Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ausgenommen wird. Dies ist im Handwerk der Fall. Die seitens des Bundesministeriums für Verkehr getroffene Abgrenzung, dass nur in der Handwerksrolle eingetragene Betriebe von der Maut ausgenommen sind, hat der BGL von Anfang an scharf kritisiert.

„Ich fordere den Bundesverkehrsminister auf, jetzt endlich für eine faire Gleichbehandlung zu sorgen. Der Beschluss des Verwaltungsgerichts ist eine klare Absage an die ungerechte Regelung zur Maut. Die Politik muss jetzt im Sinne des Mittelstands handeln und den GaLaBau von der Maut ausnehmen. Alles andere würde nur zur Politikverdrossenheit beitragen“, so BGL-Präsident Thomas Banzhaf, der für über 4.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Garten- und Landschaftsbau spricht.

Der wegweisende Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin vom 23. Februar 2026 (Az. VG 38 L 127/26) ist noch nicht rechtskräftig. Das Rechtsmittel der Beschwerde wäre innerhalb von zwei Wochen einzulegen.

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*GaLaBau Top-News Recht & Politik
news-439696 Thu, 26 Feb 2026 13:04:00 +0100 ifo: Geschäftsklimaindex gestiegen https://www.gabot.de/ansicht/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-439696.html Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gestiegen. Dies war auf merklich bessere Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen trübten sich zwar ein, aber die Auftragslage entwickelte sich positiv, und die Produktionspläne wurden nach oben korrigiert.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf. Die Dienstleister zeigten sich zudem zufriedener mit den laufenden Geschäften. In der Logistik legte der Geschäftsklimaindikator deutlich zu.

Im Handel hat der Index leicht nachgegeben. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Der Ausblick auf die kommenden Monate wurde jedoch geringfügig nach oben korrigiert. Während es im Großhandel leichte Aufwärtstendenzen gab, trübte sich im Einzelhandel die Stimmung merklich ein.

Im Bauhauptgewerbe setzte das Geschäftsklima seine Erholung fort. Die Urteile zur aktuellen Lage fielen positiver aus. Gleiches gilt für die Erwartungen. Die Auftragslage verbessert sich jedoch nur langsam.

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*Baumschule *Floristik/Friedhof *GaLaBau *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Konjunktur & Wirtschaft
news-439695 Thu, 26 Feb 2026 12:00:00 +0100 Mülheim an der Ruhr: Insolvenzantrag für zwei hagebaumärkte https://www.gabot.de/ansicht/muelheim-an-der-ruhr-insolvenzantrag-fuer-zwei-hagebaumaerkte-439695.html Die hagebaumarkt Mülheim an der Ruhr GmbH hat für ihre beiden hagebaumärkte in Mülheim und Ratingen einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt. Der Geschäftsbetrieb an beiden Standorten wird in den kommenden Monaten fortgeführt. Betroffen sind 75 Mitarbeiter.

Hintergrund des Verfahrens sind vor allem deutlich gestiegene Betreiberkosten, insbesondere im Bereich der Miete. Am Standort Ratingen wirkten sich zusätzlich umfangreiche Bauarbeiten im direkten Umfeld negativ auf die Kundenfrequenz aus.

„Wir haben in den vergangenen Jahren alles darangesetzt, beide Märkte wirtschaftlich zu stabilisieren – auch mit erheblichem persönlichem Engagement“, sagt Hartmut Buhren, Geschäftsführer hagebaumarkt Mülheim an der Ruhr GmbH. „Die hagebau hat uns dabei intensiv unterstützt. Für diese partnerschaftliche Begleitung sind wir dankbar. Dennoch konnten wir die strukturell hohen Standortkosten nicht dauerhaft ausgleichen. Jetzt geht es darum, eine nachhaltige Lösung für die Märkte und die Teams zu entwickeln.“

„Die Familie Buhren hat diese Entscheidung mit großer Verantwortung getroffen“, sagt Frank Staffeld, Geschäftsführer Einzelhandel hagebau. „Als Kooperation begleiten wir das weitere Verfahren strukturiert und bleiben verlässlich an der Seite unseres Gesellschafters.“

Für Kundinnen und Kunden ändert sich zunächst nichts: Die Märkte bleiben geöffnet, das Sortiment ist verfügbar und laufende Aktionen werden fortgeführt. Das Fachhandelsgeschäft der Familie Buhren, die Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke GmbH, ist nicht von der Insolvenz betroffen.

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*Gartenmarkt Top-News Unternehmen & Märkte
news-439677 Thu, 26 Feb 2026 11:08:00 +0100 Macfrut 2026: The Healthy Food Area teilt sich in drei Bereiche auf https://www.gabot.de/ansicht/macfrut-2026-the-healthy-food-area-teilt-sich-in-drei-bereiche-auf-439677.html Healthy Food, Spices&Herbs, Organic Produce: Das sind die Themenschwerpunkte, die vom 21. bis zum 23. April auf der Messe in Rimini vertieft werden, mit Ausstellungsbereichen, Workshops und erlebnisorientierten Veranstaltungen. Bei Macfrut 2026 teilt sich The Healthy Food Area in drei Bereiche auf, d.h. sie verdreifacht ihr Angebot einer umfassenden Reise rund um die Gesundheitsprodukte. Gekennzeichnet durch eine grüne Signalfarbe, wird der Bereich in der Messehalle D3 aufgebaut und die drei Schwerpunkte „Healthy Food", „Spices & Herb" und „Organic Produce" beherbergen. Healthy Food sieht die Ausstellung und die Verkostung von minimal verarbeiteten Gesundheitsprodukten vor, von der ersten bis zur vierten und fünften Verarbeitungsstufe. Ein großzügiger Raum wird der Verarbeitungstechnik für die Erzeugung von pflanzlichen Produkten mit hohem Nährwert gewidmet. „Spices & Herbs" wird den Heilpflanzen, ihren Nebenerzeugnissen und den Technologien für die Verarbeitung, die Entwicklung des internationalen Marktes der Gewürzkräuter und der Heilkräuterendprodukte gewidmet sein, während „Organic Produce" die biologischen Obst- und Gemüseprodukte - einen Sektor, der immer mehr Vorzüglichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit in Einklang bringt -  in den Mittelpunkt stellen.

Die Healthy Workshops

Drei sind die geplanten Veranstaltungen zum Thema Produktinnovation auf der Hauptbühne der Healthy Food Area, alle mit Simultanübersetzung ins Englische.

Am Dienstag, den 21. April, wird der Workshop „Von der Erde auf den Teller: biologische Produktionsketten und agrarökologische Innovation" eine Austauschgelegenheit zwischen den Bio-Betrieben, den Forschungseinrichtungen und den Experten bieten, gegliedert in Themenpräsentationen mit einem abschließenden Podiumsgespräch.

Am Mittwoch, den 22. April, wird „Prozess- und Innovationsessenz: die Reise der Gewürz- und Heilkräuter in die Zukunft" stattfinden, eine Veranstaltung, die den Wert schaffenden Verarbeitungsprozessen in der Produktionskette der zur Ernährung bestimmten Gewürz- und Heilkräuter gewidmet ist.

Der Zyklus endet am Donnerstag, den 23. April, mit dem Podiumsgespräch zwischen Betrieben und technisch-wissenschaftlichen Experten zum Thema „Fresh-Cut 4.0: Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit in den Obst- und Gemüseerzeugnissen ready-to-eat". Beim Treffen werden die jüngsten Prozess- und Produktinnovationen in der Produktionskette vertieft, vor allem im Zusammenhang mit der Wahrung des Nährwerts und der Qualität der verzehrfertigen Lebensmittel.

Tisana Day

Dem repräsentativsten Produkt der Produktionskette ist der für Mittwoch, den 22. April, geplante Tisana Day gewidmet, an dem auch der „Herbal Tea Contest" stattfinden wird, ein geführtes Erlebnis zur Zubereitung eines originellen Kräutertees. Den Hinweisen der Experten folgend können die „Teilnehmer", ausgehend von einer Auswahl an Kräutern, verschiedene Mischungen ausprobieren und zu einem eigenen - im Duft, Geschmack und Aroma besonders angenehmen - Rezept gelangen, welches als bester Kräutertee 2026 ausgezeichnet werden kann.

International Conference on Herbs & Spices

Nach dem großen Erfolg des den Heilkräutern aus dem Mittelmeerraum gewidmeten International Symposium beherbergt Spices & Herbs Global Expo am 21. und 22. April die „International Conference on Herbs and Spices", organisiert von AMAPMED. Die Veranstaltung wird die Gelegenheit zu einem Austausch zwischen internationalen Experten, Akademikern und Betrieben bieten.

 The Healthy Food Area wird von Macfrut realisiert, der internationalen Messe der Obst- und Gemüseproduktionskette (21.-23. April 2026 – Rimini Expo Centre), in Zusammenarbeit mit der Universität von Bologna, Institut für Agrar- und Nahrungswissenschaften (DISTAL), Campus Lebensmittelwissenschaften Cesena, Fippo (Federazione Italiana dei produttori di Piante Officinali – Italienischer Verband der Heilpflanzenerzeuger) und der Zeitschrift Erboristeria Domani.

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*Gemüse/Obst Top-News Termine & Veranstaltungen
news-439635 Thu, 26 Feb 2026 10:06:00 +0100 BdS-Wintertagung: Staudengärtner schaffen gemeinsam Perspektiven https://www.gabot.de/ansicht/bds-wintertagung-staudengaertner-schaffen-gemeinsam-perspektiven-439635.html "Wir blicken auf eine 75jährige Erfolgsgeschichte zurück und sind als Problemlöser für Klimawandel und Insektenförderung aktuell unerlässlich", so begrüßte Michael Moll, Vorsitzender des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) seine Kollegen bei der Mitgliederversammlung am 11. Februar 2026 in Grünberg. Mit Zuversicht, Tatkraft und der speziell bei den Staudengärtnern starken Gemeinschaft wird auch die allgemein angespannte wirtschaftliche Lage zu meistern sein. Im Rückblick auf das vergangene Jahr wies Moll auch auf den aktiven Staudengärtnernachwuchs hin mit der sehr gut besuchten Azubifahrt, der neu ins Leben gerufenen Juniorengruppe und der gemeinschaftlichen Pflanzung des Jubiläumsbeetes auf der IGA 2027 von jungen Staudengärtnern.

Perspektiven für die Neuausrichtung der Ausbildungsordnung seitens der Fachrichtung Stauden trug Finn Schachtschneider vor und erhielt die volle Zustimmung der anwesenden Staudengärtner. Auch seine Initiative für eine allgemein abgestimmte Pflanzenliste Stauden für Auszubildende wurde befürwortet.

Ergebnisse der vielfältigen Pressearbeit des BdS stellte Andre Stade als Arbeitskreisvorsitzender Werbung und Öffentlichkeitsarbeit vor. Hierfür entrichtet jedes BdS-Mitglied einen entsprechenden Beitrag. Sehr erfreuliche Ergebnisse zeigte auch Wolfgang Siebler, der die Zusammenarbeit mit dem Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im ZVG koordiniert. Die von Staudengärtnern entworfenen Staudenmischungen für Grabstellen entwickeln sich sehr positiv. Die interne Marktdatenumfrage zeigte den hohen Einsatz von Torfersatzstoffen mit 50% und Recyclingtöpfen mit 40%, erläuterte Christoph Hokema. Versuchsergebnisse zu Staudensubstraten, Mehltau und biologisch abbaubaren Düngerumhüllungen stellte die Vorsitzende des BdS-Arbeitskreises Versuchswesen, Dr. Luise Radermacher, Lehr- und Versuchsanstalt in Erfurt vor. Als wichtiges Thema der Zukunft nannte sie das Wassermanagement.

Ziehen Wildbienen Wildarten vor oder werden Sorten der gleichen Art ebenso stark angeflogen? Die vergleichende Untersuchung von „Stauden(sorten)attraktivität für Wildbienen“ wird hierzu Erkenntnisse liefern. Felix Bossung und Henri Greil vom Institut für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig zeigten schon aufschlussreiche erste Ergebnisse auf.

Prof. Dr. Swantje Duthweiler, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf informierte die über 60 Anwesenden über die Ergebnisse der Achillea-Sichtung. Zudem präsentierte sie die derzeitige Umgestaltung des Sichtungsgartens in Weihenstephan mit sehr guter Resonanz.

Der Arbeitskreis Pflanzenverwendung entwirft traditionell zukunftsweisende Pflanzkonzepte. Der Vorsitzende Casian Schmidt von der technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe erläuterte die aktuell in der Testung befindlichen Konzepte mit klimaresilienten Halbsträuchern, Stauden-Trittrasen und Vegetationsmattenmodulen.

Michael Moll lud die Anwesenden zur BdS-Jubiläumsfeier am 11. Juni 2026 auf dem Gelände der IGA in Dortmund ein. Weitere Informationen werden in Kürze veröffentlicht.

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*Baumschule *Zierpflanzenbau Top-News Personen Vermischtes
news-439706 Thu, 26 Feb 2026 09:04:00 +0100 Gemüseernte: Neuer Höchststand in 2025 https://www.gabot.de/ansicht/gemueseernte-neuer-hoechststand-in-2025-439706.html Im Jahr 2025 haben die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland insgesamt 4,5 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren 8,1% mehr als im Jahr 2024 und 13,2% mehr als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024. Die Erntemenge lag damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, weiteten die insgesamt 5.960 Gemüse erzeugenden Betriebe die Anbauflächen für Gemüse gegenüber 2024 um 3,9% auf 131.700 Hektar aus. Das waren 3, % mehr als im mehrjährigen Mittel (2019 bis 2024).

Anbauflächen im Freiland um 4% gewachsen

Insgesamt wurde im Jahr 2025 Gemüse auf rund 130.400 Hektar im Freiland angebaut. Dies entsprach einem Flächenanstieg um 3,9% gegenüber dem Vorjahr. Die größten Anbauflächen im Freiland wurden 2025 mit 28.600 Hektar in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet, darauf folgten Niedersachsen mit 26.500 Hektar, Bayern mit 17.500 Hektar und Rheinland-Pfalz mit 16.000 Hektar.

Erntemenge von Speisezwiebeln um 21% gestiegen, Karotten um 2%

Speisezwiebeln waren mit rund 903.300 Tonnen (+21,4% gegenüber 2024) im Jahr 2025 erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge in Deutschland. Die Gemüseart mit der nun nur noch zweitgrößten Erntemenge waren Möhren beziehungsweise Karotten mit 865 700 Tonnen (+1,8%), gefolgt von Weißkohl mit 507.500 Tonnen (+18,8%) und Einlegegurken mit 197.600 Tonnen (-7,5%).

Mit der größten Anbaufläche seit 1990 lagen Speisezwiebeln 2025 mit 19.770 Hektar (+11,7% gegenüber 2024) im Freiland ebenfalls an erster Stelle, gefolgt von Spargel mit 19.220 Hektar ertragsfähiger Fläche (-2,8%) und Karotten mit 14.190 Hektar (+2,9%). Danach folgten Weißkohl mit 6.500 Hektar (+5,6%) und Speisekürbisse mit 5.750 Hektar (+9,5%).

16% der gesamten Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet

Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 20.600 Hektar insgesamt 597.000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15,6% der gesamten Gemüseanbaufläche und 13,2% der gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4% und die zugehörige Erntemenge um 12,6%. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 zeigte sich eine Steigerung bei der ökologischen Anbaufläche für Gemüse um 17,3% und bei der Erntemenge um 33,7%.

Die größte Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel auch 2025 auf Karotten mit 3.340 Hektar. Speisekürbisse wurden auf 2.200 Hektar angebaut und Speisezwiebeln auf 2.150 Hektar, gefolgt von Roter Bete mit einer Anbaufläche von 1.790 Hektar. Besonders hohe Anteile ökologischer Erzeugung an der Gesamterntemenge zeigten sich bei den Gemüsearten Rote Bete mit 48,7%, Speisekürbisse mit 35,6%, Zucchini mit 34,9% sowie Frischerbsen mit 30,5%.

Die Gemüseernte in Gewächshäusern besteht zu 80% aus Tomaten und Salatgurken

Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, stieg 2025 mit 1.250 Hektar (+0,8%) nur leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Erntemenge nahm um 4,3% auf 219.200 Tonnen zu. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 108.600 Tonnen auf Tomaten (+0,5%). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit 66.700 Tonnen (-2,7%), gefolgt von Paprika mit 18 500 Tonnen (+12,2%).

Unter hohen Schutzabdeckungen lag der Anteil der ökologischen Gemüseanbaufläche mit 24,0% (300 Hektar) etwa 8 Prozentpunkte höher als im Freiland. Die Erntemenge von 33.800 Tonnen machte dabei 15,4% der gesamten Erntemenge im ökologischen Gemüseanbau aus. (Destatis)

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*Gemüse/Obst Top-News Marktzahlen & Preise
news-439705 Thu, 26 Feb 2026 09:02:00 +0100 Fiskars X-seriesTM DualAction: Maximale Schneidleistung https://www.gabot.de/ansicht/fiskars-x-seriestm-dualaction-maximale-schneidleistung-439705.html Mit über 375 Jahren Erfahrung steht Fiskars für modernes, ergonomisches Design, hohe Funktionalität und führende Schneidkompetenz im Gartenbereich. Mit der neuen DualAction-Serie präsentiert Fiskars eine innovative Generation von Schneidwerkzeugen, die Effizienz, Ergonomie und Leistung konsequent weiterdenkt
und gezielt auf die Anforderungen moderner Gartenarbeit ausgerichtet ist. Verbraucher erwarten heute bei Schneidarbeiten an Büschen, Sträuchern und Ästen vor allem müheloses Arbeiten, zuverlässige Leistung und langlebige Qualität. Gleichzeitig steigt der Anspruch an vielseitige Werkzeuge, die sowohl präzise Feinarbeiten als auch kraftvolle Schnitte an stärkeren Ästen ermöglichen – ohne den Bedarf an mehreren Spezialwerkzeugen. Genau hier setzt die DualAction-Serie von Fiskars an. Sie vereint Vielseitigkeit und Effizienz in einem durchdachten Produktsystem. Der einfache Wechsel zwischen maximaler Geschwindigkeit und kraftvoller Schnittleistung liefert ein optimales Schneiderlebnis.

Alles, was Sie brauchen – in einem. Fiskars DualAction.

Die Fiskars DualAction-Produkte vereinen Dynamik und Schneidkraft in einem einzigen Werkzeug. Die innovative DualAction-Technologie ermöglicht den Wechsel
zwischen zwei Schneid-Modi:

  • S-Modus (Speed): schnelle, präzise Schnitte an kleineren Ästen L-Modus (Power): erhöhte Schneidkraft für mühelose Schnitte durch starkes Gehölz.

Der Moduswechsel erfolgt einfach per Knopfdruck mit einem Handgriff. Dadurch entfällt der zeitaufwendige Werkzeugwechsel zwischen Fein- und Kraftschnitten. Hochwertige, extrem scharfe Stahlklingen gewährleisten saubere, pflanzenschonende Schnitte – von feinen Trieben bis zu starken Ästen. Das robuste, hochwertig verarbeitete Design vereint Komfort, Leistung und Langlebigkeit. Die innovative Technologie ermöglicht schnelles, effizientes Arbeiten mit deutlich reduziertem Kraftaufwand. Ergonomisch geformte Griffe, leichte Materialien und sanfte Übergänge zwischen den Modi sorgen für ein jederzeit kontrolliertes, ermüdungsarmes Arbeiten. Der integrierte Getriebemechanismus bei Astschere, Gartenschere und Schneidgiraffe sowie die optimierte Hebelwirkung der Heckenschere reduzieren den Kraftaufwand deutlich. Das Ergebnis: spürbar mehr Komfort, geringere körperliche Belastung und maximale Kontrolle bei jeder Anwendung.

Das Sortiment zum Verkaufsstart

  • DualAction Astschere LX108: Die 81,1 cm lange Astschere überzeugt im Trimmodus mit schnellen, sauberen Schnitten bis 40 mm. Für kraftvolle Aufgaben steht der L-Modus zur Verfügung. Er aktiviert den Getriebemechanismus und durchtrennt selbst Äste bis 50 mm. Reibungsarme Stahlklingen garantieren dauerhaft hohe Schärfe. Leichte, robuste Aluminiumgriffe in Kombination mit SoftGrip sorgen für sicheren Halt und ermüdungsarmes Arbeiten.
  • DualAction Gartenschere P981: Durch den glasfaserverstärkten Kunststoff des FiberCompTM-Rahmens ist die kompakte Gartenschere gleichzeitg leicht und robust. Die hochwertige, rostbeständige Klingenbeschichtung ermöglicht spürbar glattere Schnitte bis 18 mm bzw. 26 mm – für präzises Arbeiten auf Profi-Niveau. Der ergonomische Rollgriff folgt dem natürlichen Bewegungsablauf der Hand, verringert Ermüdung und vermeidet Schwielen. Der Wechsel zwischen Speed- und Power-Modus kann einhändig erfolgen und ist dadurch super praktisch und schnell.
  • DualAction Schneidgiraffe UPX96: Die Schneidgiraffe steht für maximale Reichweite und Kontrolle: Die reibungsarme Klinge aus beschichtetem Stahl sorgt für dauerhaft präzise Schnitte. Der bis zu 230° drehbare Schneidkopf ermöglicht flexibles Arbeiten selbst in schwierigen Winkeln. Der 2,4 m lange Teleskopstiel lässt sich auf bis zu 4 m ausziehen – für sicheres Arbeiten in der Höhe, ganz ohne Leiter. Der DualAction-Mechanismus ermöglicht auch hier zwei Schneidtechnologien, um Geschwindigkeit oder Leistung zu optimieren und so unterschiedliche Aststärken mühelos zu schneiden. Der L-Modus aktiviert zusätzliche Kraft für dicke Äste durch eine 12-fach-Getriebeübersetzung. Der S-Modus dagegen erlaubt 50% schnellere und effizientere Schnitte.
  • DualAction Heckenschere HSX96: Im S-Modus schneidet die Heckenschere Zweige und Äste bis 8 mm schnell und präzise – ideal für den mühelosen Formschnitt von Hecken und Sträuchern. Der Power-Modus aktiviert die Hebelwirkung und erlaubt kraftvolle Schnitte an bis zu 12 mm dicken Ästen. Eine Einkerbung an der Klinge macht das Durchtrennen starker Äste besonders einfach. Antihaftbeschichtete Stahlklingen sorgen für saubere Ergebnisse, während das leichte, robuste FiberComp™-Design ergonomische Balance und sicheren Halt bietet. Stoßdämpfende Puffer und SoftGrip-Griffzonen garantieren darüber hinaus Komfort und maximale Kontrolle.

30 Tage Zufriedenheitsgarantie und 25 Jahre Garantie

Mit Fiskars erhalten Anwender maximale Sicherheit: Die 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie ermöglicht risikofreies Testen: bei Nichtgefallen können die Produkte einfach an Fiskars zurück gesendet werden und der Kaufpreis wird erstattet. Die komplette Abwicklung erfolgt durch Fiskars. Zusätzlich bietet Fiskars 25 Jahre Garantie auf die DualAction Schneidwerkzeuge – ein starkes Signal für Qualität, Langlebigkeit und Investitionssicherheit für Handel und Endkunden.

Marketing und POS

Fiskars begleitet die Einführung der DualAction-Schneidwerkzeuge mit einer reichweitenstaken Mediakampagne auf allen relevanten Kanälen mit Fokus auf Digital Media und Influencer-Marketing. Zudem schafft die Frühjahrskampagne von Fiskars Kaufimpulse. Eine interaktive und aufschlussreiche POS-Kommunikation an den Regalen erklärt die Technologie der DualAction-Produkte und gibt den Verbrauchern optimale Orientierung.

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*Gartenmarkt Top-News Zulieferer
news-439702 Thu, 26 Feb 2026 08:02:00 +0100 VGL NRW: Freisprechungsfeier der Landschaftsgärtner*innen in Münster https://www.gabot.de/ansicht/vgl-nrw-freisprechungsfeier-der-landschaftsgaertnerinnen-in-muenster-439702.html Mit strahlenden Gesichtern und voller Stolz nahmen 45 frischgebackene Landschaftsgärtner*innen in Vollausbildung sowie Werker am 21. Februar ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Die Freisprechungsfeier fand im Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft in Münster-Wolbeck statt und markierte den Beginn eines neuen Kapitels in ihrem beruflichen Leben.

Die Veranstaltung wurde von Vertreterinnen und Vertretern der grünen Verbände begleitet, die den neuen Fachkräften ihre Anerkennung aussprachen. So hieß Frank Benning, Vizepräsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW), die Absolvent*innen in ihrem Berufsstand willkommen und wünschte ihnen einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Laufbahn. In seiner Festrede hob Benning die gesellschaftliche Bedeutung des Berufsstandes ebenso hervor wie die sozialen Fähigkeiten, die während der Ausbildung vermittelt werden: „Ihr habt in eurer Ausbildung nicht nur Fachwissen erworben, sondern auch gelernt, im Team zu arbeiten, euch gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung zu übernehmen. Diese Werte sind die Grundlage unseres Berufs – denn wir gestalten Orte, die Lebensqualität schaffen und zur Anpassung an klimatische Veränderungen beitragen."

Als Prüfungsbeste im Garten- und Landschaftsbau wurde in diesem Jahr unter anderem Laura Schnöppner von der Schulze Tertilt GmbH in Everswinkel und Felix Koppe von der Mennigmann Garten- und Landschaftsbau GmbH in Hamm besonders geehrt. Die beste Leistung als Werker konnte Marc Alexander Herzberg (Berufsförderungsstätte Bochum) vorweisen.

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*GaLaBau Karriere
news-439644 Thu, 26 Feb 2026 07:00:00 +0100 Kiepenkerl: Grillgemüse - Genussvielfalt für heiße Momente https://www.gabot.de/ansicht/kiepenkerl-grillgemuese-genussvielfalt-fuer-heisse-momente-439644.html Wenn die Grillsaison beginnt, darf Frische einfach nicht fehlen: Mit dem neuen Thema "Grillgemüse" präsentiert Kiepenkerl ein exklusives Sortiment aus sorgfältig ausgewählten Produkten, die jedes BBQ zu einem Fest für alle Sinne machen. Diese Kollektion wurde speziell zusammengestellt, um das Grillen mit aromatischen, farbenfrohen Zutaten zu bereichern. Die Sorten sind als Saatgut und manche Sorten auch als Kiepenkerl-Pflanze erhältlich.

Von saftigen Auberginen und würzigen Chili-Paprika über süßen Zuckermais und zarten Zucchini bis hin zu duftenden Kräutern wie Basilikum, Oregano oder Rosmarin – hier findet jeder Grillfan seine Lieblingssorten. Besonders beliebt sind die beiden Jubiläumsartikel: die weißgelbe Kirschtomate 'Moonshine®', die mit süßem Aroma begeistert, und die fein-cremige Kartoffel 'Jubila®', die auf dem Grill außen knusprig, innen herrlich zart gelingt.

Auch viele weitere Sorten bringen Abwechslung auf den Rost: Die Aubergine 'Lucilla' überzeugt mit festem Fleisch und feinem Geschmack, während die Chili-Paprika 'Padron' eine würzige Note verleiht – perfekt zum Kurzgrillen und für scharfe Würze. Die Zucchini `Soleil´ mit ihren goldgelben Früchten und die Zucchini 'Safari' mit klassischem Grün sorgen für leuchtende Farbakzente. Wer es außergewöhnlich mag, sollte den Blumenkohl 'Burgundy' ausprobieren – seine purpurfarbenen Röschen werden beim Grillen zu einer echten Delikatesse. Und mit der Tomate 'Crokini', aromatisch und saftig, gelingen sommerliche Spieße oder mediterrane Gemüsepäckchen im Handumdrehen.

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*Gartenmarkt *Gemüse/Obst Zulieferer
news-439703 Thu, 26 Feb 2026 06:45:00 +0100 Gartenhaus.com: Führt hybrides Vertriebsmodell ein https://www.gabot.de/ansicht/gartenhauscom-fuehrt-hybrides-vertriebsmodell-ein-439703.html Der E-Commerce-Anbieter Gartenhaus.com richtet sein Geschäftsmodell strategisch neu aus und startet in Deutschland einen persönlichen Außendienst. Hintergrund sind strukturelle Veränderungen im DIY-Markt: Der E-Commerce-Anteil liegt branchenweit bei rund 20% und hat eine Sättigungsgrenze erreicht. Zusätzlich erschweren steigende Marketingkosten und eine wachsende Abhängigkeit von großen Online-Plattformen weiteres organisches Wachstum.

„Im DIY-Segment sehen wir, dass der Online-Anteil ein Niveau erreicht hat, auf dem reines E-Commerce-Wachstum zunehmend an Grenzen stößt", erklärt Tim Böker, CEO Gartenhaus.com. „Gleichzeitig steigen die Kosten in performancegetriebenen Online-Kanälen, während die Abhängigkeit von Social Media- und Tech-Plattformen zunimmt. Um nachhaltig zu wachsen, müssen wir unser Vertriebsmodell breiter aufstellen."

Seit Anfang 2026 bietet das Unternehmen daher eine kostenlose Vor-Ort-Beratung für Gartenhäuser, Carports und Saunen an. Die Vor-Ort-Beratung erfolgt durch einen neu aufgebauten Außendienst mit erfahrenen Vertriebsmitarbeitern aus dem Handel und ist für Kundinnen und Kunden kostenfrei. Der neue Service umfasst neben der Beratung bei der Produktauswahl auch Unterstützung bei Themen wie Baugenehmigung, Fundament, Anlieferung und Aufbau. Beratungstermine können über den Onlineshop oder über stationäre Vertriebspartner vereinbart werden. Ziel ist es, neue Kundengruppen zu erschließen, vor allem diejenigen, die bei komplexen Projekten persönliche Beratung bevorzugen und bislang stärker im stationären Handel kaufen.

Das neue Modell kombiniert persönliche Betreuung mit bestehenden digitalen Prozessen. Terminvereinbarung, Angebotskalkulation, Produktkonfiguration, Logistiksteuerung und After-Sales-Services bleiben vollständig in die vorhandene E-Commerce-Infrastruktur integriert. Der Außendienst fungiert als zusätzliche Kundenschnittstelle, während Effizienz und Skalierbarkeit der digitalen Systeme erhalten bleiben.

„Wir verbinden die Effizienz unserer digitalen Prozesse mit persönlicher Beratung vor Ort", so Böker. „Damit reduzieren wir die Abhängigkeit von rein digitalen Akquisekanälen und schaffen insbesondere bei beratungsintensiven Projekten mit höheren Warenkörben zusätzliche Wachstumspotenziale."

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*Gartenmarkt Zulieferer
news-439682 Thu, 26 Feb 2026 06:42:00 +0100 Agrobusiness Niederrhein: Starker Auftritt der Grünen Branche https://www.gabot.de/ansicht/agrobusiness-niederrhein-starker-auftritt-der-gruenen-branche-439682.html Als Kooperationspartner des "Tags der Ausbildung" hat Agrobusiness Niederrhein in diesem Jahr erfolgreich den Fokus auf die Grüne Branche gelegt. In der Aula präsentierten sich zahlreiche Betriebe aus Gartenbau, Floristik und weiteren grünen Berufsfeldern – und zeigten eindrucksvoll, welche Chancen sich jungen Menschen heute bieten.

Schon beim Betreten der Aula wurde deutlich, wie stark die Branche auftritt: Blühende Pflanzen sorgten für einen angenehmen Duft, üppiges Grün prägte den Raum, und besonders ins Auge fielen die grünen, mit Helium gefüllten Herzluftballons. Sie symbolisierten die Liebe zur Branche und zur Region – ein Detail, das selbst Landrat Christoph Gerwers beeindruckte. Gerwers ist Schirmherr der 21. Auflage der größten Ausbildungsmesse der Region mit rund 150 Ausstellenden und 3000 Besucherinnen und Besuchern.

Bereits im Vorfeld gab es klare Botschaften: Die Pressekonferenz fand im Betrieb Pellens Hortensien statt, einem Mitgliedsunternehmen von Agrobusiness Niederrhein. Betriebsinhaber Andreas Pellens unterstrich die Bedeutung für die Region: „Wir müssen so viele junge Menschen wie möglich ausbilden.“

Auch im Radio rückte die Branche in den Fokus. Bei Antenne Niederrhein berichteten Lavinia Janßen und Auszubildende Mia Nissen über ihren Alltag in einem modernen Unternehmen – geprägt von Vielfalt, Automatisierung und smarter Technik. Ihre Botschaft an junge Menschen: „Sich einfach trauen und auch mal Sachen ausprobieren.“

Einblicke, Vorbilder und Orientierung

Eine Sonderseite in den Printmedien informierte ergänzend über Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten. Dort erzählte Dominik Unkel – Preisträger des Zukunftspreises der Landwirtschaftskammer NRW – seinen inspirierenden Weg: vom Förderschüler bis zum Gartenbaumeister und heutigen Ausbilder im Betrieb Janshen in Kevelaer-Wetten.

Besonders viele junge Besucherinnen und Besucher zog der Besuch von Blumenmädchen Anna Heekeren aus Straelen und Heideprinzessin Vanessa Westerhof aus Lüllingen an. Begleitet wurden sie von Pia Bauer (Stadtmarketing Straelen) und der ehemaligen Heideprinzessin Jennifer Elspaß. Gemeinsam warben sie sympathisch und sichtbar für die Grüne Branche.

Auch Eddi Kronenberg, Vizepräsident des Landesverbands Gartenbau NRW, nutzte die Gelegenheit, um sich ein Bild zu machen. Er besuchte die Unternehmen in der Aula und zeigte sich begeistert vom grünen Schwerpunkt der Messe.

Die Botschafterinnen der Branche: Das Straelener Blumenmädchen Anna Heekeren und die Heideprinzessin Vanessa Westerhof in der Aula. Mit am Stand der Verbundausbildung „elan3“: Stefan van Issem (links), Simon Welzel (rechts) und Lavinia Janßen (2. von rechts) / Foto: Pia Bauer, Stadtmarketing Stadt Straelen

Aktionen, Erlebnisse und viele Berufsbilder

Die ausstellenden Betriebe boten ein abwechslungsreiches Programm: Gewinnspiele, Fotobox, DIY-Blumensträuße und blühende Give-aways sorgten für viel Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wurden zahlreiche Berufsfelder vorgestellt – vom Gartenbau, der Floristik und dem Einzelhandel über Lagerlogistik, kaufmännische Berufe, Fachinformatik und Mediengestaltung bis hin zu Metallbau, Lebensmitteltechnik sowie Maschinen- und Anlagenführung.

Meet & Greet bringt neue Kooperationen hervor. Im Anschluss an die Messe fand erstmals ein Meet & Greet statt. Unternehmen kamen dort mit Akteuren aus der Berufs- und Bildungswelt ins Gespräch – eine wertvolle Austauschplattform, die auf große Resonanz stieß.

Marcus Trappe von Agrobusiness Niederrhein, Koordinator im Interreg-Projekt Agropole Innovates, betont: „Durch diesen Austausch sind tatsächlich neue Kooperationen entstanden.“ Ein konkretes Beispiel: Drei junge Menschen aus einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme erhalten demnächst die Möglichkeit, die Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau in Praktika kennenzulernen – und zwar in einem neuen Mitgliedsunternehmen von Agrobusiness Niederrhein.

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*Baumschule *Floristik/Friedhof *Gartenmarkt *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Karriere Vermischtes
news-439671 Thu, 26 Feb 2026 05:40:00 +0100 Beitrag zur Versorgungssicherheit: Kultur-Speisepilze aus deutschem Anbau https://www.gabot.de/ansicht/beitrag-zur-versorgungssicherheit-kultur-speisepilze-aus-deutschem-anbau-439671.html Frische Speisepilze wie Champignons, Austern- oder Shiitakepilze werden in Deutschland ganzjährig erzeugt. Das bedeutet, Verbraucher können sie das ganze Jahr über aus heimischem Anbau kaufen. Wer zu Pilzen aus der Region greift, wählt nicht nur Frische und Geschmack. Es ist auch eine klare Entscheidung für Nachhaltigkeit und ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der heimischen Lebensmittelerzeugung in Krisenzeiten.

Pilze sind reich an lebenswichtigen Vitaminen, Eiweißen, Mineral- und Ballaststoffen. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind am höchsten bei frisch geernteten Pilzen. Da sie sehr empfindlich sind, müssen Pilze während des Transportes gekühlt werden. Je schneller sie also auf den Teller kommen, desto besser bleiben Aroma, Konsistenz und Nährstoffe erhalten. Das bedeutet umgekehrt: Je länger der Weg vom Erzeuger bis zum Verbraucher, desto höher sind die Verluste an wertvollen Inhaltsstoffen und desto größer die CO2-Emissionen aufgrund des Transportes.

Nachhaltiger aufgrund kürzerer Transportwege

Der große Vorteil regional erzeugter Pilze sind die kurzen Transportwege. In der Regel legen Champignons, Austern- oder Shiitakepilze aus der Region unter 100-200 Kilometer vom Produktionsbetrieb zum Großhandel oder Handel zurück. Bei regionaler Vermarktung etwa auf dem Wochenmarkt oft deutlich weniger, meist nur 30-100 Kilometer.

Ganz anders sieht es bei importierten Speisepilzen aus. Viele Pilze in deutschen Supermärkten stammen aus Polen oder Ungarn. Sie haben häufig 600 bis über 1.000 Kilometer und teilweise mehrere Tage Transport in gekühlten LKW hinter sich. Das kostet Energie, belastet das Klima und geht zulasten der Frische.

Wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit

Regionale Pilzerzeugung ist jedoch weit mehr als gut für die Frische und das Klima. Sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Lebensmittelerzeugung in Deutschland. Gerade in Krisenzeiten – wie Pandemien, extremen Wetterlagen oder bei politischen Spannungen – können internationale Lieferketten sehr anfällig sein. Produktionsbetriebe mit regionaler Vermarktung sind weniger abhängig von geschlossenen Grenzen, steigenden Transportkosten oder Lieferausfällen. Wer Pilze aus heimischer Erzeugung kauft, stärkt somit die deutschen Pilzproduzenten und die Versorgungssicherheit – und trägt insgesamt dazu bei, dass unser Ernährungssystem widerstandsfähiger ist.

Auch soziale und wirtschaftliche Aspekte spielen eine Rolle. Regionale Betriebe schaffen Arbeitsplätze vor Ort, investieren in moderne, oft besonders ressourcenschonende Produktionsverfahren und halten die Wertschöpfung in der Region.

Der Blick auf die Herkunft lohnt sich

Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt daher: Ein Blick auf die Herkunft lohnt sich. Pilze aus der Region stehen für Frische, Klimaschutz und eine auch zukünftig stabile Lebensmittelversorgung. Wer regional kauft, genießt nicht nur bessere Qualität, sondern übernimmt auch Verantwortung – für Umwelt, Landwirtschaft, die eigene sowie die Zukunft der kommenden Generationen.

Tipps für den Einkauf:

Auf Herkunftsangaben achten: Die Angabe des Ursprungslandes ist bei frischen Pilzen verpflichtend. Wichtige Formulierungen: „Ursprungsland: Deutschland“, „Herkunft: Deutschland“.

  • Angaben wie „abgepackt in Deutschland“ oder „vermarktet durch…“ sagen nichts über den Produktionsort aus. Dieser kann auch zum Beispiel Polen, Niederlande oder Ungarn sein. In diesem Fall handelt es sich um Importware.
  • Bezeichnungen wie: „regional“, „aus der Region“, „von hier“ sind nicht gesetzlich geschützt. Verlässlicher sind Angaben zu konkreten Regionen (etwa „Bayern“, „NRW“, „Niedersachsen“) oder der Name eines deutschen Erzeugerbetriebs oder regionaler Erzeugergemeinschaften.
  • Bio-Siegel wie EU-Bio, Bioland, Naturland oder Demeter sagen etwas über die Anbauweise, nicht automatisch über die Herkunft aus. Auch Bio-Pilze können aus dem Ausland stammen. Entscheidend ist die Kombination aus „Bio“ und dem Ursprungsland Deutschland.
  • Bei losen Pilzen etwa an der Frischetheke lohnt es sich, nach dem Herkunftsland zu fragen. Seriöse Händler können die Herkunft benennen. Auf Wochenmärkten stammen Pilze häufig aus regionaler oder zumindest deutscher Erzeugung. Um sicherzugehen, einfach nachfragen.
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*Gemüse/Obst Vermischtes
news-439687 Thu, 26 Feb 2026 05:03:00 +0100 Park der Gärten: Planungsaktion für klimafreundliche Gärten https://www.gabot.de/ansicht/park-der-gaerten-planungsaktion-fuer-klimafreundliche-gaerten-439687.html Ein schöner Garten ist weit mehr als nur eine Ansammlung von Pflanzen. Er ist ein erweitertes Wohnzimmer, ein Rückzugsort für die Seele und ein wichtiger Lebensraum für die lokale Tierwelt. Mit ein paar Grundregeln der Gartengestaltung lässt sich jeder Außenbereich in eine Wohlfühloase verwandeln. Ein weiterer Aspekt, der in den letzten Jahren immer mehr an Gewicht zugenommen hat, ist das klimafreundliche Gärtnern. Wie bleibt der Rasen grün, ohne Unmengen an Wasser zu verbrauchen? Welche Pflanzen trotzen der Trockenheit und bieten gleichzeitig Nahrung für Bienen und Schmetterlinge?

Ein Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Garten ist die Planungsaktion „Klimafreundliche Gartengestaltung - Eine erste Gartenidee in 20 Minuten" am 9. Mai 2026 im Park der Gärten in Bad Zwischenahn.

Individuelle Beratung durch Experten

Erfahrene Gartenplanerinnen stehen bereit, um Gartenbesitzern einen professionellen Anstoß für ihre grüne Oase zu geben:

  •     Elke Kuper [Rastede]
  •     Sabine Döbken [Wardenburg]
  •     Heike Beening [Neukamperfehn]
  •     Kerstin Wiechmann [Bad Zwischenahn]

In einem 20minütigem persönlichen Planungsgespräch entwickeln die Expertinnen gemeinsam mit den Teilnehmern erste Ansätze für eine Neu- und Umgestaltung. Ob es um die Anlage einer Blühwiese, die Auswahl von

„Trockenkünstlern" unter den Stauden oder effiziente Wassersparmöglichkeiten geht, am Ende des Beratungstermins nehmen die Besucher eine individuelle Skizze und konkrete Tipps mit nach Hause. Rund um das Planungsgespräch besteht die Möglichkeit für die Teilnehmer, den Park der Gärten, Deutschlands größte Mustergartenanlage, zu besichtigen und sich Inspirationen für den eigenen Garten zu holen.

Wichtige Informationen für Teilnehmer

Damit die Zeit optimal genutzt werden kann, werden die Teilnehmer gebeten, folgende Unterlagen zum Termin mitzubringen:

  •     Fotos des aktuellen Gartens [verschiedene Blickwinkel, inkl. Hausübergang und Vorgarten].
  •     Ein Grundriss oder Lageplan des Grundstücks [idealerweise im Maßstab 1:100].
  •     Eine kurze Notiz mit den wichtigsten Wünschen und Besonderheiten des Gartens.

Termine und Anmeldung

Die 20minütigen Beratungen finden am Samstag, 9. Mai 2026, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr statt. Da die Plätze begrenzt und sehr begehrt sind, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich.

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*Baumschule *GaLaBau *Zierpflanzenbau Termine & Veranstaltungen
news-439666 Thu, 26 Feb 2026 05:01:00 +0100 Obst- und Gemüsemarkt: Preisbericht KW 08/2026 https://www.gabot.de/ansicht/obst-und-gemuesemarkt-preisbericht-kw-08-2026-439666.html Der aktuelle Markt- und Preisbericht der BLE, der die aktuelle Markt- und Preissituation im Handel zusammenfasst. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beobachtet die Märkte für Obst und Gemüse in Deutschland, um Daten für die Europäische Union und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu erheben. Dabei wird die allgemeine Marktsituation ermittelt und in einem wöchentlichen Markt- und Preisbericht zusammengefasst. 

Markt- und Preisbericht KW 08/2026

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*Gemüse/Obst Preisbericht Marktzahlen & Preise
news-439683 Wed, 25 Feb 2026 17:06:00 +0100 HDE: Spricht sich klar gegen Abschaffung von Minijobs aus https://www.gabot.de/ansicht/hde-spricht-sich-klar-gegen-abschaffung-von-minijobs-aus-439683.html Angesichts der aktuellen Debatte über eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs betont der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bedeutung der geringfügigen Beschäftigung für den Einzelhandel. Der HDE hält die anlässlich eines Antrages des CDU-Arbeitnehmerflügels vor dem Bundesparteitag am Wochenende aufgekommene Diskussion für deplatziert und warnt davor, von ungelösten Problemen wie immer weiter ansteigenden Lohnnebenkosten abzulenken. Trotz der derzeit sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage im Einzelhandel beschäftigt die Branche weiter mehr als 3,1 Mio. Menschen in Deutschland. Rund 800.000 davon gehen einer geringfügigen Beschäftigung nach, sogenannten Minijobs.

„Minijobs werden von den Beschäftigten in der Praxis erfahrungsgemäß aus unterschiedlichen Gründen sehr bewusst angefragt, da diese Beschäftigungsform in besonderem Maße mit den individuellen Lebensumständen vieler Menschen vereinbar ist“, so Steven Haarke, HDE-Geschäftsführer für Arbeit, Bildung, Sozial- und Tarifpolitik. Einige Menschen hätten aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände schlicht keine Möglichkeit, ein höheres Arbeitszeitvolumen zu realisieren. Andere locke vor allem der optimierte Nettolohn im Minijob („brutto für netto“), weil beispielsweise bereits ein hohes Haupt- oder Familieneinkommen zur Verfügung stehe. „Wegen ihrer Flexibilität sind Minijobs bei Beschäftigten und Arbeitgebern sehr beliebt, gerade auch in konjunkturell schwierigen Zeiten“, so Haarke weiter. Die vom CDU-Arbeitnehmerflügel angestoßene Debatte über eine Abschaffung oder Einschränkung von Minijobs verkenne die Bedeutung geringfügiger Beschäftigung für den Einzelhandel. „Die Diskussion soll offenbar von Problemen ablenken, die bis heute ungelöst sind, wie etwa den immer weiter steigenden Lohnnebenkosten“, so Haarke weiter.

Die im aktuellen Antrag des CDU-Arbeitnehmerflügels vorgesehene grundsätzliche Beitragspflicht auch für Kleinstjobs würde laut HDE die Nettoentgelte der ehemaligen Minijobber schlagartig spürbar verringern und damit die Attraktivität dieser Tätigkeiten reduzieren. Gleichzeitig wären die dadurch erworbenen Ansprüche dieser Menschen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung aufgrund des geringen Stundenumfangs auch nur minimal. „Der aktuelle Antrag geht also ins Leere und ist daher überhaupt nicht zielführend“, so Haarke. Erschwerend komme hinzu, dass dadurch erhebliche zusätzliche Bürokratie für die Sozialversicherungsträger entstehen würde. Für Arbeitgeber seien Minijobs als Flexibilisierungsinstrument enorm wichtig, um branchenspezifische Stoßzeiten bedienen zu können. „Ohne Minijobs ließe sich der gewohnte, flächendeckende Service im Handel zu allen Öffnungszeiten kaum sicherstellen“, so Haarke weiter. Um Missbrauch im Minijob-System vorzubeugen, würden Arbeitgeber bereits heute strengen, bußgeldbewehrten Aufzeichnungspflichten unterliegen. „Eine Reform würde weder den Beschäftigten noch den Unternehmen oder der Verwaltung einen echten Mehrwert bieten“, so Haarke.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Recht & Politik
news-439680 Wed, 25 Feb 2026 16:07:00 +0100 Statistik: Strauchbeerenernte in Niedersachsen https://www.gabot.de/ansicht/statistik-strauchbeerenernte-in-niedersachsen-439680.html Niedersachsens Strauchbeerenernte fällt 2025 deutlich höher aus. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, bauten 221 landwirtschaftliche Betriebe auf insgesamt 2.600 Hektar Strauchbeeren an. Die Erntemenge stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,2% auf 12.860 Tonnen – ein spürbarer Zuwachs nach 11.774 Tonnen im Jahr 2024.

Die Kulturheidelbeere bleibt dabei unangefochten die wichtigste Strauchbeerenart im Land. Rund 86,1% der gesamten Anbaufläche entfielen auf die blaue Beere. Auf 2.239 Hektar wurden 10.460 Tonnen geerntet – etwas mehr als im Vorjahr (10.027 Tonnen). Niedersachsen bleibt damit auch national führend: Rund 60,6% der bundesweiten Kulturheidelbeeren sind niedersächsisch.

Neben Heidelbeeren spielen weitere Strauchbeerenarten wie Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren sowie Aroniabeeren eine Rolle. Besonders die Johannisbeeren legten 2025 außergewöhnlich stark zu. Grund dafür sind vor allem Jungpflanzen, die nun erstmals voll tragen. Die Erträge bei roten und weißen Johannisbeeren kletterten von 78 auf 103 Dezitonnen pro Hektar, bei schwarzen Johannisbeeren sogar von 12 auf 46 Dezitonnen je Hektar. Damit stieg die Erntemenge bei Johannisbeeren insgesamt um beeindruckende 85,7%. Ambivalent verläuft der Anbau der Aroniabeere. Zwar stieg dank weiterer Standjahre der Pflanzungen und passender Witterungsbedingungen auch hier der Ertrag von 13 Dezitonnen je Hektar auf 38 Dezitonnen je Hektar, die Anbaufläche nahm aber im vierten Jahr in Folge ab und lag 2025 bei 81 Hektar (Vorjahr 90 Hektar).

Der ökologische Anbau gewinnt hingegen weiter an Bedeutung. Auf 575 Hektar wurden Strauchbeeren, auch hier vor allem Heidelbeeren, ökologisch erzeugt – ein Plus von 2,7% gegenüber dem Vorjahr. Mit 1.791 Tonnen machten die ökologischen Beeren knapp 14% der gesamten Strauchbeerenernte aus.

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*Gemüse/Obst Marktzahlen & Preise
news-439681 Wed, 25 Feb 2026 15:09:00 +0100 Tulpenanbau: Mit KI zu mehr Umweltschutz https://www.gabot.de/ansicht/tulpenanbau-mit-ki-zu-mehr-umweltschutz-439681.html Bis Mitte Mai werden Tulpen bei uns im Handel als Schnittblumen angeboten. Grund genug einmal zu schauen, woher die farbenfrohen Schönheiten kommen und wie sie produziert werden. Denn sowohl beim Treiben der Schnitttulpen unter Glas als auch beim Anbau der Tulpenzwiebeln auf dem Feld hat sich in den letzten Jahren einiges getan, was auch umweltbewusste Verbraucher interessieren wird.

Unter Glas

Mit 12.000 Hektar verfügt Nordholland, eine der zwölf Provinzen der Niederlande, über das größte zusammenhängende Blumenzwiebelanbaugebiet der Welt. Neben Global Playern gibt es auch Raum für kleine, lokale Unternehmen. Viele der Tulpenzwiebeln, die hier auf den Feldern im Sommer geerntet werden, kommen in die Schnittblumenproduktion. Diese findet ab November fast ausschließlich in Gewächshäusern statt. Im Rahmen des European Green Deal und vieler nationaler Programme u.a. zum Gewässerschutz gehen die Tulpengärtner der Region den Umweltschutz seit einigen Jahren sehr engagiert an. Unterstützung erhalten sie dabei von Greenport Noord-Holland Noord, einem Netzwerk in der Provinz Nordholland, in dem Unternehmen, Behörden und Wissensinstitutionen eng zusammenarbeiten, um den Landwirtschafts- und Gartenbau-Sektor zukunftssicher zu machen: Die Gewächshäuser, in denen die Schnitttulpen wachsen, werden heute beispielsweise überwiegend mit Solar oder Erdwärme geheizt. Gegossen wird ressourcensparend mit Regenwasser, geschlossene Kreislaufsysteme halten den Verbrauch gering. Pflanzenschutzmittel werden bei dieser Art des Schnitttulpenanbaus fast nicht mehr gebraucht. Anders sieht es da häufig noch auf den Feldern aus. Um auch hier zukünftig noch stärker im Einklang mit der Natur qualitativ hochwertige Blumenzwiebeln produzieren zu können, hat man längst damit begonnen, traditionelle landwirtschaftliche Praktiken zu verändern und setzt vermehrt auf Technologie und Künstliche Intelligenz (KI).

Smart Farming

Ein Tulpengärtner aus der Region Nordholland, der bereits einen KI-gesteuerten Roboter auf den Feldern im Einsatz hat, ist Stef Ruiter. Sein Unternehmen „J.C.J. Ruiter-Wever" hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Handel bereits ab Dezember eine bunte Palette frischer Tulpen zu liefern. Damit ein möglichst vielseitiges Sortiment von Anfang bis Ende der Tulpensaison geboten werden kann, finden sich etwa 30 Sorten im Kulturprogramm der Gärtnerei. Der Großteil der benötigten Zwiebeln stammt aus eigenem Anbau, um die Qualität des Ausgangsmaterials bestmöglich im Griff zu haben. Da der Nachhaltigkeitsgedanke für das Unternehmen schon lange eine wichtige Rolle spielt, setzt man auf das Konzept des „integrierten Anbaus". Das heißt, der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden ist auf ein Minimum reduziert. Sie werden nur dann verwendet, wenn tatsächlich ein wirtschaftlicher Schaden droht. Deshalb und weil Ruiter sich für zukunftsorientierte Technik begeistert, investierte er in den Robot One. Der hochmoderne Agrarroboter wurde von Pixelfarming Robotics entwickelt, die ihren Sitz am Campus Almkerk in den Niederlanden haben. Der solarbetriebene Helfer fährt dank 14 Spezialkameras und zwei GPS-Antennen autonom durch die Felder. Auf dem Dach sind Solarpaneele montiert, die seine Batterie während der Fahrt aufladen. Durch die Leichtbauweise kann er die verschiedensten landwirtschaftlichen Gelände bewältigen. Robot One ist in der Lage, Pflanzen präzise zu erkennen und zu klassifizieren. Seine zehn steuerbaren Arme lassen sich mit einer Vielzahl an Werkzeugen bestücken und unabhängig voneinander einstellen - angepasst auf die Reihenbreite einer Kultur und gewünschte Arbeitstiefe. So ist durch den millimetergenauen Einsatz von Lasertechnik bereits heute eine chemiefreie Unkrautbekämpfung möglich. Die unerwünschten Gewächse werden einfach mittels elektromagnetischer Wellen weggebrannt, ohne dass die benachbarten Tulpen Schaden nehmen.

Auf vergleichbare Weise bewegt sich der Roboter von H2L Robotics über die Tulpenfelder des Familienunternehmens „Smit Flowers" in Spierdijk, das in dritter Generation von Arjan Smit geleitet wird. Die Aufgabe, die das Gerät hier übernimmt, ist allerdings eine andere. Hightech-Kameras scannen jede einzelne Blume. Das kollektive Wissen erfahrener Tulpengärtner wurde auf das KI-Modell des H2L Roboters übertragen und ermöglicht es, diejenigen, die von einem Virus infiziert sind, von gesunden Pflanzen zu unterscheiden. Die passende Behandlung übernimmt der Roboter dann auch sofort und verabreicht ein Pflanzenschutzmittel exakt dort, wo es benötigt wird. Das verhindert die Ausbreitung von Krankheiten und macht ein großflächiges Ausbringen von chemischen Substanzen überflüssig. Da er an der Unterseite mit LED-Leuchten ausgestattet ist, kann der „Tulpendoktor" auch nachts seine Bahnen fahren.

Roboter wie diese sind eine wichtige Innovation im Spezialgebiet des Tulpenanbaus und unterstützen die Gärtner beim Übergang zur regenerativen Agrarwirtschaft und zum Präzisionsgartenbau. Noch sind sie mit einem Preis von etwa 200.000 bis 300.000 Euro relativ teuer und nicht jedes Unternehmen wird sich den Einsatz sofort leisten können. Aber wie es mit allen technischen Neuheiten ist, sinkt auch hier der Anschaffungswert wahrscheinlich in den kommenden Jahren und die Anzahl der Funktionen der einzelnen Robotermodelle wird noch deutlich zunehmen. Ob sie nun erkrankte oder von Schädlingen befallene Pflanzen und Zwiebeln gezielt behandeln oder aus den Feldern entfernen, Unkräuter mechanisch, mit Lasern oder mit punktgenauem Herbizideinsatz bekämpfen, erhobene Bilddaten der Anbauflächen speichern und auswerten - die KI-gesteuerten Roboter werden die Landwirtschaft und den Gartenbau zukünftig verstärkt dabei unterstützen, sowohl die Qualität und den Ertrag der Ernte zu verbessern, als auch durch das verminderte Ausbringen von Chemikalien die Umwelt - insbesondere das Bodenleben - zu schonen. (Quelle: TPN)

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*Zierpflanzenbau Vermischtes
news-439690 Wed, 25 Feb 2026 14:02:00 +0100 Schweiz: Ohne Schutz keine nachhaltige Obstproduktion https://www.gabot.de/ansicht/schweiz-ohne-schutz-keine-nachhaltige-obstproduktion-439690.html Der schweizer Bundesrat hat am 18. Februar eine Aussprache in Bezug auf die Agrarpolitik 2030+ (AP30+) geführt und einen Bericht dazu veröffentlicht. Die Grundrichtung stimmt. Dennoch fordert der Schweizer Obstverband klare Leitplanken. Der Schweizer Obstverband (SOV) begrüßt, dass der Bund mit der AP30+ die Ernährungssicherheit stärken, die Nachhaltigkeit auf allen Ebenen verbessern und das agrarpolitische Instrumentarium vereinfachen will, von der Produktion über die Verarbeitung und den Handel bis zum Konsum. Damit diese Ziele erreicht werden können, braucht es aus Sicht des Schweizer Obst- und Beerenbaus klare Leitplanken:

Der Grenzschutz bleibt Grundvoraussetzung

Der Grenzschutz ist ein gut funktionierendes Kernelement des Schweizer Obstbaus. Dies bestätigt auch die jüngst veröffentlichte Studie von Prof. Dr. Mathias Binswanger. Diese wertvolle, agrarpolitische Grundlage soll auch in der AP30+ so erhalten bleiben und wo nötig noch gestärkt werden: Das bewährte Zwei-Phasen-System stärkt während der bewirtschafteten Phase die Marktstellung saisonaler Schweizer Früchte, darunter Äpfel, Erdbeeren oder Zwetschgen, gegenüber billigen Importprodukten, die bezüglich Qualitäts- und Produktionsstandards bei weitem nicht an die Schweizer Produktion herankommen. Zusätzliche Agrarkonzessionen außerhalb der bestehenden WTO-Kontingente sowie die Versteigerung von Importkontingenten lehnt der SOV ab.

Schutz der Kulturen: Wirksam und innovativ

Wetterextreme, neu auftretende Schädlinge und Krankheiten sowie der Wegfall wirksamer Pflanzenschutzmittel (PSM) setzen den Obst- und Beerenanbau zunehmend unter Druck. Dieser ist in der Schweiz ohne einen modernen Schutz der Kulturen nicht möglich, unabhängig davon, ob integriert oder biologisch produziert wird. Dafür muss die Nützlings- sowie PSM-Zulassung vereinfacht, beschleunigt und mit der EU harmonisiert werden, um Indikationslücken zeitnah zu schließen. Der Bund darf diese Anliegen nicht auf später vertagen: Wo Maßnahmen schon heute möglich sind, wie z. B. Strukturverbesserungen, sollen sie rasch umgesetzt werden.

Die AP30+ ist eine Chance, mit Zielvorgaben und Nachhaltigkeitsindikatoren die Schweizer Landwirtschaft der Zukunft zu gestalten, während die Branchen und die Betriebe eigenverantwortlich die konkreten Maßnahmen ausarbeiten und umsetzen. Nur so kann der Schweizer Obst- und Beerenanbau die Bevölkerung auch in Zukunft mit nachhaltig und regional produzierten Früchten versorgen und weiter seinen Beitrag zur Schweizer Ernährungssicherheit leisten.

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*Gemüse/Obst Top-News Recht & Politik
news-439689 Wed, 25 Feb 2026 13:06:00 +0100 IGCA: Über 200 Anmeldungen aus 15 Nationen https://www.gabot.de/ansicht/igca-ueber-200-anmeldungen-aus-15-nationen-439689.html Der Internationale Gartencenter-Kongress (IGCA), der vom 16. bis 22. August 2026 in München stattfindet, stößt bereits Monate vor Veranstaltungsbeginn auf außergewöhnlich große internationale Resonanz. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Ländern haben sich nach Ablauf der Early-Bird-Phase verbindlich angemeldet. „Diese frühe und breite internationale Beteiligung freut uns sehr“, sagt Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbands Deutscher Garten-Center. „Der IGCA steht für direkten unternehmerischen Austausch zwischen inhabergeführten Gartencentern weltweit. Das Vertrauen, das uns bereits jetzt entgegengebracht wird – ebenso wie die starke Unterstützung durch unsere Sponsoren – ist ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieses internationalen Treffens.“

Im Mittelpunkt der Kongresswoche stehen Betriebsbesichtigungen in und um München sowie der intensive Dialog zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das voneinander Lernen, das Teilen von Erfahrungen und das gemeinsame Weiterentwickeln erfolgreicher Konzepte stehen dabei klar im Vordergrund.

Ein besonderes Augenmerk gilt zudem den Juniorinnen und Junioren der Branche im Alter von 18 bis 40 Jahren, die in einem extra Study Tour Bus teilnehmen. Die gezielte Einbindung der nächsten Generation unterstreicht die Bedeutung des Kongresses für die langfristige Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der grünen Branche.

Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen nationalen und internationalen Partnern aus der Branche.

Der starke Zuspruch zeigt: Persönliche Begegnung bleibt in einer internationalen Branche unersetzlich.

Die Anmeldung zum regulären Tarif ist weiterhin möglich.

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*Gartenmarkt Top-News Termine & Veranstaltungen
news-439688 Wed, 25 Feb 2026 12:02:00 +0100 GaLaBau: Azubi-Zahlen klettern auf fast 8.100 https://www.gabot.de/ansicht/galabau-azubi-zahlen-klettern-auf-fast-8100-439688.html Der landschaftsgärtnerische Ausbildungsberuf erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Bundesweit stieg die Zahl aller Auszubildenden um 85 auf 8.089 junge Frauen und Männer. Das zeigt die aktuelle Jahresauswertung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und des Ausbildungsförderwerkes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa). Bis Ende 2025 starteten 3.221 Auszubildende in den umlagepflichtigen GaLaBau-Betrieben eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin oder zum Landschaftsgärtner (1,5% mehr als 2024). Die Azubi-Gesamtzahl über alle Ausbildungsjahre stieg leicht: Im Vergleich zum Vorjahr lernten 1,1% mehr junge Menschen bundesweit den vielfältigen Beruf – 8.089 Auszubildende. Davon waren durchschnittlich 89%t männlich und 11% weiblich, was einem Rückgang des Anteils weiblicher Auszubildender um 3 Prozentpunkte entspricht.

Nachwuchs für die grüne Infrastruktur: GaLaBau bleibt attraktiver Ausbildungssektor

„Dass wir erneut mehr als 8.000 Auszubildende im GaLaBau zählen, ist ein starkes Signal – nicht nur für die Attraktivität unseres Berufs, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden“, betont BGL-Vizepräsident und Vorsitzender des Bildungsausschusses Matthias Lösch. „Der Garten- und Landschaftsbau qualifiziert junge Menschen für eine Tätigkeit mit unmittelbarer gesellschaftlicher Relevanz: Sie gestalten grüne Infrastruktur, schaffen klimaresiliente Freiräume und leisten einen konkreten Beitrag zur Klimaanpassung.“

Angesichts zunehmender Hitzeperioden, Starkregenereignisse und wachsender urbaner Verdichtung komme dem Beruf eine zentrale Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger Städte zu. Ob Schwammstadt-Prinzip, Regenwassermanagement, Biodiversitätsförderung oder die Begrünung von Quartieren – Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner setzen Klimaschutz und Klimaanpassung praktisch um. „Unsere Auszubildenden arbeiten an Lösungen, die Lebensqualität sichern und Städte widerstandsfähiger machen“, so Lösch. Der GaLaBau biete jungen Menschen damit nicht nur gute Karriereperspektiven, sondern auch die Möglichkeit, aktiv an der ökologischen Transformation mitzuwirken. Mit Blick auf den rückläufigen Anteil weiblicher Auszubildender sieht die Branche weiterhin Handlungsbedarf. „Gerade in einem Berufsfeld, das Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz gestaltet, wollen wir noch mehr junge Frauen gewinnen“, erklärt Lösch. „Der GaLaBau bietet hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten – unabhängig vom Geschlecht. Hier setzen wir verstärkt auf Information, Vorbilder und eine gezielte Ansprache.“

Qualifiziertes Personal sichert die Zukunft der Unternehmen

Die stabilen Auszubildenden-Zahlen im Garten- und Landschaftsbau seien das Ergebnis einer langfristigen hervorragenden Kooperation der Nachwuchswerbung in den GaLaBau- Landesverbänden mit dem AuGaLa sowie den Sozialpartnern BGL und IG BAU und den engagierten GaLaBau-Unternehmerinnen und -Unternehmern, so Lösch. Zur Qualität der Ausbildung tragen aber auch die weiteren Partner in der dualen Ausbildung bei. Matthias Lösch stellt dabei neben den ausbildenden Betrieben insbesondere die kooperative Arbeit des Fachpersonals in den Berufsschulen, überbetrieblichen Ausbildungsstätten und zuständigen Stellen für Berufsbildung im Gartenbau heraus. Das AuGaLa und der BGL stärken zusätzlich die Position des GaLaBau im Wettbewerb um Auszubildende, Fach- und Arbeitskräfte: mit einem Mix aus Social Media, einem eigenen Azubi-Blog, in dem „echte“ Auszubildende aus ihrem beruflichen Alltag berichten, mit Öffentlichkeitsarbeit und Azubi-Werbung der Betriebe vor Ort für den Beruf Landschaftsgärtner*in. Zudem geben seit Dezember 2022 „Die Drei vom GaLaBau“ auf TikTok, YouTube und Instagram humorvoll und jugendgerecht echte Einblicke in ihren abwechslungsreichen Ausbildungsberuf.

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*GaLaBau Top-News Karriere
news-439679 Wed, 25 Feb 2026 11:03:00 +0100 Rentenbank: Fördert innovative Gründungen https://www.gabot.de/ansicht/rentenbank-foerdert-innovative-gruendungen-439679.html Mit dem Pilotprojekt „Ackerpreneurs – der Farm-Inkubator“ startet die Landwirtschaftliche Rentenbank ein bundesweites Programm, das landwirtschaftliche Existenzgründungen gezielt und strukturiert begleitet. Bis zu sechs angehende Gründerinnen und Gründer haben die Chance, ihr ausgearbeitetes landwirtschaftliches Vorhaben über bis zu zwei Jahre auf einem bestehenden Betrieb unter realen Bedingungen zu erproben. Dabei profitieren sie von fachlicher Beratung, Mentoring, Netzwerkangeboten und finanzieller Unterstützung. Das Ziel: Ein praxisnaher und abgesicherter Einstieg in die unternehmerische Selbstständigkeit für angehende landwirtschaftliche Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter. Das Pilotprojekt wird im Auftrag der Rentenbank durchgeführt. Es wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiiert und wird fachlich von diesem begleitet. Bewerben können sich Personen bis einschließlich 45 Jahren mit einer klaren Geschäftsidee sowie landwirtschaftliche Betriebe, die als Inkubator-Hof zur Verfügung stehen. Die Bewerbungsphase ist am 20. Februar gestartet und läuft bis zum 31. März 2026.

„Der Generationenwechsel ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen für unsere Landwirtschaft“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank. „Um die kommenden Herausforderungen zu meistern und wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir innovative Ideen und Menschen, die Verantwortung übernehmen. Doch nicht alle haben die Möglichkeit, einen Familienbetrieb zu übernehmen – gleichzeitig stehen viele Höfe ohne gesicherte Nachfolge da. Mit ‚Ackerpreneurs‘ schaffen wir neue Wege für außerfamiliäre Hofnachfolgen und eigenständige Gründungen. Als Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum unterstützen wir Hofübernahmen seit vielen Jahren mit zinsgünstigen Programmkrediten – beispielsweise für Investitionen, Betriebsmittel oder die Finanzierung des Kaufpreises. Besonders Junglandwirte profitieren von verbesserten Konditionen. Hofnachfolgerinnen und Existenzgründerinnen erhalten darüber hinaus besonders günstige Konditionen, um die Hofnachfolge von Frauen gezielt zu stärken.“

Was steckt hinter „Ackerpreneurs“?

Kern des Programms ist die Zusammenarbeit zwischen einem bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb und Personen mit konkretem landwirtschaftlichen Gründungsvorhaben. Diese Partnerschaft bildet den sogenannten „Farm-Inkubator“. Innerhalb dieses strukturierten Rahmens können neue Betriebszweige aufgebaut, innovative Produktions- oder Vermarktungskonzepte erprobt und unternehmerische Kompetenzen weiterentwickelt werden. Die Gründerinnen und Gründer handeln eigenverantwortlich, profitieren jedoch von der Einbindung in einen bestehenden Betrieb, gezielter fachlicher Begleitung, finanzieller Unterstützung sowie der Vernetzung über eine Netzwerkstelle bestehend aus der Agrarsozialen Gesellschaft, dem Netzwerk Flächensicherung und der BioBoden Genossenschaft, die das Projekt koordiniert. Das Pilotprojekt wird durch die Universität Hohenheim wissenschaftlich begleitet.

Wer kann sich bewerben?

  • Personen bis einschließlich 45 Jahren mit einem konkreten landwirtschaftlichen Gründungsvorhaben
  • Landwirtschaftliche Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter, die ihren Betrieb als Inkubator-Hof zur Verfügung stellen möchten

Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines bundesweiten Bewerbungsverfahrens.

Warum ist das Projekt wichtig?

Das Pilotprojekt „Ackerpreneurs“ setzt genau dort an, wo der Einstieg in die selbstständige Landwirtschaft besonders herausfordernd ist: Zugang zu Flächen, Investitionsmittel und unternehmerische Erfahrung fehlen oft, und außerfamiliäre Hofnachfolgen werden bislang kaum strukturiert unterstützt. Das Programm schafft einen zeitlich befristeten, begleiteten Entwicklungsraum, in dem Gründungsvorhaben unter realen Marktbedingungen getestet werden können – ohne sofort das volle Risiko tragen zu müssen. Praktisches Lernen, Mentoring und der Aufbau neuer Netzwerke stehen im Mittelpunkt, begleitet von wissenschaftlicher Forschung. So entstehen Strategien für den Generationswechsel in der Landwirtschaft, insbesondere für Quereinstiege und außerfamiliäre Hofübergaben. Der Ansatz ist international bereits bewährt und wird nun erstmals systematisch in Deutschland umgesetzt. Ziel ist es, tragfähige Modelle für die Gründungsbegleitung zu entwickeln und langfristige Perspektiven für die Landwirtschaft zu schaffen.

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*Baumschule *Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Top-News Vermischtes Zulieferer
news-439685 Wed, 25 Feb 2026 10:09:00 +0100 SABO: Präsentiert neue Rasentraktor-Generation https://www.gabot.de/ansicht/sabo-praesentiert-neue-rasentraktor-generation-439685.html Zum Frühjahr 2026 erweitert SABO das Portfolio um fünf neue Modelle: vom wendigen Aufsitzmäher bis zum kraftvollen 102-cm-Zweizylinder-Traktor. Im Fokus der neuen Traktoren-Serie stehen Komfort und Schnittqualität: Ausgestattet mit Motoren bis 16 kW und asynchronem Mähwerk, bieten sie hohe Durchzugskraft und ein sauberes Schnittbild.

High-End-Features definieren hier den Standard: Ein digitales Display, leuchtstarke LED-Scheinwerfer mit Lichtautomatik und ein ergonomischer Premium-Sitz sorgen für ermüdungsfreies Arbeiten. Zudem werden alle fünf Neuzugänge werksseitig mit Anhängerkupplung und Stoßstange ausgeliefert.

Die neuen Modelle im Überblick

Die drei neuen Heckauswurf-Modelle (84-H, 92-H, 102-H) verfügen über eine großzügige 280-Liter-Fangbox, ein akustisches und visuelles Signal im Display informiert den Fahrer über den Füllstand. Die versenkbare Bedienstange ist ergonomisch zum Fahrersitz hin gebogen und lässt sich bequem vom Sitz aus bedienen.

  • SABO 84-H: Der Einstieg mit solidem 8,8-kW-1-Zylinder-Motor.
  • SABO 92-H: Der kraftvolle Allrounder mit 13,5-kW-2-Zylinder-Motor.
  • SABO 102-H: Das Top-Modell mit maximaler Flächenleistung, 102 cm Schnittbreite und 16-kW-2-Zylinder-Motor.

SABO 98-S Seitenauswurf: Der neue Seitenauswerfer ist auf maximale Flächenleistung ohne Unterbrechung ausgelegt. Angetrieben von einem 13,5-kW-Zweizylinder-Motor, bietet der 98-S die volle Premium-Ausstattung der neuen Generation, inklusive elektrischer Mähwerkszuschaltung, LED-Lichtpaket und Digital-Display.

SABO 66-H Aufsitzmäher: Ein kompakter Aufsitzmäher für kleine und verwinkelte Gärten. Er punktet mit einem flexiblen „3-in-1“-Konzept: Er kann als Seitenauswerfer, Mulcher oder klassischer Heckfänger (150-Liter-Fangbox) genutzt werden. Mit seinem effizienten 4,5-kW-Motor, mechanischer Mähwerkszuschaltung und Einmesser-Mähwerk bietet er höchste Agilität auf engem Raum.

Die neue Rasentraktor-Generation von SABO ist ab dem Frühjahr 2026 im Fachhandel erhältlich.

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*GaLaBau *Gartenmarkt Zulieferer
news-439684 Wed, 25 Feb 2026 08:08:00 +0100 HDE: Fordert wirksame Entlastungen https://www.gabot.de/ansicht/hde-fordert-wirksame-entlastungen-439684.html Die von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann angestoßene Diskussion über eine Reform der Einkommensteuer sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) als wichtigen Impuls für die Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft in Deutschland. Linnemann hatte vorgeschlagen, die Einkommensgrenze, ab der bei der Einkommensteuer der Spitzensteuersatz greift, von derzeit 69.879 Euro auf 80.000 Euro zu erhöhen.

„Eine Reform der Einkommensteuer kann dazu beitragen, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten und das Konsumklima anzukurbeln“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. In Deutschland zahlten heute viele qualifizierte Arbeitnehmer mit Berufserfahrung den Spitzensatz. Sie seien diejenigen, die mit Steuern und Sozialabgaben am stärksten belastet würden. „Hier muss man wie vorgeschlagen senken und nicht erhöhen. Das würde die Kaufkraft der breiten Mittelschicht stärken und hätte einen positiven Effekt auf Einzelhandel und Gesamtwirtschaft“, so Genth weiter.

Für den von der Bundesregierung angestrebten wirtschaftlichen Aufschwung braucht es laut HDE zügig wirksame Entlastungen. „Die Verbraucherstimmung in Deutschland kann sich nur dann nachhaltig erholen, wenn die Menschen eine echte Veränderung der eigenen Situation spüren und wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken“, so Genth. Die von Carsten Linnemann vorgeschlagene Anpassung der Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und zeige, dass sich die Politik der Dringlichkeit eines umfassenden Entlastungspakets bewusst sei.

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*Floristik/Friedhof *Gartenmarkt Recht & Politik
news-439686 Wed, 25 Feb 2026 07:05:00 +0100 LGS: Oberhessen im Fokus der Forschung https://www.gabot.de/ansicht/lgs-oberhessen-im-fokus-der-forschung-439686.html Wenn es um Stadtentwicklung geht, denkt die Forschung meist groß: Weltausstellungen, Olympische Spiele, Fußballweltmeisterschaften. Kleine Städte kommen in dieser Mega-Event-Debatte kaum vor. Umso bemerkenswerter ist es, dass nun Oberhessen in den wissenschaftlichen Fokus rückt – wegen der Landesgartenschau (LGS) 2027.

Für die Region ist sie das größte Landesfest Hessens. Doch Forschende interessiert weniger der Zeitraum vom 22. April bis 3. Oktober als die Zeit danach. Was bleibt von diesem Sommer ’27? Wie verändert er den Alltag, das Freizeitverhalten, das Miteinander der Menschen vor Ort? Und wie wird Oberhessen von anderen künftig wahrgenommen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unter anderem das Ifo-Institut, das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL), Doktoranden der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie überregionale Medien. Die Aufmerksamkeit ist schon jetzt groß.

„Die Landesgartenschau ist ein Jahrhundertprojekt“, sagt Wirtschaftsförderer Bernd-Uwe Domes. Rund 30 Mio. Euro Fördermittel stehen für die Region bisher bereit, etliche Summen sind schon geflossen. Investiert wird vor allem in drei Parks: den neuen Stadtpark in Büdingen, den Schlosspark in Gedern und den Kurpark in Bad Salzhausen. Hinzu kommen 49 LEADER-Projekte mit direktem Bezug zur Gartenschau. Vieles, was lange geplant war und am Geld scheiterte, wird nun umgesetzt. Und es entsteht Neues.

Langfristige Stadtstrategien

Entscheidend sind jedoch die mittel- und langfristigen Effekte. Domes spricht von einem „neuen Raumbild“ – gemeint ist die stärkere Sichtbarkeit Oberhessens, auch im Rhein-Main-Gebiet. Die Landesgartenschau könne das Image einer strukturschwachen Region verändern, Investitionen erleichtern, den Wohnstandort stärken und die Lebensqualität verbessern. Eine solche Profilbildung, betont Domes, könne keine Kommune allein leisten. Angesichts knapper Kassen, digitaler Transformation, Klimaschutz und demografischem Wandel müsse jede Stadt klären: Wo stehen wir, wo wollen wir hin? Die neu entwickelten Flächen dürften nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssten Teil einer langfristigen Stadtstrategie sein.

Der Druck ist hoch. Vielen Kommunen fehlt der finanzielle Spielraum, sie verlieren Einwohner, besonders in abgelegenen Ortsteilen ohne gute Verkehrsanbindung. Mit jedem Wegzug sinken die für die Städte und Gemeinden so wichtigen Einnahmen aus der Einkommensteuer. Das ist besonders für Kommunen mit wenig Gewerbe drastisch. Gleichzeitig gehen geburtenstarke Jahrgänge in Rente. Der demografische Wandel belastet die Haushalte spürbar.

Attraktiv für junge Familien

Hier sieht Domes die Chance: Die Landesgartenschau könne junge Familien anziehen, die im Rhein-Main-Gebiet kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden. Wer bleibt, stärkt Kaufkraft, Schulen, Vereine und Infrastruktur. „Familien sollen nicht nur kommen, sie sollen bleiben“, sagt Domes. Dafür sind unter anderem Angebote an Baugebieten, eine gezielte Innenstadtentwicklung und Freizeitmöglichkeiten wichtig. Die LGS sei dafür ein Motor – ihr Erfolg zeige sich erst in den Jahren danach.

Auch wissenschaftlich betritt Oberhessen Neuland. Das interkommunale Modell wird an der Justus-Liebig-Universität in einer Promotion (siehe Info-Kasten) untersucht. Mit der Web-Seminar-Reihe „Inside LGS Oberhessen“ des BZL werden die beiden Geschäftsführer Florian Herrmann und Thomas Hellingrath ihre Erfahrungen bundesweit teilen. Interviews gab es bereits – es werden nicht die letzten sein.

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*Baumschule *GaLaBau *Zierpflanzenbau Forschung & Wissenschaft Termine & Veranstaltungen
news-439678 Wed, 25 Feb 2026 06:30:00 +0100 Österreichische Hagelversicherung: Starker Partner der Landwirtschaft https://www.gabot.de/ansicht/oesterreichische-hagelversicherung-starker-partner-der-landwirtschaft-439678.html Eine aktuelle Online-Kundenbefragung liefert ein äußerst positives Ergebnis für die Österreichische Hagelversicherung. Befragt wurden Kundinnen und Kunden, die im Vorjahr einen Schadensfall hatten. Das Ergebnis: 94% zeigen sich mit der Österreichischen Hagelversicherung zufrieden. Ebenfalls 94% sehen das Unternehmen als starken Partner der Landwirtschaft, 94% bezeichnen es als innovativ. Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung, freut sich über die Ergebnisse: „Das Resultat zeigt, dass unsere Kundinnen und Kunden uns großes Vertrauen entgegenbringen – das ist keine Selbstverständlichkeit. Unser Anspruch ist es, diese außerordentlich hohe Zufriedenheit nachhaltig zu sichern. Besonders erfreulich ist zudem, dass wir nicht nur als agrarischer Spezialversicherer hohes Ansehen genießen: 96% unserer Kundinnen und Kunden nehmen uns auch als besonders nachhaltig und umweltorientiert wahr. Wir sehen es daher als Kundenauftrag, unser Engagement rund um den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Lebensgrundlage Boden – Stichwort Bodenverbrauch – fortzusetzen. Jeder Verlust fruchtbarer Böden durch Beton und Asphalt verringert unwiederbringlich unsere Produktionsflächen und erhöht die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten. Das ist nicht nur eine Umwelt- oder Wirtschaftsfrage, sondern angesichts der geopolitischen Lage auch eine Frage der nationalen Sicherheit, denn Versorgungssicherheit ist Sicherheitsvorsorge. Deshalb gilt es, heimische Ressourcen zu sichern, die regionale Wertschöpfung zu stärken und Österreichs Ernährungssicherheit dauerhaft abzusichern.“

Modernstes Schadenservice: Wer rasch hilft, hilft doppelt

Gerade im Schadensfall sind Spitzenwerte keine Selbstverständlichkeit. Für 97% der Befragten ist klar, wo Schäden zu melden sind. Jeder zweite Befragte nutzt dafür das Portal. Die Umfrage bestätigt außerdem: Die Sachverständigen – allesamt Landwirte – überzeugen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich. 98% der befragten Landwirtinnen und Landwirte bewerten die Sachverständigen der Hagelversicherung als zuvorkommend und freundlich. 97% sind mit der Einhaltung des vereinbarten Erhebungstermins zufrieden. Auch die transparente und nachvollziehbare Schadenserhebung wird positiv beurteilt (94%). Das bestätigt auch der Tiroler Gemüsebauer Stefan Müssigang: „Als Gemüseproduzenten sind wir Unwetterereignisse leider gewohnt. Immer wieder kommt es zu Hagelschlägen, die unser Gemüse in kurzer Zeit massiv schädigen. Mit der Natur zu arbeiten, macht viel Freude, aber sie ist und bleibt – auch aufgrund des Klimawandels – unberechenbar. Mit dem Angebot der Österreichischen Hagelversicherung haben wir wieder Planbarkeit. Und nach Schadensfällen wissen wir, dass wir weiterwirtschaften können. Gerade im Schadensfall ist bei den Sachverständigen auch eine hohe soziale Kompetenz notwendig, wenn man bedenkt, dass nach großflächigen Schäden oftmals Existenzen bedroht sind.“

Kundenservice: 95% sind mit den Produktinnovationen zufrieden

Frost, Hagel, Dürre, Sturm, Überschwemmungen und die Gefahr von Tierseuchen sind für landwirtschaftliche Betriebe permanente Risiken. Die Herausforderungen in Pflanzen- und Tierproduktion werden auch künftig nicht geringer. Für 98%der Befragten ist daher eine Versicherung der Produktion wichtig – insbesondere, um Einkommensverluste durch zunehmende Wetterrisiken auszugleichen und Existenzen abzusichern. Ein Beispiel ist die wiederkehrende Trockenheit: „Die starke Dürre im Juni des vergangenen Jahres setzte unseren Betrieb massiv unter Druck. Ernteausfälle und Futtermangel waren die Folge. Wenn ein Sommer so ausfällt, steht schnell die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. Ohne eine Dürreversicherung der Hagelversicherung wäre ein Wirtschaften kaum mehr möglich“, sagt Franz Tatschl, Ackerbauer in Kärnten. Als europäischer Pionier startete der agrarische Spezialversicherer bereits 2015 mit der Dürreindexversicherung für Grünland. Seither hat er das Portfolio auf rund fünfzig Kulturen erweitert, womit das Unternehmen die umfassendste Produktpalette Europas bietet.

Public Private Partnership ist auch eine Frage der nationalen Sicherheit

Österreich ist in Europa nicht nur bei Produktpalette und Schadensmanagement Vorreiter. Auch das Public-Private-Partnership-Modell in Form der 55-prozentigen Prämienbezuschussung durch Bund und Länder ist für den Agrarstandort Österreich unabdingbar: 99% der Befragten bewerten die staatliche Prämienförderung als wichtig – im Einklang mit internationalen Entwicklungen. So hat beispielsweise Slowenien die Prämienbezuschussung für Landwirtinnen und Landwirte für 2026 auf 70% erhöht. Die Notwendigkeit unterstreicht auch der steirische Obstbauer Gerald Mauthner: „In der Steiermark hatten wir zuletzt kein Jahr, in dem der Frost keine Schäden angerichtet hat. Wenn die Obstbäume in Vollblüte stehen und die Temperatur unter null Grad fällt, lässt einen das nicht ruhig schlafen. Ohne Versicherungsschutz und Prämienbezuschussung durch Bund und Land wäre dieses Risiko für viele Obstbaubetriebe schlicht nicht tragbar.“ Landwirtinnen und Landwirte wollen im Schadensfall einen Rechtsanspruch auf Entschädigung haben und nicht beim Staat als Bittsteller um Hilfe ansuchen müssen. Sie sind es, die als Landschafts- und Kulturpfleger 365 Tage im Jahr arbeiten und die Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Um dies auch künftig sicherzustellen, braucht es neben ausreichend Boden ein umfassendes und verlässliches Public-Private-Partnership-System.

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news-439670 Wed, 25 Feb 2026 06:18:00 +0100 M2i Group und Pherobio: Langfristige Partnerschaft https://www.gabot.de/ansicht/m2i-group-und-pherobio-langfristige-partnerschaft-439670.html Zwei internationale Marktführer im Bereich Biokontrolle und Pheromone, das französische Unternehmen M2i Group und das chinesische Unternehmen Pherobio, haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die eine neue Phase in der Entwicklung des globalen Biopestizidsektors einleitet. Diese strategische Allianz wurde bei einem Treffen in Yangling (China) zwischen Philippe Guerret, CEO der M2i Group, und Cui Yinzhong, Vorsitzender von Pherobio, geschlossen. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für die Branche und ebnet den Weg für fortschrittlichere und effizientere Lösungen, die Landwirten bald zur Verfügung stehen werden.

Die beiden Unternehmen, die Experten für Pheromone zum biologischen Pflanzenschutz sind, haben eine langfristige Vereinbarung bekannt gegeben, die eine technische, industrielle und kommerzielle Zusammenarbeit umfasst. Diese Allianz umfasst die gegenseitige Lieferung von Wirkstoffen und gegenseitige Handelsvereinbarungen für den Vertrieb von Fertigprodukten in ihren jeweiligen Märkten sowie einen allgemeinen Rahmen für eine vertiefte technologische Zusammenarbeit und gemeinsame Innovationen.

Die beiden Unternehmen beabsichtigen außerdem, ihre Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung zu verstärken, indem sie ihr jeweiliges Fachwissen, ihre Technologieplattformen und ihre Feldversuchsnetzwerke bündeln. Durch die Nutzung ihrer sich ergänzenden Ressourcen wollen die M2i Group und Pherobio die Entwicklung und Zulassung neuer pheromonbasierter Lösungen beschleunigen, die Markteinführungszeit für innovative Produkte verkürzen und das Spektrum der abgedeckten Ziele und Kulturen erweitern. Diese engere Zusammenarbeit soll den Einsatz von Biokontrolltechnologien der nächsten Generation erheblich beschleunigen und Landwirten, die mit zunehmenden regulatorischen und ökologischen Auflagen konfrontiert sind, zusätzliche nachhaltige Instrumente an die Hand geben. Somit ist diese Partnerschaft ein wichtiger Schritt hin zum großflächigen Einsatz von Lösungen auf Pheromonbasis in Feldkulturen weltweit.

„Ich freue mich sehr über den Abschluss dieser äußerst synergetischen Partnerschaft zwischen unseren sich hervorragend ergänzenden Produktlinien, Technologieplattformen und geografischen Präsenzen“, kommentiert Philippe Guerret, Chief Executive Officer der M2i Group.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der M2i Group, deren Führungsrolle im Bereich der biologischen Schädlingsbekämpfung und internationale Präsenz die Stärken von Pherobio in der Pheromon-Innovation und -Herstellung in China perfekt ergänzen“, sagte Cui Yinzhong, Chief Executive Officer von Pherobio. „Durch den Zusammenschluss können wir die Entwicklung und Einführung von Lösungen auf Pheromonbasis für wichtige Nutzpflanzen und Schlüsselmärkte beschleunigen und Landwirten effektivere und umweltfreundlichere Alternativen für die Schädlingsbekämpfung bieten.“

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*Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Zulieferer
news-439643 Wed, 25 Feb 2026 05:37:00 +0100 Neues Klimaschutzprogramm: Wirtschaft braucht klare Perspektiven https://www.gabot.de/ansicht/neues-klimaschutzprogramm-wirtschaft-braucht-klare-perspektiven-439643.html Das von der Bundesregierung neu zu beschließende Klimaschutzprogramm soll der Erreichung der nationalen Klimaziele bis 2030 und 2040 dienen und zur Erfüllung der Verpflichtungen aus der europäischen Klimaschutzverordnung beitragen. Ende März soll das neue Klimaschutzprogramm der Bundesregierung veröffentlicht werden. Ein erster Entwurf wird gerade diskutiert.

Bereits Anfang Januar hat der ZVG zu den Plänen Stellung bezogen. Er betont, dass bei allen Maßnahmen zwingend darauf geachtet werden muss, dass der Wirtschaft für den Transformationsprozess in eine klimaangepasste Produktion langfristig Planungssicherheit garantiert wird. Dies ist derzeit nicht gegeben.

So verweist der Verband u.a. auf die anhaltende Belastung durch die CO2-Bepreisung und die ausstehende nachträgliche Anerkennung zum Carbon-Leakage-Schutz. Des Weiteren muss die vorgesehene 1:1-Anpassung des Energieeffizienzgesetzes und des Energiedienstleistungsgesetzes an die EU-Vorgaben schnell umgesetzt werden.

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*Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Recht & Politik
news-439675 Wed, 25 Feb 2026 05:16:00 +0100 Baden-Württemberg: 20. Landesweiter Streuobsttag https://www.gabot.de/ansicht/baden-wuerttemberg-20-landesweiter-streuobsttag-439675.html Streuobst im Wandel - und seit über 20 Jahren begleitet der Landesweite Streuobsttag den fachlichen Austausch. Wie können Streuobstwiesen unter sich ändernden Klimabedingungen weiterentwickelt werden? Welche Rolle spielen klimaangepasste Bewirtschaftungen? Welche Sorten sind besonders robust - und wie gelingt es, engagierten Nachwuchs für den Streuobstanbau zu begeistern und zu halten? Antworten, neue Impulse und praxisnahe Lösungsansätze bietet der Landesweite Streuobsttag in Stuttgart-Hohenheim.

Am Samstag, den 18. April 2026 findet der 20. Landesweite Streuobsttag Baden-Württemberg an der Universität Hohenheim und Hybrid (Zoom) statt. Der renommierte Fachkongress feiert sein 20-jähriges Jubiläum und rückt die Themen Klimaresilienz und Nachwuchs im Streuobstanbau in den Mittelpunkt. Mit Fachvorträgen, interaktiven Pitches und Praxisbeispielen bringt der Kongress Akteure aus Streuobst, Vermarktung, Umwelt- und Obstbau, Verwaltung, Verbände und Keltereien zusammen. Teilnehmende können sich entweder vor Ort in Stuttgart beteiligen oder digital zuschalten.

“Junge Köpfe” für die Streuobstwiesen gewinnen

Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung. Nach den Grußworten von Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL und Rektor Prof. Dr. Christoph Schneider widmet sich das Programm der Frage, wie die Begeisterung für Streuobstwiesen weitergegeben werden kann. Statt trockener Theorie stehen dabei erfolgreiche Ansätze aus der Praxis im Mittelpunkt. Experten aus Baden-Württemberg und Österreich beleuchten, wie man junge Menschen heute anspricht und welche „Alleinstellungsmerkmale“ der Streuobstwiese dabei in der Kommunikation entscheidend sind. Ergänzend dazu werden konkrete Strategien der Jugendstiftung vorgestellt, um Jugendliche für das Ehrenamt zu gewinnen. Wie gut Angebote ankommen, wenn sie passgenau zugeschnitten sind, zeigt zudem ein Erfahrungsbericht über die Resonanz auf Jugendfachwartkurse.

Klimaresilienz: Strategien für widerstandsfähige Bestände

Der Nachmittag wechselt die Perspektive von den Menschen zu den Bäumen und widmet sich den biologischen Herausforderungen. Unter dem Titel „Klimaresilienz für die Streuobstpraxis“ präsentieren Fachleute aus Forschung und Praxis konkrete Maßnahmen, um die Bestände klimaresilient zu machen. Ein zentraler Aspekt ist dabei das „Fundament“ des Baumes: Neue Erkenntnisse aus der Wurzelforschung zeigen, wie entscheidend das Wurzelsystem für die Standfestigkeit und die Wasserversorgung in Trockenperioden ist. Ergänzend dazu rückt die richtige Sortenwahl in den Fokus, wobei Empfehlungen für Obstsorten gegeben werden, die sich unter veränderten Klimabedingungen als besonders widerstandsfähig erweisen. Den Blick über den Tellerrand wagt ein Beitrag zu innovativen Anzuchtverfahren aus forstlicher Perspektive, die robustere Bäume hervorbringen sollen. Abgerundet wird der Themenblock durch ein Fazit aus aktuellen Klimawandelprojekten, das Antworten auf die Frage liefert, was Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter heute konkret für ihre Wiesen tun können.

Alle Infos zur Teilnahme auf einen Blick

Zu diesem fachlichen Austausch laden die Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg, Hochstamm Deutschland e.V., das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie die Universität Hohenheim herzlich ein. Der 20. Landesweite Streuobsttag findet am Samstag, 18. April 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr hybrid statt – im Audimax der Universität Hohenheim sowie online via Zoom. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro für die Präsenzteilnahme (inklusive Verpflegung) und 33 Euro für die Onlineteilnahme. Anmeldungen sind bis zum 9. April 2026 möglich.

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*Gemüse/Obst Termine & Veranstaltungen
news-439669 Tue, 24 Feb 2026 16:58:00 +0100 GreenTech Americas 2026: Bionomic gewinnt den Americas Challenge https://www.gabot.de/ansicht/greentech-americas-2026-bionomic-gewinnt-den-americas-challenge-439669.html Bionomic wurde zum Gewinner des diesjährigen "Start- & Scale-up Challenge" gekürt, einer Initiative, die von GreenTech Americas, der Botschaft des Königreichs der Niederlande in Mexiko-Stadt, dem Netherlands Business Support Office in Querétaro und AVAG organisiert wurde. Das niederländische Start-up setzte sich gegen starke Konkurrenz durch und erhielt damit die Chance, seine chemiefreie Anbaulösung während der GreenTech Americas Fachleuten aus ganz Lateinamerika vorzustellen. Die Messe findet vom Dienstag, 24. bis Donnerstag, 26. März 2026 im Querétaro Congress Center (QCC) in Mexiko statt.

Start- und Scale-up-Challenge

Innovation und Wissensaustausch stehen im Mittelpunkt der GreenTech. Um Innovationen im Gartenbausektor weiter zu fördern und Züchter und Erzeuger mit zukunftsweisenden Lösungen zu unterstützen, organisiert die GreenTech Americas die „Start- und Scale-up-Challenge”. Die Initiative bietet jungen und innovativen niederländischen Unternehmen direkten Zugang zum lateinamerikanischen Gartenbaumarkt und gleichzeitig wertvolle Markenpräsenz und Möglichkeiten, mit potenziellen Investoren und strategischen Partnern in Kontakt zu treten.

Gewinner und Beiträge

Das Gewinnerprodukt BioShield von Bionomic ist ein Biofungizid der nächsten Generation, das zuverlässige Leistung bietet und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsstandards biologischer Lösungen erfüllt. BioShield wurde unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Märkten wie Nordamerika und Lateinamerika entwickelt und basiert auf einem neuartigen, durch Fermentation gewonnenen Wirkstoff, der eine direkte Krankheitsbekämpfung ermöglicht, ohne auf lebende Mikroorganismen angewiesen zu sein. Dieser Ansatz kombiniert eine gleichbleibende Wirksamkeit mit einem hohen Sicherheits- und Umweltprofil und bietet Landwirten eine praktische und skalierbare Alternative zu herkömmlichen chemischen Fungiziden.

Darüber hinaus verdienen alle Beiträge eine lobende Erwähnung: Value Carbon, Hippotainer, Carapace Biopolymers und Growficient. Die Beiträge wurden nach dem Grad ihrer Innovation, ihrer Nachhaltigkeit, ihrer Präsentation und ihrer Eignung für den mexikanischen und lateinamerikanischen Markt bewertet.

Preis

Der Gewinner Bionomic erhält ein Hin- und Rückflugticket (AMS–MEX–AMS) und einen Stand auf der Ausstellungsfläche. Darüber hinaus erhält das Gewinner-Start-up oder Scale-up einen eigenen Vortragstermin auf der GreenTech-Bühne, wo es seine Innovation während eines der drei Ausstellungstage dem Publikum vorstellen kann.

Jury

Die Jury bestand aus Wendele van der Wiele (niederländische Botschaft in Mexiko-Stadt), Frank Hoogendoorn (niederländische Botschaft in Mexiko-Stadt), Peter Koenderink (NBSO), Annie van de Riet (AVAG) und Mariska Dreschler (GreenTech): „Die Jury war beeindruckt von der Innovationskraft der diesjährigen niederländischen Beiträge. Diese Lösung zeichnete sich durch ihre starke Ausrichtung auf das globale Ziel aus, ohne chemische Hilfsstoffe zu wachsen, und leistet durch die Verbesserung der Wasserqualität und die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft einen direkten Beitrag zu den SDG-Zielen 2 und 6. Die biologische Technologie eignet sich hervorragend für den mexikanischen Markt, lässt sich leicht in bestehende Systeme integrieren und erfordert nur geringe Investitionen. Ein vielversprechender Schritt für einen Sektor, der sich vom chemischen Pflanzenschutz abwenden möchte, insbesondere in einem Klima, in dem der Krankheitsdruck konstant hoch ist. Wir freuen uns darauf, den Gewinner sowie alle anderen Teilnehmer bei der weiteren Erforschung von Möglichkeiten in Mexiko zu unterstützen.“

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*Gemüse/Obst *Zierpflanzenbau Termine & Veranstaltungen
news-439640 Tue, 24 Feb 2026 16:04:00 +0100 IGA 2027: Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb "Grabgestaltung und Denkmal" https://www.gabot.de/ansicht/iga-2027-aufruf-zur-teilnahme-am-wettbewerb-grabgestaltung-und-denkmal-439640.html Die IGA 2027 im Ruhrgebiet nimmt weiter Gestalt an. Neben zahlreichen neuen kreativen Impulsen veranstalten die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH und der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) erneut den Grabgestaltungswettbewerb. Der Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ wird im Zukunftsgarten Gelsenkirchen auf der Emscherinsel stattfinden. Die Insel ist bereits heute ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen im Ruhrgebiet. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung wird das Areal weiter aufgewertet und erhält zusätzliche Aufenthaltsqualität.

Der Wettbewerb umfasst drei Bepflanzungsphasen: Neben der Erstbepflanzung einschließlich Frühjahrsflor erfolgen eine Sommer- sowie eine Herbstbepflanzung. Im Anschluss an jeden dieser Termine bewertet eine Jury die Gestaltung aller teilnehmenden Friedhofsgärtner.

Die Einzelheiten des Wettbewerbs sind in den „Richtlinien für Aussteller und Preisrichter für den Wettbewerb ‚Grabgestaltung‘“ sowie in der dazugehörigen Pflanzenliste festgelegt. Friedhofsgärtner können sich bis zum 30. April 2026 für die Teilnahme am Wettbewerb im Rahmen der IGA 2027 Ruhrgebiet bewerben. (ZVG)

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*Floristik/Friedhof Termine & Veranstaltungen
news-439668 Tue, 24 Feb 2026 15:01:00 +0100 AIPH: Genehmigt Internationale Gartenbauausstellung Goyang Korea 2026 https://www.gabot.de/ansicht/aiph-genehmigt-internationale-gartenbauausstellung-goyang-korea-2026-439668.html Die Internationale Vereinigung der Gartenbauproduzenten (AIPH) hat nach einer Abstimmung ihrer Mitglieder die Internationale Gartenbauausstellung Goyang Korea 2026 (IHK 2026) offiziell genehmigt. Die Ausstellung, die vor Ort als 2026 Goyang International Flower Expo bekannt ist, findet vom 24. April bis zum 10. Mai 2026 im Ilsan Lake Park in der Republik Korea statt.

Dies ist die dritte Genehmigung in Folge für die bedeutende Gartenbauausstellung in Goyang im Rahmen der AIPH, was ihre anhaltende internationale Relevanz und die hohen professionellen Standards widerspiegelt, die sie in der globalen Gartenbaugemeinschaft aufrechterhält.

Die von der Goyang International Flower Foundation (GIFF) organisierte Ausstellung baut auf einer über drei Jahrzehnte langen Tradition von Blumenfestivals in der Stadt auf und hat sich zu einer anerkannten Plattform entwickelt, die Erzeuger, Designer, Händler und die Öffentlichkeit zusammenbringt, um Blumen zu feiern und den Sektor zu stärken.

Die Ausstellung, die 2026 17 Tage lang dauert, wird erneut großflächige Außeninstallationen auf 280.000 Quadratmetern mit einer erweiterten Innenausstellungsfläche kombinieren. Das permanente Goyang Flower Exhibition Centre wird durch zwei zusätzliche Innenhallen ergänzt, wodurch mehr Platz für internationale Teilnehmer und eine intensivere Zusammenarbeit geschaffen wird.

Die IHK 2026 strebt mehr als 400.000 Besucher an, baut auf den hohen Besucherzahlen der vergangenen Ausgaben auf und stärkt die doppelte Stärke der Ausstellung als öffentliches Fest und Treffpunkt der Branche. Die Ausstellung wird Baumschulware, Schnittblumen, Blattpflanzen und blühende Topfpflanzen präsentieren und Networking- und Handelsaustauschprogramme anbieten, um die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Tim Briercliffe, Generalsekretär der AIPH, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass die AIPH-Mitglieder die Internationale Gartenbauausstellung Goyang Korea 2026 genehmigt haben. Goyang zeigt weiterhin, wie eine von der Stadt organisierte Gartenbauausstellung professionelle Produktion und öffentliches Engagement erfolgreich miteinander verbinden kann. Durch starke kommunale Führung und internationale Zusammenarbeit bietet die IHK eine wertvolle Plattform für Erzeuger und Industriepartner und erinnert die Gemeinden gleichzeitig an den Wert, den Pflanzen für das tägliche Leben haben.“

Als Teil des globalen Programms der AIPH für genehmigte Ausstellungen stärkt die IHK 2026 die internationale Zusammenarbeit im Zierpflanzenbau und unterstreicht das anhaltende Wachstum des Sektors in der Republik Korea.

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