Royal FloraHolland: Alle Lieferanten zertifizieren

Die Mehrheit der Mitglieder erkennt die Notwendigkeit, dass alle Lieferanten von Royal FloraHolland bis Ende 2020 über eine digitale Umweltregistrierung und -zertifizierung verfügen.

Insgesamt sind im Juni 370 Mitglieder der Einladung des Mitgliederrates gefolgt. Bild: Royal FloraHolland.

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Bei Royal FloraHolland ist man der Ansicht, dass ein Aufschub keine Option ist - alle Lieferanten sollen bis Ende 2020 über eine digitale Umweltregistrierung und -zertifizierung verfügen. Das haben Gespräche mit den Mitgliedern bei den in- und ausländischen Mitgliedersitzungen im Juni gezeigt.

"Es soll einfach und bezahlbar sein"

In den Mitgliedersitzungen wurde mit den Mitgliedern darüber diskutiert, wie und zu welchem Termin man als Genossenschaft allen Mitgliedern gemeinsam zu einem Umweltzertifikat verhelfen kann. Als Ergebnis der Diskussion kann festgehalten werden, dass die Mehrheit der Mitglieder das Vorhaben unterstützt, dass alle bis Ende 2020 über ein Umweltzertifikat verfügen. Allerdings gibt es auch Bedenken, ob eine solche Zertifizierung bis zu diesem Termin überhaupt machbar ist. Für die Mitglieder ist es wichtig, dass eine solche Zertifizierung einfach und kostengünstig ist, dass eine gute Kommunikation stattfindet und dass die Zertifizierungsstellen über ausreichende Kapazitäten verfügen.

Royal FloraHolland hat versprochen, die Mitglieder zu unterstützen, damit die Zertifizierung zum vorgegebenen Termin klappt. Die Zusammenarbeit mit den anderen Partnern der Handelskette ist dabei von grundlegender Bedeutung. Der Input aus den Mitgliedersitzungen wird dazu benutzt, ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um alle Mitglieder mit ins Boot zu holen.

Diskussion mit 370 Mitgliedern über die Genossenschaft

Ziel der Mitgliedersitzungen ist es, den Dialog zwischen den Mitgliedern und dem Unternehmen zu stärken. Insgesamt sind im Juni 370 Mitglieder der Einladung des Mitgliederrates zu Mitgliedersitzungen in den Niederlanden sowie in Deutschland, Belgien, Kenia, Äthiopien und Israel gefolgt. Bei diesen Treffen standen vier Schwerpunktthemen im Mittelpunkt: eine offene Diskussionsrunde unter den Mitgliedern, ein Update des Managementteams in Bezug auf den strategischen Kurs und die Jahresbilanz, die geplanten Änderungen der Zusammensetzung des Aufsichtsrates und die Machbarkeit der Umweltzertifizierung aller Lieferanten. In den Niederlanden sowie in Deutschland und Belgien lag der Fokus insbesondere auf dem letztgenannten Thema. Die Sitzungen mit den Mitgliedern in Israel, Kenia und Äthiopien hatten (größtenteils) eine Tagesordnung mit lokalen Themen.

Am häufigsten genannten Themen

- Verdienstmodell und langfristige Strategie für Royal FloraHolland
- Uhr: Sachstand Landesweite Versteigerung, Uhrenvorverkauf, Versteigerung ab Garten,    Heute für Morgen, Lieferexzesse vor der Uhr, Stärkung und Kosten der Uhr
- Floriday: Sachstand und Möglichkeiten Logistikdienstleistungen und Logistikmittel
- Pflanzenpass
- Nachwuchs für die Genossenschaft

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