Bischoff Rhodokulturen: Eine Fülle von Innovationen

Rhododendron-Jungpflanzen gibt es bei Bischoff Rhodokulturen seit mittlerweile über 25 Jahren.

Rhododendron-Jungpflanzen gibt es bei Bischoff Rhodokulturen seit über 25 Jahren. Bild: Bischoff.

Auf 6 Hektar Containerfläche und 5.000 Quadratmetern Gewächshausfläche werden die Jungpflanzen bei Bischoff Rhodokulturen von klein auf produziert. Je nach Sorte werden diese dabei als Stecklinge oder als Ammenveredelung vermehrt. Die ca. 800.000 Rhododendron-Jungpflanzen im 1-Liter-Container eignen sich vor allem für die Weiterkultur im 3- bis 5-Liter-Container und erreichen nach einer Wachstumsperiode eine Größe von 30/40 cm. Die ca. 200.000 mit 20/30 cm größeren und ein Jahr älteren Rhododendron-Jungpflanzen im 2-Liter-Container werden bei den Kunden idealerweise im 5- bis 7,5-Liter-Container weiterkultiviert, um stärkere Versandware nach einem Kulturjahr zu bekommen.

Um die Arbeit in der Baumschule zu optimieren, investiert Inhaber Hajo Bischoff weiter in neue Innovationen. Seit kurzem unterstützt ein neuer Gabelstapler von Prins die Betriebsabläufe. Dank großer Räder des Tiger XXL mit geringem Bodendruck bietet dieser Gabelstapler die perfekte Containerflächengängigkeit. Zwei Pufferbänder zum Bringen und Abholen der Pflanzen vereinfachen den Arbeitsablauf. Die Anlage kann jetzt zum Sortieren, Topfen und zum Versand der Rhodos genutzt werden. Ebenfalls neu: die Topfwaschanlage von Willburg. Diese kann stündlich bis zu 5.000 Töpfe reinigen und bei Bedarf sogar zusätzlich noch bewässern. Die “Topfwaschmaschine“ dient zum Reinigen von verschmutzen Töpfen im kontinuierlichen Durchlauf. „Die Neuanschaffungen waren nötig, um unseren Betriebsablauf und die interne Logistik zu optimieren und noch effizienter zu machen“, erklärt Hajo Bischoff. Um die Anlage vor Witterungseinflüssen zu schützen, wurde an die bestehende 2.000 Quadratmeter große Versand- und Topfhalle ein Abdach angebaut. Rund 500 Quadratmeter werden jetzt abgedeckt und ermöglichen einen trockenen und geschützten Arbeitsablauf.

Die technischen Erweiterungen integrieren sich bestens in die nachhaltige Unternehmenskultur bei Bischoff. So verzichtet das Unternehmen beispielsweise vollständig auf den Einsatz von Herbiziden und Neonicotinoiden. Wasserschonende Produktion ist ein weiterer Aspekt der ökologischen Produktion: Die 1 Liter Container werden komplett unter Gießwagen produziert, diese sehr genaue Bewässerungstechnik reduziert ebenso wie das Abdecken der Töpfe mit Mulchmaterial die Wasser- und Düngeverluste erheblich. Zahlreiche Flächen sind zudem mit einem Belag aus Lavagestein versehen. Der schnellere Abfluss des Gießwassers in den Bewässerungsteich ermöglicht somit ein zügiges Abtrocknen der Flächen. Ein positiver Effekt, der besonders bei der Frostschutzberegnung sichtbar wird. Dabei geht es nicht nur um Wassereinsparung, denn zur Optimierung der natürlichen Pflanzengesundheit ist ein guter Wasserhaushalt bei Rhododendren unerlässlich.

Während der Oldenburger Vielfalt vom 16. bis zum 20. August 2021 können Fachbesucher die ökologische Produktion, das gesamte Produktionsprogramm und die Jungpflanzen-Qualität begutachten.

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