Steinfurt: 49 Prüflinge freigesprochen

Das Kötterhaus des Kreislehrgartens in Steinfurt war eine wahrhaft passende Kulisse für die diesjährige gärtnerische Freisprechung des Kreises Steinfurt. 49 junge Gärtnerinnen und Gärtner und deren Freunde und Familie nahmen dort im Rahmen einer Feierstunde die langersehnten Urkunden entgegen.

Das Kötterhaus des Kreislehrgartens in Steinfurt war eine wahrhaft passende Kulisse für die diesjährige gärtnerische Freisprechung des Kreises Steinfurt. 49 junge Gärtnerinnen und Gärtner und deren Freunde und Familie nahmen dort im Rahmen einer Feierstunde die langersehnten Urkunden entgegen. Kreisgärtnermeister Manfred Roeßmann freute sich mit dem Berufsnachwuchs und versprach ihnen einen Beruf mit Zukunft, der viele Karrieremöglichkeiten bietet.

Michael Reiffenschneider (Bezirksverbandsvorsitzender Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW) betonte, dass der Gartenbau seit jeher ein wichtiger Eckpfeiler für die Menschen war. "Unser Beruf schafft Nachhaltigkeit und geht einher mit aktivem Umweltschutz , der immer wichtiger wird." Und auch im Bewusstsein der Menschen ist der Gartenbau wieder auf dem Weg nach vorne. So sei der zeitweise vergessene Anbau von Obst und Gemüse wieder im Trend.

"Für jeden von euch stehen viele unterschiedliche Karrieremöglichkeiten offen. Ich selber habe mich mit Unterstützung der Verbände für die Selbständigkeit entschieden."

Ausbildungsberater Holger Gaudeck von der Landwirtschaftskammer NRW dankte an diesem Abend vor allem den Prüfern und Manfred Roeßmann, der seinen Betrieb für die Prüfung zur Verfügung gestellt hatte.

Berufsschullehrer Peter Fipke setzte an diesem Abend auf Anekdoten rund um den Beruf Gärtner und traf damit den Nerv aller Gäste des Abends. "Es wurde zu allen Zeiten über den Gärtner gereimt, geschrieben und sogar gesungen: Noch ein Indiz dafür, wie einzigartig unser Beruf ist. Er schloss mit einem Zitat von Vincent van Gogh: "Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr" - Mögen auf ihren Straßen immer auch ein paar Blumen wachsen.

Insgesamt wurden an diesem Abend 49 Prüflinge freigesprochen. Für die jeweils drei Besten aus den Fachbereichen "Galabau" und "Produktion" gab es eine besondere Auszeichnung.