HDE: Händler fordern Entlastung bei Energiekosten

Die Einzelhändler in Deutschland bewerten die Energiekosten als wichtigstes Handlungsfeld für die nächste Bundesregierung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Institutes für Handelsforschung (IFH) im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Die Einzelhändler in Deutschland bewerten die Energiekosten als wichtigstes Handlungsfeld für die nächste Bundesregierung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Institutes für Handelsforschung (IFH) im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Knapp ein Viertel der stationären Händler und über 17% der Online-Händler sehen demnach die Bundesregierung im Bereich der Energiekosten zum Handeln aufgerufen. „Die Koalitionsparteien gehen das Thema bisher nicht entschlossen genug an. Wir brauchen dringend einen Neustart der Energiewende. Der Leidensdruck bei den Unternehmen wächst mit jeder Erhöhung der Kosten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

„Die neue Bundesregierung muss für Marktwirtschaft beim Ausbau der erneuerbaren Energien sorgen“, so Genth weiter. Nur so könne man die immer weiter steigenden Kosten in den Griff bekommen. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) müsse dementsprechend grundlegend neu ausgerichtet werden.

Einen wichtigen Beitrag können laut HDE auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz leisten. Genth: „Am umweltfreundlichsten ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird.“ Der Handel habe hier bereits in der Vergangenheit erfolgreich große Summen investiert. Es sei richtig und wichtig, dass die Koalitionsparteien die Energieeffizienz im Rahmen eines nationalen Aktionsplans in den Mittelpunkt rücken wollen. (HDE)