Ukraine-Krise: Auswirkungen auf den Zierpflanzenbau

Royal FloraHolland berichtet, dass die dramatische Situation in der Ukraine derzeit keine großen Auswirkungen auf den Handel mit Blumen und Pflanzen hat.

Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März sind die Preise für in Osteuropa stark nachgefragte Produkte deutlich niedriger als im vergangenen Jahr. Bild: RFH.

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Allerdings muss Royal FloraHolland leider feststellen, dass einzelne Unternehmen, die sich zum Beispiel auf Russland konzentrieren, stark betroffen sind. Am 25. Februar, dem Tag nach des Angriffs, kam es zu keinen ernsthaften Störungen der Preisbildung. Das Angebot auf der Uhr war etwas geringer, es gab kaum eine Veränderung. Die Preise für Produkte, die in Osteuropa im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März stark nachgefragt werden, sind deutlich niedriger als im letzten Jahr. Dies gilt insbesondere für Chrysanthemen, Gerbera, Freesien, Rosen und Lisianthus - mit dem Vorbehalt, dass die Preise im Jahr 2021 höher waren als in den Vorjahren.

Derzeit gibt es keinen Grund für die Royal FloraHolland, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Die bestehende Politik ist angemessen. Selbstverständlich wird täglich auf Überschreitungen und mögliche Engpässe bei der finanziellen Abwicklung geachtet. Wie sich die Sanktionen auswirken werden, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die starke Abwertung des Rubels wird sich auf die Kaufkraft in Russland auswirken.

Auswirkungen auf die Gaspreise

Die Energiepreise sind nach wie vor ein großes Problem. Der Gaspreis ist in den letzten Tagen weiter gestiegen, und die Obergrenze scheint noch nicht erreicht zu sein. Das Energiekrisenteam, zu dem auch Glastuinbouw Nederland und Royal FloraHolland gehören, steht in enger Abstimmung mit den Ministerien für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität sowie für Wirtschaft. Die Landwirte werden erkennen, dass es unter den derzeitigen unsicheren Umständen nicht ratsam ist, sich auf längerfristige Preise in direkten Strömen festzulegen. (RFH)

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