Stahl: Veredlungsunterlagen aus Schleswig-Holstein

Seit 1911 produziert die in Tornesch ansässige Baumschule Stahl bereits in der 4. Generation generative und vegetative Unterlagen für Obst, Rosen und Gehölze.

Beerenobst im Tb9. Bild: Stahl Baumschulen.

Das Sortiment wird stetig um moderne und vielversprechende Neuzüchtungen im Unterlagenbereich erweitert. Alle Obstunterlagen sind auf Virusfreiheit amtlich geprüft und durch die Anbaumaterialverordnung für Gemüse, Obst und Zierpflanzen (AGOZ) zertifiziert.

Im Obstunterlagensortiment hebt die Baumschule ihr Angebot an Pflanzen der Scharka hypersensiblen Pflaumenunterlage "DOCERA 6"(S) besonders hervor. Bei dieser Unterlage sterben die durch Scharka infizierten Zellen ab, so dass eine Ausbreitung innerhalb der Pflanze und der Obstplantage vermieden wird.

Außerdem wurde die „Gisela-Familie“ um aussichtsreiche Klone erweitert. "Gisela 12"(S), "Gisela 13"(S) und "Gisela 17"(S) stehen als Veredlungsunterlage zur Verfügung. Diese Unterlagen sind hinsichtlich der Wuchsstärke wie "Gisela 6"(S) und etwas stärker. "Wavit"(S) als Pflaumen- und Aprikosenunterlage ist weiterhin bei Profis in der Obstplantage und im Obstgarten des Privatgärtners stark im Trend.

Eine Spezialität der Baumschule ist die Produktion von verschiedenen Stammunterlagen für Kern- und Steinobst. Diese können auf der gewünschten Höhe ab veredelt werden und direkt zur Weiterproduktion zum Beispiel im Container genutzt werden. Ein besonderer Service der Baumschule ist die kundenorientierte Sortierung der Unterlagen, sofern diese der Norm abweicht.

Die Baumschule Stahl bietet als Dienstleistung auch Auftragsveredlung an. Hier werden für den Kunden Sommerokulationen im August durchgeführt und als schlafendes Auge in den Wintermonaten geliefert.

Beerenobst für den professionellen Obstbau

Mit steigender Tendenz werden in der Baumschule Stahl Johannisbeeren und Stachelbeeren für den Erwerbsobstbau vermehrt. Hier werden mehrtriebige Pflanzen angeboten, sowie extralange eintriebige Ruten von 60, 80 und 100cm Länge. Diese eintriebigen Pflanzen werden verstärkt im Obstbereich gepflanzt um die Produktivität in den Anlagen zu erhöhen. Für die frühreifende Stachelbeersorte "Xenia"(S) hat die Baumschule eine Vermehrungslizenz. In einen eigenen Sortengarten in der Baumschule, werden neue Sorten beurteilt und alte Sorten erhalten.

"Haronia"(S) ist eine neue, rote Johannisbeersorte. Die großen platzfesten Früchte sind sehr gut lagerfähig. Diese Sorte wird ex-klusiv für den Erwerbsobstbau angeboten.

Beeren- und Wildobst im Tb 9 zur Weiterkultur

Beerenobst und Wildobst wird auch im 9cm Jungpflanzentopf angeboten. Dieses Angebot richtet sich Hauptsächlich an Containerbaumschulen, die die Jungpflanzen zur Weiterkultur verwenden. Durch das regelmäßige Pinzieren der Pflanzen, wird eine buschige Ausgangsware dafür erzielt und somit kann eine stärkere Fertigware produziert werden. Ein weiterer Vorteil sind die guten Anwuchsergebnisse der Pflanzen. Gängige Johannis- und Stachelbeeren sowie Holunder, Sanddorn und Aronien werden unter Anderem angeboten.

Im Gegensatz zu diesen Pflanzen werden auch extra starke Johannisbeeren wurzelnackt von 80/100cm Länge mit einem Trieb angeboten, als Ausgangsware für Säulen- und Stammobst.

Über 40 Sorten von Schwarzen, Roten und Weißen Johannisbeeren werden auf den Flächen des Betriebes vermehrt. Stachelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Kiwis, Weinbeeren und Taybeeren in breiter Sortenvielfalt komplettieren das Angebot. Weiterhin befinden sich Walnüsse, Haselnüsse, Maulbeerbaum und Kirschpflaumen im Sortiment.

Diese Pflanzen werden auch als Fertigware im 3l oder 4l Container herangezogen.

Neu im Sortiment ist die grüne und dornlose Stachelbeere Tatjana. Das als besonders gesundheitsfördernd geltende Wildobst wird ebenfalls angeboten. Gojibeere, Sanddorn, Aronien, Zitronenquitten und Holunder in großfruchtigen Sorten gibt es als Jungpflanzen und fertiger Containerware. (Quelle: Stahl Baumschulen)

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