Codema: Eröffnet erste Filiale in Asien

Die ehrgeizigen internationalen Wachstumsambitionen von Codema mündeten nun in der Eröffnung des Codema-Büros in Beijing, China.

Im November 2019 eröffnete Codema seine neuste Filiale im chinesischen Beijing. Bild: Codema.

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Im November 2019 eröffnet Codema seine neuste Filiale im chinesischen Beijing. Dieser Eröffnung ging eine lange Geschichte voran. Wie konnte sich Codema von einem kleinen Betrieb, der Ende der 50er-Jahre noch die Logistik im Zierpflanzenanbau verbesserte, zu einem weltweit führenden Akteur entwickeln, der jetzt sämtliche technischen Aspekte im Gewächshaus entwirft, produziert und liefert?

Erste Schritte im Bereich der Automatisierung

Alles begann 1958. Nach jahrelanger Arbeit im Gewächshaus ihres Großvaters gründeten Herman und Huub Wooning im Jahr 1958 den Betrieb HAWE. Sie wagten die ersten Schritte zur Verbesserung der internen Logistik in Gewächshäusern mit Containertischen. Anfang der 70er-Jahre präsentierte Codema zum ersten Mal Elektrotrolleys für die interne Logistik. Es dauerte jedoch noch bis 1975, bis das erste mobile Containersystem in Betrieb genommen wurde. Das Interesse war so groß, dass Codema von nun an auch über die Landesgrenze lieferte. Ersten Nutzern zufolge ermöglichten die mobilen Containersysteme im Bereich der Arbeitskosten Einsparungen von gut und gerne 40%.

Übernahme nach Übernahme

Im Jahr 1980 wurde der Schritt vom Maschinenbauer zum Projektplaner, Entwickler und Erbauer vollzogen. 1998 gelangte der Betrieb dann in die Hände von Unternehmer und Visionär Maarten de Jager. Als er HAWE von den Gebrüdern Herman und Huub übernahm, legte er den Betrieb mit dem Aluminiumfabrikanten WEVAB zusammen. Die Entwicklungen in der Digitalisierung nahmen Anfang 2000 rapide zu. Um auch in diesem Bereich eine bedeutende Rolle spielen zu können, wurde 2002 der Software-Anbieter SDF übernommen. Der Gartenbau entwickelte sich weiter und der Bedarf der Gemüseerzeuger an Bewässerungstechnologie, Klimakontrolle sowie Energie und Beleuchtung stieg immer mehr. Hierauf reagierte man mit der Übernahme von B-E De Lier im Jahr 2011. Das Unternehmen wuchs weiter und eröffnete Filialen in Belgien und Deutschland.

Eine Vision, eine Marke – Codema

Durch all diese Entwicklungen wurde eine klare Unternehmensidentität benötigt. 2016 wurden die einzelnen Betriebe offiziell zu einem Unternehmen verschmolzen und in Codema umbenannt. Der neue Fokus lag auf Nahrungsmitteln, Zierpflanzenanbau, medizinischem Cannabis und Indoor-Anbau.

Internationale Wachstumsambitionen

In der Zwischenzeit war Gideon de Jager, der Sohn von Maarten, in das Familienunternehmen eingestiegen. Mittlerweile ist er Anteilseigner und CCO von Codema. 2017 wurde Marcel Koolen zum General Manager von Codema ernannt und im darauf folgenden Jahr verkaufte Maarten de Jager seine Anteile an die Investmentgesellschaft Nordian Capital. Diese Partnerschaft beschleunigte die ehrgeizigen internationalen Wachstumsambitionen von Codema noch.

Lokaler Vertrieb und Service in China

Der erste Meilenstein dieser Wachstumsambitionen wird nun mit der Eröffnung des Codema-Büros in Beijing, China, gefeiert. Der chinesische (Hightech-) Gartenbaumarkt ist seit einigen Jahren um das Doppelte gewachsen und somit ist auch die Nachfrage nach (niederländischer) Gartenbautechnik und Automatisierung stark gestiegen. Um mit der Geschwindigkeit des Marktes mithalten zu können und dem Bedarf an Kenntnissen und effizienten Lösungen effektiv gerecht zu werden, wird nun eine Filiale mit lokalen Vertriebs- und Service-Mitarbeitern eröffnet. Die Filiale liegt nur 30 Minuten vom Flughafen entfernt und ist von verschiedenen Botschaften und internationalen Organisationen umgeben. Mit Stolz kann Codema sagen, dass sie sich an einem ausgezeichneten Standort niederlassen konnten. Die offizielle feierliche Eröffnung fand am 17. November 2019 statt. (CODEMA)

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