Braunschweig: "Spargelradar" im Feldversuch

Pünktlich zum Auftakt der Spargelsaison 2014 sind Wissenschaftler vom Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig mit ihrem "Spargelradar" in den Feldversuch gegangen.

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Pünktlich zum Auftakt der Spargelsaison 2014 sind Wissenschaftler vom Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig mit ihrem „Spargelradar“ in den Feldversuch gegangen. Das von Prof. Jörg Schöbel und seinen Mitarbeitern in Kooperation mit dem Wolfsburger Sondermaschinenhersteller ASM Dimatec GmbH erforschte Ortungssystem wurde jetzt auf einem Spargelfeld in Vollbüttel in der Region Gifhorn vorgeführt. Von ihrer Entwicklung versprechen sich die Kooperationspartner neue Impulse für die maschinelle Spargelernte und eine signifikante Steigerung des Ernteertrages.

Auf Seiten der TU Braunschweig arbeitet der Physiker Daniel Seyfried vom Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig seit Oktober 2013 an dem Forschungsprojekt „Detektion von Spargel per Radar“. Auf Seiten des Projektpartners ASM Dimatec GmbH, Wolfsburg, ist der Geschäftsführer Christian Bornstein, sowie sein Mitarbeiter Malte Helberg am Projekt beteiligt.

Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Positionsdaten der Spargelpflanzen mit Hilfe eines Radarsensors genau zu ermitteln, um so den maschinellen Erntevorgang präzise steuern zu können. Eine erste Version des Radarsystems ist bereits im Labor im Einsatz und soll nun in einem ersten Feldversuch unter Realbedingungen untersucht werden. 

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