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40 Jahre Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe
Am 12. September feierten die westfälisch-lippischen Friedhofsgärtner in Dortmund das 40-jährige Bestehen ihrer Treuhandstelle für Dauergrabpflege. Rund 200 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Feier teil, darunter auch zahlreiche Ehrengäste.
Die Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe mbH, Dortmund, ist eine von bundesweit 25 Treuhandstellen, die die Pflege für eine Vielzahl von Grabstätten sichern.
Am 12. Juni 1969 wurde beim Amtsgericht Dortmund die Gründung der Gesellschaft vollzogen. Gesellschafter sind mit 75% Anteilen der Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.V. sowie mit 25% Stammeinlage die Sparkasse Dortmund. Im Jahr 1986 wurde der Aufsichtsrat im Gesellschaftervertrag festgeschrieben. Hiermit reagierte man auf die wachsenden Vertragsbestände und etablierte, was schon seit der Gründung als “Fachbeirat“ Gang und Gäbe“ war – nämlich die Beteiligung der Friedhofsgärtner als beratende und wegweisende Kraft.
Dem Aufsichtsrat steht jeweils der Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe vor, zur Zeit Heinz Herker aus Bochum. Stellvertreter ist jeweils der Vorsitzende der Fachgruppe Friedhofsgärtner, z.Zt. Josef Knostmann, Schwerte. Fünf weitere Mitglieder sind Friedhofsgärtner, ein Mitglied ist Vertreter der Sparkasse Dortmund. Da auf Risikostreuung und Sicherheit auch bei der Geschäftsführung Wert gelegt wurde, wird seit der Gründung des Aufsichtsrates ein Gärtner aus dieser Reihe jeweils für drei Jahre zum zweiten Geschäftsführer berufen. Von diesem Jahr an bekleidet Antonius Brinkmann aus Oelde dieses Amt und unterstützt Ralf Harbaum als hauptamtlichen Geschäftsführer.
Anfänglich hatten von den rund 500 in der Fachgruppe Friedhofsgärtner zusammengeschlossenen Betrieben nur 50 Betriebe einen oder mehrere Dauergrabpflege-Verträge abgeschlossen. Bis heute haben ca. 450 friedhofsgärtnerische Fachbetriebe nahezu 35.000 Dauergrabpflege-Verträge über die Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe abgeschlossen.
Heinz Herker, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, Dortmund, und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesellschaft, sowie Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Bonn/Berlin, lobte in seiner vielbeachteten Rede das Engagement und die Qualität der friedhofsgärtnerischen Fachbetriebe sowie das erfolgreiche Tochterunternehmen „Dauergrabpflege“. „Die fachliche Begleitung durch die Friedhofsgärtner mit der Beteiligung im Fachbeirat und Aufsichtsrat der Gesellschaft liefert immer wieder neue Ideen und praxisgerechte Lösungen für die aktuell auf das Unternehmen zukommenden Aufgabenstellungen“, so Heinz Herker. Von Anfang an seien stets konstruktive Lösungen gefunden worden. Auch die Finanzmarktkrise im vergangenen Jahr wurde durch die souveräne konservative Anlagestrategie unbeschadet gemeistert.
Der größte Erfolgsfaktor in der Geschichte der Dauergrabpflege seien die Gärtner, betonte Heinz Herker. Besonders erwähnte er auch die friedhofsgärtnerischen Fachbetriebe, die sich auf Bundes- und Landesgartenschauen engagiert mit Ausstellungsbeiträgen beteiligten und den Berufsstand hervorragend verträten.
Wie auch die Vorredner, Lüder Nobbmann, Präsident des Bundes deutscher Freidhofsgärtner (BdF) im ZVG, und Ralf Harbaum, Geschäftsführer der Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe, ging Heinz Herker auf die bundesweite BdF-Werbekampagne für Friedhofsgärtner „Es lebe der Friedhof“ ein. Die meisten westfälisch-lippischen Betriebe unterstützen die bundesweit angelegte Kampagne im Herbst.
Neben seinen Wünschen für die Dauergrabpflege für eine noch lange beständige Zukunft des Unternehmens wünschte Herker den Friedhofsgärtnern Mut, sich den wandelnden Märkten zu stellen und auch neue Wege zu versuchen. Und natürlich wünschte er sich eine Einigkeit der Branche Gartenbau, um politisch ein möglichst großes Gewicht zu erzielen: „Denn nur wenn wir alle zusammenstehen, sind wir stark!“ (Quelle: LVWL)

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