Veilingen: Gartenpflanzen als Retter in der Krise

Die niederländischen Veilingen liegen im Umsatz immer noch weit hinter dem Vorjahr zurück. Während Schnittblumen und Topfpflanzen mit sinkenden Umsätzen kämpfen, wächst das Segment Gartenpflanzen weiter.

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Die niederländischen Blumenversteigerungen haben schwer mit der Krise zu kämpfen. Auch im Monat Juli sank der Gesamtumsatz um 4,5%. Die positive Ausnahme bildet das Segment Gartenpflanzen: Hier wurde der Umsatz weiter gesteigert und lag am Ende sogar 11,7% über dem Juli-Umsatz im Vorjahr. Doch auch diese Zahlen täuschen etwas, schließlich wurde 18,5% mehr Ware in diesem Segment angeliefert, so dass der Durchschnittspreis von 1,09 Euro (Juli 2008) auf 1,03 Euro (Juli 2009) sank.

15 Cent kostete im Durchschnitt eine Schnittblume an den Veilingen; dieser Wert blieb damit auf konstantem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Juli 2009 etwas weniger Ware im Segment Schnittblumen angeliefert (-3,2%); dennoch fiel der Umsatz um 7,1%. Verlierer bei den Schnittblumen waren Rosen - hier sank der Umsatz um 13,7%. So kostete im Juli eine Rose durchschnittlich nur noch 15 Eurocent.

Auch bei den Topfpflanzen zeigt sich ein ähnliches Bild: Mehr Ware (+4,9%), aber geringere Erlöse (-3,6%). Hier wirkte sich einmal mehr das größere Angebot negativ auf den Preis aus. Bestes Beispiel hierfür waren wieder einmal Phalaenopsis: Die Anfuhrmenge stieg um rund 40% - der Preis sackte in den Keller. Kostete eine Phalaenopsis im Juli 2008 noch durchschnittlich 3,41 Euro so sank der Preis im vergangenen Monat auf 2,62 Euro (-24%).

Bis einschließlich Juli liegt der Umsatz an den niederländischen Veilingen 6,2%hinter den Zahlen aus dem Vorjahreszeitraum zurück.

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