Euroveiling: Gutes operatives Ergebnis

Die Brüsseler Euroveiling, bei der Blumen und Pflanzen für den belgischen Markt versteigert werden, schließt 2020 mit einem leichten Umsatzrückgang ab.

Die Euroveiling ein hektisches Jahr hinter sich.

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Da die physische Versteigerung der Euroveiling in diesem Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie acht Wochen lang geschlossen war, ist das Ergebnis zufriedenstellend. "Nach der ersten Schließung hatten wir ein sehr gutes Jahr", sagt Verkaufsleiter Sim Echelpoels.

Die Euroveiling hat belgischen Fachmedien zufolge ein hektisches Jahr hinter sich. Ab dem 18. März hatte die Auktion nicht mehr geöffnet, weil die Corona-Maßnahmen nicht nicht umgesetzt werden konnten. Es war das erste Mal in der Geschichte, die bis ins Jahr 1900 zurückreicht, dass sich die Uhr nicht mehr drehte. "Es herrschte große Unsicherheit", so Echelpoels. Der Verkauf konnte wenige Tage nach dem Lockdown digital fortgesetzt werden. Nachdem die Gartencenter und die Blumenläden wieder öffnen durften, schnellte der Umsatz der Euroveiling in die Höhe. Am 15. Mai konnte dann auch wieder mit der physischen Auktion begonnen werden.Heute ist der Anteil der digitalen Verkäufe von 10% vor Corona auf über 25% gestiegen. Die Anzahl der physischen Auktionstage wurde allerdings dauerhaft von vier auf drei reduziert.

Die Euroveiling muss allerdings feststellen, dass die Zahl der Mitglieder jährlich schrumpft - eine Entwicklung, die dem Rückgang des belgischen Zierpflanzensektors geschuldet ist. Dieser Umstand wird weiter durch den Import von Blumen z. B. aus den Niederlanden ausgeglichen. 

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