FSI: Mitglieder konzentrieren sich auf das 90%-Ziel

Die 90% verantwortungsbewusste Beschaffung steht in den kommenden Jahren im Fokus der FSI Mitglieder, während gleichzeitig Anpassungen für die nachhaltige Entwicklung bis 2025 vorbereitet werden.

Die FSI-Mitglieder konzentrieren sich auf viele neue Ziele. Bild: Caroline LE GRAND (SACAR).

In einer letzten Etappe zur Erreichung der Ziele von FSI 2020 bestätigten die Mitglieder ihre Bemühungen und Aktionspläne, während bereits Anpassungen an die Benchmarks für der nachhaltige Entwicklung bis 2025 vorbereitet werden.

Aktionsplan aller FSI-Mitglieder

Durch häufigere Evaluierungssitzungen tauschen die FSI-Mitglieder Informationen aus über ihre Herausforderungen bei der verantwortungsvollen Beschaffung, wobei sie ihre individuellen 90% Ziel der nachhaltig beschafften und gehandelten Blumen und Pflanzen unterstützen.

Angetrieben von der Dringlichkeit, schnell zu handeln, arbeiten sie an der Verbesserung der Datenqualität, Erhöhung der Verfügbarkeit von zertifizierter Anschaffung und Mobilisierung von Einkäufern und Führungskräften.

Die 13 neuen Mitglieder, die im letzten Jahr begrüßt wurden, nehmen das Tempo auf und profitieren von die bereits geleistete Arbeit. Falls noch nicht vorhanden, haben diese Mitglieder 2 Jahre Zeit, um ihre verantwortungsbewusste Produktion/Beschaffung in Richtung 90% steigern.

Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe

FSI-Mitglieder erkennen an, dass verantwortungsbewusste Beschaffung eine Voraussetzung für den Betrieb ist denn der Markt erwartet mehr Transparenz und Verantwortung von der Sektor, zusätzliche Bedingungen sind in Vorbereitung.

Aufbauend auf der Dynamik von 2020, ab 1. Januar 2021, verantwortungsbewusste Beschaffung

Gemäß dem FSI-Korb werden neue Umweltanforderungen an nachweisbare ISB-Systeme sowie digitale Aufzeichnungen über Agrochemikalien, Dünger, Wasser und Energie enthalten sein.

Dies wird die auf Fakten basierende Diskussionen unter Verwendung aggregierter Daten und Verbesserung der Praktiken durch die Entwicklung von Umweltindikatoren und Fußabdruckberechnungen weiter verbessern. Mit diesen zusätzliche Bedingungen, wird die 90% verantwortungsbewusste Beschaffung in den kommenden Jahren im Fokus der FSI Mitglieder stehen.

FSI 2025

Während sich die FSI-Mitglieder immer noch auf das Ziel 2020 konzentrieren, haben sie begonnen die ihre Ambitionen für 2025 zu formulieren.

Aufbauend auf der Bedeutung der Transparenz und Verantwortung in der Lieferkette, werden messbare Auswirkungen auf Schlüsselthemen (ISB, Arbeitsbedingungen, CO2-Fußabdruck, Lebensbedingungen und Lohn), und die integrierte Berichterstattung zu künftigen Bausteinen werden.

Durch das Übernehmen von Eigenverantwortung für ihre individuellen und sektoralen Fortschritte, wird die aktive Gruppe von FSI weiterhin demonstrieren, wie gute nachhaltige Praktiken sowohl für die Industrie als auch für den Einzelnen aussehen kann.

Auf dem Weg zu dieser Vision und mit klaren KPI's für FSI2025 werden die FSI-Mitglieder sich in Arbeitsgruppen engagieren, Pilotprojekte einrichten, kommunizieren und Ergebnisse evaluieren, die Verbesserung der Aktionspläne und die Überprüfung der FSI-Governance im Hinblick auf die Einführung der neue Strategie FSI 2025 bei der Generalversammlung im Januar 2021.

Neuer FSI-Vorstand

Während der Generalversammlung begrüßten die FSI-Mitglieder die Kandidaten für Einzelhandel und CSOs: Laura Jungmann, Nachhaltigkeits-Managerin bei Albert Heijn (Einzelhandel), und Margaux Yost, Managerin HERproject bei BSR - Business for Social Verantwortung (CSO). Derzeitiger Vertreter des Vorstands für Produktion, Gijs Kok, Director Sustainability, CSR bei Royal FloraHolland wird ersetzt von Maarten Bánki, Manager nachhaltige Entwicklung, Qualität bei Royal FloraHolland, deren Interimsbestellung von den Mitgliedern sehr positiv aufgenommen wurde. (FSI)