Karl Wolf folgt Dirk Gertzmann

Karl Wolf (Wiesbaden), stellvertretender Vorsitzender der Friedhofsgärtner, übernimmt für ein Jahr die Leitung des Verbandes. Der bisherige Vorsitzende, Dirk Gertzmann (Verden), stellte sich nach 6 Jahren nicht mehr zur Wahl (GABOT berichtete). Das Fehlen eines geeigneten Kandidaten führte zu dieser Entscheidung der Delegierten des Bundes deutscher Friedhofsgärtner und der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft friedhofsgärtnerischer Genossenschaften und Treuhandstellen bei der diesjährigen Bundesarbeitstagung vom 10. bis 12. Januar 2005 in Stuttgart.

 

Die Versammlung dankte Dirk Gertzmann für sein großes Engagement, das er in den Gremien des Zentralverbandes Gartenbau in Gartenschaufragen fortsetzen wird.

 

Überraschenderweise erklärte Josef Terfrüchte (Köln) seinen Rücktritt aus dem Geschäftsführenden Vorstand. Sowohl Gertzmann als auch Wolf betonten, wie schmerzhaft dies für den Verband sei, habe Terfrüchte gerade in den letzten Jahren der Öffentlichkeitsarbeit seinen Stempel aufgedrückt. Mit Stefan Friedel (Frankfurt) stellte sich der Geschäftsführer der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen – Thüringen GmbH als sein Nachfolger zur Wahl und wurde, wie die übrigen Kandidaten, mit überzeugender Mehrheit gewählt.

 

In seinem Amt bestätigt wurde Thomas Vohrer (Stuttgart), der gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Landesfachgruppe Wilfried Raff auch verantwortlich für die erfolgreiche Organisation der Tagung zeichnete.

 

Um bei der Versammlung im kommenden Jahr die Suche und die Wahl nach einem Vorsitzenden erfolgreich abzuschließen, hatte die Versammlung zunächst die auf ein Jahr befristete Erweiterung des Vorstandes um drei Beisitzer beschlossen. Gut vorbereitet zeigten sich die Frankfurter Friedhofsgärtner, denn alle drei Positionen werden nun durch junge Gärtnerkollegen aus Frankfurt besetzt: Ulrich Fernau, Gerhard Lang und Gert Schirmer.

 

Eine größere Konsequenz in der Aufgaben- und Verantwortungsaufteilung war in verschiedenen Tagungen der letzten Monate diskutiert und eine entsprechende Zuordnung entwickelt worden. Die Delegierten und Mitglieder stimmten dem vom Geschäftsführenden Vorstand vorgeschlagenen Modell mit großer Mehrheit zu. (ZVG)