Klasmann-Deilmann: "The future of growing"

Woraus besteht das Substrat der Zukunft? Angesichts der anhaltenden Diskussion über die Nutzung von Torfrohstoffen im Produktionsgartenbau befasst sich Klasmann-Deilmann verstärkt mit der Frage nach zukunftsfähigen Substraten.

Woraus besteht das Substrat der Zukunft? Angesichts der anhaltenden Diskussion über die Nutzung von Torfrohstoffen im Produktionsgartenbau befasst sich Klasmann-Deilmann verstärkt mit der Frage nach zukunftsfähigen Substraten. „Wenn wir wollen, dass der internationale Gartenbau ohne Einschränkung produzieren kann, läuft es auf eine einfache Botschaft hinaus“, sagt Dr. Norbert Siebels, Geschäftsführer bei Klasmann-Deilmann: „Wir wollen nicht auf Torf verzichten, weil wir nicht auf Torf verzichten können.“

Der moderne Produktionsgartenbau verlangt ausgereifte und in der Praxis bewährte Substrate für eine problemlose Kultur mit einem Höchstmaß an Sicherheit. „Wir sind davon überzeugt, dass diesem Anspruch auch in Zukunft nur ein Kultursubstrat auf Torfbasis gerecht wird“, so Siebels. Torf ist ein Substratausgangsstoff, der alle für den Produktionsgartenbau erforderlichen physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften in ihrer Gesamtheit aufweist und in den benötigten Mengen langfristig zur Verfügung steht. „Das leistet nach wie vor kein anderer Substratausgangsstoff“, ergänzt Siebels. „Gleichwohl wird der Anteil alternativer organischer Substratausgangsstoffe zunehmen.“ Die Nutzung von Holzfasern, Kompost oder Kokos ist in vielen Substratmischungen gartenbaulich zweckmäßig und hat sich bewährt. Als nachwachsende Rohstoffe tragen sie außerdem dazu bei, Torfressourcen zu schonen, und können die CO2-Bilanz der Substrate weiter verbessern.

Vor diesem Hintergrund sichert Klasmann-Deilmann zum einen die eigenen Torfvorräte langfristig ab. Zum anderen produziert das Unternehmen Holzfasern und Kompost mit dem Know-how eines Substratherstellers auf eigenen Anlagen. Auf diese Weise sind alle begehrten Substratausgangsstoffe stets in den erforderlichen Qualitäten vorhanden.

„Dadurch eröffnen sich kontinuierlich Möglichkeiten, unsere Substrate weiterzuentwickeln“, erläutert Siebels. „Unser Innovationsmanagement arbeitet systematisch daran, die Grenzen des Möglichen und gartenbaulich Zweckmäßigen immer wieder neu zu definieren.“ Neben den nach R.H.P., PEFC oder RAL zertifizierten Rohstoffen setzt Klasmann-Deilmann dabei auch auf eigene Lösungen für Düngerformulierungen, Netzmittel und Zuschlagstoffe.

„Schritt für Schritt entstehen so die Substrate der Zukunft: leistungsstark, sicher und nachhaltig. Der Unterschied liegt in der Auswahl, Gewinnung und Aufbereitung der Rohstoffe sowie in der optimalen Rezeptur. Substrate der Zukunft müssen nicht allein allen Anforderungen des modernen Produktionsgartenbaus entsprechen, sondern gleichermaßen den Kriterien der Nachhaltigkeit. Mit Ihrer Entwicklung hat Klasmann-Deilmann längst begonnen.“ (Klasmann-Deilmann)