Sturm Sabine: Katastrophe blieb aus

Sturm Sabine richtete überwiegend im Westen Deutschlands kleine bis mittlere Schäden an.

Typischer Sturmschaden im Dachbereich. Bild: GV-Archiv.

Die Kaltfront des Orkantiefs „Sabine“ zieht seit Sonntag, 09. Februar 2020 verbreitet mit schweren, teils mit orkanartigen Böen der Windstärke 11 bis 12 über Deutschland von Nord nach Süd. Eine teils stürmische Westwetterlage, die auch etwas kühlere Meeresluft nach Deutschland führt, bleibt bestehen.

Bisher sind rund 300 Schadenmeldungen von versicherten Gartenbaubetrieben bei der Gartenbau-Versicherung eingegangen. Die Schäden verteilen sich über den Westen Deutschlands mit einer leichten Häufung in Baden-Württemberg und Bayern. Der versicherte Gesamtschaden wird derzeit vorläufig auf circa 1,0 bis 1,5 Mio. Euro geschätzt. Hierbei handelt es sich meist um kleine bis mittlere Schäden in den betroffenen Betrieben.

Schnelle Schadenbegrenzung bei Sturm wichtig

Wegen der anhaltend stürmischen Wetterlage kommt es jetzt darauf an, beschädigte Dachflächen oder Stehwände so schnell wie möglich - notfalls auch zunächst provisorisch - abzudichten. Denn Lücken in den Glasflächen können bei der nächsten Windböe schnell zu größeren Schäden führen. Dies gilt umso mehr, da zu dieser Jahreszeit noch niedrige Temperaturen herrschen und die stürmische Wetterlage laut Deutschem Wetterdienst diese Woche noch bestehen bleibt. (GV)