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Baumarktbranche macht Boden gut
Die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland haben im zweiten Quartal 2009 weiter an Boden gut gemacht und ihre Bruttoumsätze insgesamt gesteigert. Nach sechs Monaten liegt der Baumarkthandel nach Schätzung des Branchenverbandes BHB auf bereinigter Fläche noch etwa 1,5 bis 2% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Am Ende des ersten Quartals stand dagegen noch ein Minus von 4,8%.
Der BHB stützt sich bei seiner Schätzung auf eine Blitzumfrage unter seinen Mitgliedern. Die offiziellen Zahlen aus dem BHB/GfK-Report werden in etwa vier Wochen vorliegen. Doch schon heute lässt sich aus den ersten Trendwerten ablesen, dass sich die Branche insgesamt besser entwickelt, als von vielen Experten prognostiziert wurde. Das zweite Halbjahr könne man mit einer positiven Grundstimmung beginnen, so die Überzeugung von BHB-Geschäftsführer John W. Herbert. Gleichwohl bleibt der Verband dabei, dass es in diesem Jahr sehr schwer sei, mit einer Gesamtprognose an die Öffentlichkeit zu gehen.
Die aktuelle Entwicklung der Branche war auch ein Thema bei der konstituierenden Sitzung des neuen BHB-Vorstands in Köln. Paolo Alemagna, Dr. Ralf Bartsch, Michael Baumgardt, Martin Essl, Erich Huwer und Manfred Valder trafen sich am 07. Juli 2009, um über die Aufgaben und Ziele des Verbandes während der nächsten drei Jahre zu beraten. Auch sie zeigten sich zuversichtlich, was den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres anbelangt. Die Vorstandssitzung wird am 07. September 2009 fortgesetzt, um dann vor allem über die zukünftige Aufgabenverteilung innerhalb des Gremiums zu entscheiden. Auf der gleichzeitig stattfindenden spoga wird sich der neue Vorstand dann auch erstmalig der Fachpresse präsentieren. (BHB)

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