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"Ohne WTO-Abschluss keinen EU-Agrarfreihandel"
Die CVP ändert ihre Position zum Agrarfreihandelsabkommen mit der EU, das vom Bundesrat angepeilt wird. Falls bis Ende 2010 kein Abschluss der Doha-Runde zustande komme, müssten die Verhandlungen über den Agrarfreihandel mit der EU abgebrochen werden, forderte CVP-Präsident Christoph Darbellay laut dem "Tages-Anzeiger". Ohne einen WTO-Abschluss wäre ein Agrarfreihandelsabkommen nur ein Eigentor. "Es gibt keinen Grund, wieso wir aus eigenem Antrieb die Grenzen für polnische Äpfel öffnen sollten, die zu Stundenlöhnen von 1.50 Franken geerntet werden", wird Darbellay zitiert. Der CVP-Nationalrat Markus Zemp unterstützt Darbellays Position. Die bäuerliche Basis sei beunruhigt, ein großer Teil der Bauern denke bei dieser Frage gleich wie die SVP. Das sei für die CVP gefährlich, sagt Zemp. (lid)

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