Mertz: Kampf um die Forschung in Erfurt hat sich gelohnt

Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen und ZVG-Präsident Jürgen Mertz beim Besuch der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt.

Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen und ZVG-Präsident Jürgen Mertz beim Besuch der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt. Foto: ZVG.

Anzeige

Als eine Erfolgsgeschichte bezeichnete der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), Jürgen Mertz, die Bemühungen um den Forschungsstandort zum Zierpflanzenbau in Erfurt.

„Wie man sehen kann, hat sich der Kampf gelohnt“, so Mertz beim Besuch der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Michael Stübgen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 29. August 2019.

Der Forschungsstandort wurde nicht nur erhalten, sondern hat mit der Einbindung in die Fachhochschule Erfurt und die enge Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eine neue Perspektive bekommen, betonte der ZVG-Präsident.

Die hier getätigte Forschung beantwortet wichtige Fragen der Unternehmen, sei es zur Verwendung von Torfalternativen oder zur Erkennung von Pilzresistenzen. Sie gibt aber auch Denkanstöße für die Grundlagenforschung und zeigt Lösungen für die anderen gärtnerischen Fachrichtungen und die Landwirtschaft auf.

Stübgen hob bei seinem Besuch die Bedeutung von Forschung und Innovationen in Hinblick auf Resistenzen, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung hervor. Die neue Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen hat am 1. Januar 2019 an der Fachhochschule Gartenbau in Erfurt ihre Arbeit aufgenommen, nachdem das BMEL und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet hatten. Die Neugründung war nötig geworden, nachdem der Standort Erfurt des Leibniz-Institutes für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zum 30. Juni 2018 geschlossen wurde. Der ZVG hatte die Entscheidung der Leibniz-Gemeinschaft aus dem Jahre 2016 von Anfang an massiv kritisiert und sich mit Nachdruck für die Fortführung und Weiterentwicklung der Forschungsstelle ausgesprochen. (ZVG/BMEL)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.