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Spanien spricht sich für eine starke EU-Agrarpolitik aus
Die spanische EU-Ratspräsidentschaft hat die Bedeutung einer angemessenen Berücksichtigung der europäischen Agrarpolitik in der Haushaltsperiode 2014 bis 2020 unterstrichen.
Als Begründung führt Madrid den strategischen und "gemeinsamen" Charakter der Politik an. Die EU-Agrarpolitik sei eine Gemeinschaftspolitik, die allen Europäern zugutekommt, einen europäischen Mehrwert bringe und eine fundamentale Rolle im EU-Einigungsprozess gespielt habe, zitiert Agra-Europe aus einem Dokument zu den Prioritäten der spanischen Ratspräsidentschaft im Agrarbereich. Die Ziele der Politik seien im Lissabonvertrag bestätigt worden - darunter die Erhaltung einer nachhaltigen, flächendeckenden Landwirtschaft unter Berücksichtigung des Naturschutzes, die Sicherung einer hochwertigen Ernährung sowie der Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.
Landwirtschaftsministerin Elena Espinosa will die Debatte um die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 fortführen und das Augenmerk dabei vor allem auf die Markt- und Kriseninstrumente richten. In dem Papier ist von einem "entscheidenden" Halbjahr die Rede. Neben ersten Erfahrungen mit Neuerungen, die die gerade angelaufene Umsetzung des Health Check bringt, werden als Herausforderungen insbesondere die Folgen der Welt-Nahrungsmittelkrise und die damit zusammenhängende Diskussion um die Ernährungssicherheit, die Fortführung der Klimaverhandlungen sowie der Schutz von Ressourcen und Artenvielfalt genannt. Als weitere Prioritäten sieht Espinosa die Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die Rolle der Frau im ländlichen Raum. (lid)

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