Neu: Smartphone meldet kranke Pflanzen

Jahre lang haben sie an Tomaten und Alpenveilchen getüftelt, nun stellen sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor: Niederländische und deutsche Experten präsentieren am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Oktober, im Versuchszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Straelen, Hans-Tenhaeff-Straße 40 bis 42, ein neues Pflanzenschutzkonzept.

Jahre lang haben sie an Tomaten und Alpenveilchen getüftelt, nun stellen sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor: Niederländische und deutsche Experten präsentieren am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Oktober, im Versuchszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Straelen, Hans-Tenhaeff-Straße 40 bis 42, ein neues Pflanzenschutzkonzept.

Und so funktioniert das gesunde Gewächshaus: Wenn in einem Gartenbaubetrieb neue Pflanzen eintreffen, scannt ein technisches Messsystem die Pflanzen ab diesem Zeitpunkt automatisch, Gewebeproben werden entnommen und auf mögliche Schaderreger getestet. Anschließend leitet das System die Ergebnisse automatisch auf das Smartphone des Gärtners weiter, der angezeigt bekommt, an welcher Stelle im Gewächshaus Pflanzen krank sind und was er dagegen tun kann. Somit kann die Krankheit so gezielt bekämpft werden, dass mehr als die Hälfte der sonst nötigen Wirkstoffe gespart werden. Die unterschiedlichen Komponenten des Systems greifen nahtlos ineinander und ermöglichen so innovativen Pflanzenschutz auf dem neuesten Stand der Technik.

Wie der Systemkreislauf funktioniert und was die einzelnen Bausteine leisten, erfahren Besucher am Mittwoch, 1. Oktober, zwischen 10 und 17 Uhr, und am Donnerstag, 2. Oktober, von 11 bis 17 Uhr bei einem Rundgang durch das Versuchszentrum in Straelen. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen des Projektes "Gezonde Kas" haben zehn Forschungseinrichtungen und 22 Unternehmen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet geforscht. Dabei wurden sie mit etwa zehn Millionen Euro von der Europäischen Union sowie von nationalen und regionalen Financiers gefördert. (LWKNRW)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gezondekas.eu.