Positive Synergie von Torf und Kokosprodukten

Dass Kokos zwar nicht das „exotische Pendant“ zum Torf ist, für bestimmte Kulturen aber sehr positive Eigenschaften mitbringt, ist angesichts seines bemerkenswerten Einzuges in die Grüne Branche in den letzten Jahren deutlich geworden.

Dass Kokos zwar nicht das „exotische Pendant“ zum Torf ist, für bestimmte Kulturen aber sehr positive Eigenschaften mitbringt, ist angesichts seines bemerkenswerten Einzuges in die Grüne Branche in den letzten Jahren deutlich geworden. 

Auch der norddeutsche Substrathersteller GRAMOFLOR verarbeitet das zumeist aus den tropischen Regionen Asiens und Südamerikas importierte Produkt seit Jahren als Zuschlagstoff. Allerdings weiß das Unternehmen, das eine langjährige Erfahrung in der Herstellung hochwertiger Substrate für den Produktionsgartenbau hat, sehr genau um die gravierenden Probleme, die sich durch nicht kontrollierte Qualitäten oder eine falsche Dosierung für den Gärtner ergeben können. Aus diesem Grund legt GRAMOFLOR hohen Wert darauf, nur erstklassige und sorgfältig geprüfte Kokosprodukte einzusetzen. Die Zugabemenge wird exakt auf den Bedarf der jeweiligen Kultur abgestimmt, voll automatisch zudosiert und genau überwacht. Im Hause GRAMOFLOR versteht man es als eine spannende Herausforderung, den Basisrohstoff Torf, der nach wie vor unerreicht die Spitzenposition unter den Substratkomponenten einnimmt, um die Vorteile von Kokos zu ergänzen. Dabei ergeben sich für bestimmte Kulturen durchaus positive Synergieeffekte für das Drainagevermögen, einen homogenen Luft- und Wasserhaushalt in der Erde und die Stimulation des Wurzelwachstums. Daneben zersetzt sich Kokos nur geringfügig im Substrat. 

GRAMOFLOR empfiehlt eine gewissenhafte Zumischung von Kokos vor allem bei Freiland- und Forstbaumschulkulturen, die extremer Trockenheit oder auch Nässe ausgesetzt und daher auf eine gute Wiederbenetzung angewiesen sind, wie dies häufig in südlichen Ländern der Fall ist. Auch bei der Stecklingsbewurzelung hat das Unternehmen bereits gute Erfahrungen mit Kokos gemacht. Kokos lässt sich im Substrat vorteilhaft mit Sand kombinieren oder kann diesen sogar vollständig ersetzen. Der Dränageeffekt ist ähnlich gut, allerdings kann mit Kokos der Abrieb der Topfmaschine vermieden und ein leichteres Topfgewicht erreicht werden. Nebeneffekte, die mit Hinblick auf langfristige Kosteneinsparungen und logistische Vorteile für den Gärtner interessant sind. 

Alles in allem ist Kokos ein interessanter Zuschlagstoff, so die einhellige Meinung bei GRAMOFLOR. Der Substratspezialist erwartet für die Zukunft noch weitere Optimierungsmöglichkeiten durch die gezielte Kombination seiner eigenen wertvollen Torfrohstoffe aus Norddeutschland mit dem tropischen Naturmaterial. (gramoflor)