Gramoflor: "Für Wachstum mit gutem Gewissen machen wir uns stark!"

"Um auch zukünftig als Qualitätslieferant von Erden und Substraten für den professionellen Gartenbau bestehen zu können, müssen wir selbstverständlich laufend in unsere Substratwerke investieren", so Josef Gramann.

„Um auch zukünftig als Qualitätslieferant von Erden und Substraten für den professionellen Gartenbau bestehen zu können, müssen wir selbstverständlich laufend in unsere Substratwerke investieren“, so Josef Gramann. Er ergänzt: „Wir möchten auch weiterhin den Anforderungen des Marktes und den Kundenwünschen gerecht werden und die richtigen Produktlösungen bieten.“

Der Einsatz von Torf ist für den Erwerbsgartenbau bislang unverzichtbar. Aber auch der Einsatz von nachwachsenden möglichst heimischen Rohstoffen hält mehr und mehr Einzug in die Kultursubstrate von heute und der Zukunft.

Im Sinne der Ressourcenschonung wird bei Gramoflor der Torfanteil, soweit es unter Berücksichtigung der Kultursicherheit möglich ist, stetig reduziert.

Bei Gramoflor wurde nun eine neue Rohstoffhalle gebaut und somit ideale Voraussetzungen für die Lagerung und die eigene Aufbereitung von nachwachsenden Rohstoffen, wie der Holzfaser LIGNOFIBRE®, Grünschnittkompost oder Dinkelspelzen geschaffen. Sehr stolz ist Geschäftsführer Josef Gramann auf die Gramoflor-eigene sogenannte „Auskämmtechnik“ für die Holzfaser. Diese ist nun im Produktionsprozess fest implementiert und ermöglicht eine besonders gleichmäßige Zudosierung der Holzfaser in das Substrat. „Ein qualitativer Vorteil, der unser Versprechen Qualität von Anfang an! noch einmal unterstreicht“, so Josef Gramann. Und auch für die Aufbereitung von Cocopeat wurde im Hause Gramoflor in eine neue Technik investiert, die auf das Konto Substratqualität einzahlt. Weiterhin wurden die Produktionskapazitäten durch die Investition in eine neue Big-Bale-Anlage deutlich erhöht. Diese Investitionen machten es möglich, das Gramoflor-Sortiment der „Effizienten“ weiter auszubauen. Dabei handelt es sich um eine Profi-Standardlinie mit in jeder Hinsicht effizienten Substratrezepturen. Diese garantieren neben dem Gramoflor Qualitätsversprechen eine Ressourcenschonung des endlichen Rohstoffs Torf (Ökologie) und außerdem noch einen attraktiven Preisvorteil (Ökonomie). Der Anteil der regionalen Holzfaser LIGNOFIBRE® beträgt hier mindestens 20%.

Die Wurzeln von Gramoflor liegen mit einer über 100jährigen Firmengeschichte im Torf. Mit diesem Rohstoff kennt man sich besonders gut aus und man weiß, dass eine verantwortungsvolle Torfgewinnung nach dem Niedersächsischen Moorschutzprogramm und die richtigen Renaturierungsmaßnahmen auf vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen einen wertvollen Beitrag zum Moor- und Klimaschutz leisten.

Bereits während der Torfgewinnung im eigens durch Gramoflor entwickelten „Ober-Unterfeld-Verfahren“, werden die ersten Maßnahmen zur Etablierung eines lebenden Hochmoores eingeleitet. Durch diese Methode bekommt die Natur einen Vorsprung, da Renaturierung und Torfgewinnung bereits parallel laufen.

Innerhalb weniger Jahre bilden sich so erneut zusammenhängende Torfmoosteppiche und moortypische Flora und Fauna kehren zurück. Gramoflor engagiert sich weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus für die erfolgreiche Wiederherstellung einer der wohl faszinierendsten und ursprünglichsten Landschaftsformen der Welt. In diesem Zusammenhang ist auch die Stiftung Lebensraum Moor zu nennen, die 2012 als gemeinnützige Naturschutzstiftung bürgerlichen Rechts von der Gramoflor GmbH & Co. KG ins Leben gerufen wurde.

Gramoflor ist wieder Aussteller auf der IPM: Halle 3, Stand 3B45.