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Mit Eiben-Schnittgrün gegen Krebs
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die in Europa beheimatete Gemeine Eibe (Taxus baccata) den Grundstoff Paclitaxel in den Nadeln enthält. Im Labor kann dieser Stoff zu einem Krebsmittel umgewandelt werden. Bei vielen Krebsarten wird das Medikament erfolgreich eingesetzt. Für einen Behandlungszyklus sind allein mehrere Tonnen Eibenschnitt nötig.
In der zweiten Septemberwoche richtet der Botanische Sondergarten (Walddörferstraße 273, 22047 Hamburg) eine Sammelstelle für Eiben-Schnittgrün ein. Angenommen werden ausschließlich die einjährigen Triebspitzen der Eibe (Heckenschnitt), denn nur aus diesen können Medikamente für die Krebs-Therapie hergestellt werden.
Das Schnittgut muss so frisch wie möglich sein. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Sammelaktion beteiligen möchten, werden gebeten, die Eibenhecke erst unmittelbar vor Abgabe im Sondergarten zu beschneiden.
Zu den folgenden Zeiten können die Abschnitte im Sondergarten abgegeben werden:
10.09.2009 7.00 – 15.00 Uhr
11.09.2009 7.00 – 14.00 Uhr
12.09.2009 12.00 – 17.00 Uhr
13.09.2009 12.00 – 17.00 Uhr
14.09.2009 7.00 – 15.00 Uhr
15.09.2009 7.00 – 15.00 Uhr
16.09.2009 7.00 – 15.00 Uhr
Eibenhecken sollten in den Monaten August und September geschnitten werden. Vor dem Heckenschnitt waren die verbleibenden Nadeln nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Danach können diese leicht unter Verbrennungen leiden. Ein späterer Schnitt kann zu Kälteschäden an den Nadeln führen. (hh)

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