Brandserie in der Schweiz: Beschuldigte in Haft

Die Kantonspolizei Aargau hat am frühen Samstag Morgen zwei Personen festgenommen, die unter dringendem Verdacht stehen, in Merenschwand innert zwei Tagen mehrere Brände gelegt zu haben. Die beiden Beschuldigten, ein 22-jähriger Schweizer und eine 17-jährige Schweizerin sind geständig.

Die Umstände wiesen sofort klar darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war. Bild: GABOT.

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Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat gegen den 22-jährigen Schweizer ein Verfahren wegen mehrfacher Brandstiftung eröffnet. Das Verfahren gegen die 17-jährige Teenagerin wegen mehrfacher Brandstiftung führt die Jugendanwaltschaft. Die zwei Beschuldigten sind geständig, sowohl das Feuer bei der Kistenfabrik und einem Gartenbaubetrieb in der Nacht auf Freitag, als auch den Brand in der Nacht auf Samstag in der Waldhütte gelegt sowie eine Thujahecke angezündet zu haben. Hergang und Motiv der Brandstiftungen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zum Aussageverhalten der Beschuldigten macht die Staatsanwaltschaft keine Angaben.

Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat gegen den 22-Jährigen Untersuchungshaft beantragt. Für die 17-jährige Jugendliche hat die Jugendanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet.

Betroffen war die Kistenfabrik an der Zürichstrasse in Merenschwand sowie ein Gartenbaubetrieb, dessen Halle auf dem frei zugänglichen Betriebsgelände steht. Die Brandmeldeanlage löste am Freitag, 16. August 2019, um 0.30 Uhr die Sprinkleranlage aus. Die gleichzeitig alarmierte Feuerwehr fand in den offenen Hallen mehrere Bereiche in Flammen vor. Indem sie diese frühzeitig löschen konnte, verhinderte die Feuerwehr die weitere Ausbreitung und damit auch den drohenden Übergriff auf das großräumige Holzlager und das Produktionsgebäude.

Der angerichtete Schaden war vergleichsweise gering, beläuft sich nach ersten Schätzungen aber dennoch auf mehrere zehntausend Franken. Die Umstände wiesen sofort klar darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war.

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