Gute Ausbildung für Betriebsnachfolger unverzichtbar

Abschlussfeier der jungen Landwirte, Winzer, Hauswirtschafterinnen und Gärtner in Trier.Eine unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft landwirtschaftlicher Unternehmen ist nach Feststellung des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB eine gute Ausbildung des Betriebsnachfolgers. Der Abschluss der dreijährigen Ausbildung in einem von 14 Grünen Berufen sei dabei allerdings nur der erste Schritt, dem eine weitere Qualifizierung und Spezialisierung folgen müsse. Bei der Abschlussfeier der diesjährigen Absolventen in den Berufen Landwirt, Winzer, Gärtner und Hauswirtschaft des Bezirks Rheinland-Nassau in Trier entließ der Kammerpräsident 88 erfolgreiche Prüfungsteilnehmer ins Berufsleben.

 

31 Landwirte und Landwirtinnen erhielten ihr Abschlusszeugnis (im Vorjahr 23), 24 Winzer und Winzerinnen (28), 31 Gärtner und Gärtnerinnen (26) und 2 Hauswirtschafterinnen (3). Im vergangenen Jahr hatten 99 Nachwuchskräfte in Trier den Gehilfebrief erhalten. Landesweit legten in diesen Tagen 523 junge Menschen ihre Prüfung in einem der Grünen Berufe ab. Gegenüber 506 im Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 3,4%. Präsident Schindler zeigte sich erfreut über die Stabilisierung der Ausbildungszahlen; dennoch gebe es Steigerungspotenziale. Deshalb werbe die Kammer intensiv und nicht nur bei künftigen Betriebsnachfolgern für die bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten.

 

Die Tendenz im anhaltenden Strukturwandel der Landwirtschaft, so betonte Kammerpräsident Schindler, gehe eindeutig in Richtung hochleistungsfähige, spezialisierte Unternehmen mit Betriebsleitern und verantwortlichen Mitarbeitern, die fachlich und betriebswirtschaftlich absolut top sind. Daher rät die Kammer zu ständiger Weiterbildung. Abschließend dankte Schindler Ausbildern, Berufsschulen und Prüfern für ihr Mitwirken beim erfolgreichen Start ins Berufsleben. (lwk-rlp)