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Jungen Menschen ist Trauerkultur wichtig
Wie GABOT berichtete, schaffte es die Imagekampagne "Es lebe der Friedhof" des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) in die Morgenshow des angesagten Jugend-Radiosenders BigFM. Eine Woche lang hörten jeden Morgen rund 1,2 Millionen Hörer zu, als sich junge Leute und auch die Moderatoren selbst darüber öffentlich austauschten, wie sie sich ihr späteres Grab vorstellen. Es folgten kontroverse Diskussionen, ob man sich schon früh über dieses Thema Gedanken machen sollte.
Nach einer Woche Sendung standen die Gewinner eines gleichzeitig ausgelobten Gewinnspiels fest: Eine Grab-Planung auf dem Papier wird es für eine Pferdenärrin und einen Honda-Liebhaber geben. Den Hauptpreis einer realen Grabgestaltung gewann eine junge Frau aus Hessen. Die Mutter der 18-Jährigen war vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nun, so die junge Frau, sei sie finanziell nicht in der Lage, das Grab so zu gestalten wie es sich die Mutter gewünscht hätte. Diesen Wunsch nach einer würdigen Grabstätte zu erfüllen, sei ihr aber sehr wichtig, „damit sie auch wieder ohne schlechtes Gewissen auf den Friedhof gehen könne“. Der BdF wird dies nun Wirklichkeit werden lassen.
Die Aktion zeigt, so die einhellige Meinung im BdF, wie enorm wichtig der Friedhof als Ort der Trauer für die Hinterbliebenen ist und dass Trauerkultur auch für junge Menschen nach wie vor eine wesentliche Bedeutung hat.
Die Sende-Mitschnitte der Aktion sind auf der Webseite www.es-lebe-der-friedhof.de einge-stellt. (BdF/ZVG)

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