NRW: Weitere Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung

Das Landeskabinett hat weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Als Folge davon müssen jetzt auch Blumengeschäfte geschlossen werden.

Blumengeschäfte müssen weitestgehend schließen. Grafik: GABOT.

Das Landeskabinett hat weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte in der Bevölkerung weiter zu reduzieren und so die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem beschlossen, weitere Einrichtungen und Angebote zu schließen oder zu untersagen und die Öffnungszeiten enger zu fassen.

Somit sind die Geschäfte des Einzelhandels in NRW zu schließen. Dies gilt auch für Blumenfachgeschäfte. Handwerk, Dienstleistungen sowie Lieferung sind je nach Geschäftszweck jedoch weiterhin möglich. Jeder Betriebsinhaber sollte daher in seiner Gewerbeanmeldung individuell prüfen, welche Leistungen er in diesem Rahmen weiterhin anbieten darf. Möglichkeiten hierzu könnten z.B. Grab- und Friedhofpflege sein, andere Dienstleistungen oder handwerkliche Tätigkeiten etc. Da diese Optionen von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein können, ist eine verbindliche allgemeingültige Aussage nicht möglich.

"Blumenladen dicht - Gartencenter offen" gilt inzwischen in praktisch allen Bundesländern. Viele Floristen haben schon ihren Unmut darüber geäußert; oft gab es nicht nur von Behördenseite "Definitionsprobleme". Bei Fragen zur Umsetzung der Erlasse sollte das jeweilig zuständige Ordnungsamt allerdings immer die korrekten Antworten parat haben.