Traum von der blauen Rose könnte bald Wirklichkeit werden

Forschern aus San Francisco sind jetzt erste Fortschritte bei der Erschaffung blaublühender Rosensorten gelungen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Vanderbilt University of Medicine in San Francisco, U.S.A., haben aus der menschlichen Leber ein bestimmtes Enzym entnommen und dieses Gen bei den Rosen „eingebaut“. Mit Erfolg: Das Enzym veränderte die Blütenfarbe der Versuchsrosen. Diese Testrosen färbten sich jedoch nicht durchgehend, sie hatten lediglich blaue Flecken.

Auch bei Suntory in Japan glaubt man sich vor einem Durchbruch. Dort verpflanzt man blaue Pigmente von Petunien und hatte dabei mit Nelken schon erste Erfolge.

Dass ein Erschaffen einer blaublühenden Rose ein wirtschaftlicher Erfolg wäre hat Suntory sich schon ausgerechnet: Man schätzt, dass jährlich weltweit Rosen im Wert von 260 Milliarden Yen (rund 2 Milliarden Euro) verkauft werden. Wenn es gelinge, blaue Rosen in den Verkauf zu bringen, könnte man damit weltweit auf einen Marktanteil von 20 % kommen...

Andreas Henk, GABOT

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