Keeschulte: Ermittelt CO2-Fußabdruck einer Blumenerde

Klima- und Umweltschutz ist eines der wichtigsten Themen der Politik und der heutigen Gesellschaft. Durch sein Handeln und seinen Konsum prägt jeder Mensch unsere Umwelt.

Klima- und Umweltschutz ist eines der wichtigsten Themen der Politik und der heutigen Gesellschaft. Durch sein Handeln und seinen Konsum prägt jeder Mensch unsere Umwelt. Welchen Einfluss haben zum Beispiel Blumenerden und Profisubstrate auf die Umwelt? Als erstes Erdenwerk am Markt hat Kleeschulte Erden den Schritt nach vorne getan und im Rahmen der eigenen Klimastrategie den konkreten CO2-Fußabdruck eines Produktes ermittelt. Das westfälische Unternehmen schafft damit vergleichbare und konkrete Parameter in Sachen Klimaschutz.

Zur IPM 2014 ermittelte Kleeschulte Erden den CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint) für die Schöner Garten Bio-Blumenerde. 65% verringerte CO2-Emissionen im Vergleich zu Standard-Blumenerden aus 100% Torf ist das ein Ergebnis, was sich sehen lassen kann. Zur Ermittlung dieses Wertes sind umfangreiche Analysen im Werk vorgenommen worden. Basis der Berechnungen ist die im Markt bekannte Studie „Comparative life cycle assessment of horticultural growing media based on peat and other growing media constituents“ des Quantis-Instituts aus der Schweiz. Im Hause Kleeschulte wurde der Prozess von Michael Bierbaum, ausgewiesener Spezialist für die Entwicklung und Umsetzung von Umweltkonzepten, begleitet. Mit der konkreten Benennung des ersten CO2-Fußabdruckes in Deutschland für eine Blumenerde soll noch lange nicht Schluss sein im Hause Kleeschulte. „Wir werden suggestive weitere Produkte analysieren und die Emissionen ermitteln. Denn nur wenn wir eine sichere Datenbasis haben, können wir auch konkret an deren Verbesserung arbeiten. Das ist unser Ziel: Wir reduzieren weiter konkret die umweltbeeinflussenden Faktoren unserer Produkte.“ sagt Dr. Wilfred Vrochte, geschäftsführender Gesellschafter des Erdenwerks. Der Weg ist nur konsequent, denn Kleeschulte Erden entwickelt, produziert und verkauft bereits seit über 25 Jahren nachhaltige und ökologisch wertvolle Erden, Substrate, Substratrohstoffe und Dekormulche. In diesem Segment mauserte sich das Familienunternehmen zum Innovationsführer in Deutschland.

Substratfaser topora® ist wichtiger CO2-Reduzierer
Das sehr gute Abschneiden der Schöner Garten Bio-Blumenerde im Klimavergleich verdankt das Produkt im Wesentlichen der durch Kleeschulte entwickelten Substatfaser topora®. Deren CO2- Fußabdruck ist ca. 90% geringer als beispielsweise bei der von Mischtorf. topora® ist ein idealer nachwachsender Substratrohstoff, der bereits von Erdenproduzenten in ganz Europa eingesetzt wird. Die Kunden freuen sich über den Umweltschutz-Faktor der Kleeschulte-Produkte als Verkaufsargument und wertvollen Differenzierungsfaktor vom Wettbewerb.

Kleeschulte spezialisierte sich frühzeitig auf die ökologisch wertvollen Produkte und besetzt heute eine wachsende Nische im Markt. „Unser Know-how haben wir uns über Jahre aufgebaut. Heute produzieren wir 600.000 m³ torffreie und torfreduzierte Erden, Substrate, Dekormulche und Substratrohstoffe. 130.000 Paletten verlassen jährlich unser Werk.“ berichtet Mariel Kleeschulte-Vrochte, die zusammen mit ihrem Mann das Unternehmen leitet. Kleeschulte verfügt dabei über Produkte für alle Sparten. Vom Grow Bag und von losen Substraten für den Profigartenbau bis zu einer ganzen Produktpalette für den Fachhandel ist alles vertreten. Viele der Produkte sind mit dem RAL-Gütesiegel und ausgewählte Produkte mit dem Grünstempel ausgezeichnet. (Kleeschulte Erden)