Niedersachsen: Neues Bürgschaftsprogramm

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium gibt eine finanzielle Unterstützung an landwirtschaftliche Betriebe, die derzeit Saisonarbeitskräfte beschäftigen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover. Bild: ml.niedersachsen.de.

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Landwirtschaftliche Betriebe, die derzeit Saisonarbeitskräfte beschäftigen, erhalten vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium eine finanzielle Unterstützung. Zur Bewältigung der Auswirkungen des Corona-Virus stehen im Haushalt zusätzlich vier Mio. Euro zur Verfügung. Die Zuweisung erfolgte jetzt durch das Finanzministerium.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zeigte sich erfreut: „Das ist ein wichtiges Signal, wir lassen die Betriebe nicht alleine.“ Durch die Pandemie unterliegen die Höfe mit Saisonarbeitskräften besonderen Vorschriften. Dazu zählen erhöhte Hygieneauflagen und die Einzel-Unterbringung in Gästezimmern. Mit den nunmehr bereit gestellten Mittel wird sich das Land an den erforderlichen Mehrkosten beteiligen.

Im Landwirtschaftsministerium wird derzeit an der Mittelverteilung gearbeitet. Dabei werden unter anderem auch die genauen Förderbedingungen abgestimmt und festgelegt.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ab sofort Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus der Landwirtschaft einschließlich Wein- und Gartenbau, Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Angeboten werden Darlehen in Höhe von maximal 3 Mio. Euro. Sie können bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu 90% der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80%.

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