Winterzeit: Zeit der Christrosen

Für die einen ist sie eine Christrose, die anderen eine Schneerose oder auch Weihnachtsrose. Sie ein einzigartiges Gewächs, dass die Menschen wie kein anderes in der kalten Jahreszeit, draußen im Beet, mit seiner strahlenden Schönheit erfreut.

Für die einen ist sie eine Christrose, die anderen eine Schneerose oder auch Weihnachtsrose. Sie ein einzigartiges Gewächs, dass die Menschen wie kein anderes in der kalten Jahreszeit, draußen im Beet, mit seiner strahlenden Schönheit erfreut. Die Christrose ist eine anspruchslose, völlig winterharte Pflanze, die besonders im Schatten sehr gut gedeiht. Die Christ-, Schnee- oder Weihachtsrose gehört zur Gattung der Nieswurze (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgwächse.

Im Gartenbaubetrieb der Familie von Michael und Heinz Bosch in Straelen-Broekhuysen warten schon tausende der Pflanzen darauf, aus den schützenden Gewächshäusern in die Freiheit entlassen zu werden. In diesem Betrieb gedeihen in der Winterzeit nicht nur Weihnachtssterne in den verschiedensten Farben, sondern auch blütenweiße Christosen der Sorte "Silverline". Die Blütezeit ist von Dezember bis März. Die Pflanze wird etwa 30 Zentimeter hoch und ist besonders für die Beetbepflanzung im Winter geeignet. Sie ist absolut winterhart und kann deshalb über mehrere Jahre ihre Blüten entfalten. Aber auch in kühlen Räumen kann sie ihre Schönheit zur Winterzeit entfalten. Dann sollte sie später im Jahr ausgepflanzt werden. Vorausgesetzt, sie wird nicht "versoffen", weil sie auch mit nur wenig Gießwasser gut zurechtkommt.

Die Heimat der Christ-, Weihnachts- oder Schneerose sind die Nord- und Südalpen bis nach Vorarlberg. Weiterhin ist die Art im Apenin und im nördlichen Balkan verbreitet. Sie kommt von der Tallage bis in eine Höhenlage von 1900 Metern vor. Der einzige Nachteil den diese Schönheit mit sich bringt  sie ist zum Verzehr nicht geeignet! (straelen)