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Schweiz: Trotz Rekordernte zu wenig Raclettekartoffeln
Die diesjährige Kartoffelernte in der Schweiz hat Rekordpotenzial. 517.300 Tonnen Kartoffeln werden erwartet, davon sind geschätzte 75.000 Tonnen überschüssig. Und trotzdem werden noch Kartoffeln importiert. Allein im Oktober wurden 183 Tonnen Kartoffeln aus Frankreich und Belgien importiert, seit August sind es knapp 260 Tonnen, wie der "Schweizer Bauer" die Eidgenössische Zollverwaltung zitiert. Urs Reinhard, der stellvertretende Geschäftsführer der Swiss Convenience Food Association, erklärt, es seien Spezialsorten und Spezialkaliber eingeführt worden, die in der Schweiz trotz Großernte nicht erhältlich seien, etwa Raclettekartoffeln. Genaueres über die Importe und darüber, welche Firmen importierten, wollte Reinhard nicht sagen.
Beim größten Kartoffelhändler heißt es, man habe alles unternommen, um den Bedarf an Raclettekartoffeln und anderen Spezialkartoffeln aus dem Inland liefern zu können. Fenaco-Kartoffelchef Fritz Stucki habe dies hoch und heilig beteuert, schreibt der "Schweizer Bauer". (lid)

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