SanLucar: Süße Früchte aus dem Süden

»Tierra del Melocotón« – Land des Pfirsichs. So begrüßt ein Schild aus glasierten Kacheln die Besucher des Städtchens Cieza am Ortseingang. Das ist nicht übertrieben. Der Anbau von Steinfrüchten hat in der sonnigen Provinz nordöstlich von Andalusien eine lange Tradition.

»Tierra del Melocotón« – Land des Pfirsichs. So begrüßt ein Schild aus glasierten Kacheln die Besucher des Städtchens Cieza am Ortseingang. Das ist nicht übertrieben. Der Anbau von Steinfrüchten hat in der sonnigen Provinz nordöstlich von Andalusien eine lange Tradition.

Rund um die beschauliche Landgemeinde liegen die Felder der Familie Marín. SanLucar Meisteranbauer Juan Marín zieht die Früchte fast mit der gleichen Liebe groß, wie er schon seine Kinder aufgezogen hat. Tagsüber, abends und manchmal auch nachts streift er über die Felder seiner Vorfahren und wacht höchstpersönlich über den Geschmack von Pfirsichen, Nektarinen, Paraguayos und Aprikosen. „Unser sonniges Klima sorgt dafür, dass Steinfrüchte hier besonders viel Fruchtzucker bilden“, erklärt er. Um ganz sicher zu sein, dass nur Früchte mit höchstem Zuckergehalt gepflückt werden, werden sie vor der Ernte getestet. Erst ab einer bestimmten Menge, sind sie reif für die Reise nach Deutschland. Da nicht alle Früchte gleichzeitig soweit sind, gibt es mehrere Ernte-Durchgänge.

Stammen zu Beginn der Saison SanLucar Pfirsiche und Nektarinen noch von den sonnenverwöhnten Feldern Juan Maríns, kommen sie später von den besten Anbaufeldern Nordspaniens. Wir sind uns sicher: Wäre Adam nicht schon Evas Apfel zum Opfer gefallen, so hätte er spätestens den süßen Steinfrüchten von SanLucar nicht widerstehen können.