GaLaBau-Branche: Steigert Umsatz auf rd. 7,5 Mrd. Euro

Der Jahresumsatz der Garten- und Landschaftsbau-Branche in Deutschland ist auch im Jahr 2016 wieder gestiegen. So erwirtschaften die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 7,48 Mrd. Euro (2015: 7,14 Mrd.) und erzielten ein Umsatzplus von 4,68% im Vergleich zum Vorjahr.

Der Jahresumsatz der Garten- und Landschaftsbau-Branche in Deutschland ist auch im Jahr 2016 wieder gestiegen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) hervor. So erwirtschaften die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 7,48 Mrd. Euro (2015: 7,14 Mrd.) und erzielten ein Umsatzplus von 4,68% im Vergleich zum Vorjahr. BGL-Präsident August Forster zeigte sich angesichts der Veröffentlichung der Jahresstatistik zufrieden: „Wir freuen uns, dass sich der Trend der letzten Jahre erneut bestätigt und die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün nach wie vor steigt. Im Jahr 2016 verzeichnet die GaLaBau-Branche einen neuen Umsatzrekord – nun bereits zum achten Mal in Folge.“

Beschäftigtenzahl im GaLaBau steigt auf über 113.000
Das aktuelle Rekordergebnis erzielten die 17.069 GaLaBau-Betriebe mit ihren insgesamt 113.881 Beschäftigten. Damit stieg 2016 die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr (16.779 Betriebe) um 1,73%. Auch bei der Beschäftigtenzahl im Garten- und Landschaftsbau ist ein Anstieg zu verzeichnen. So stieg im letzten Jahr die Zahl der Beschäftigten um 1,2% auf 113.881. Die Insolvenzquote der gesamten Branche lag bei einem Wert von 0,56%. Bei den 3.717 Mitgliedsbetrieben des BGL lag die Insolvenzquote im vergangenen Jahr mit 0,47% unter dem Vorjahreswert von 0,5%.

Marktanteil im Privatgarten-Bereich liegt weiterhin bei knapp 60%
Wie in den vergangenen Jahren ist das Privatkundensegment der Umsatztreiber der GaLaBau-Branche. Die GaLaBau-Betriebe konnten 2016 das Wachstum in diesem Segment leicht steigern, auf insgesamt 59,3%. Der Anteil des Privatgartenbereichs am Gesamtumsatz der Branche beläuft sich somit auf 4,43 Mrd. Euro im Gegensatz zu 4,23 Mrd. Euro aus dem Vorjahr. „Der Privatgartenbereich ist wirtschaftlich für die Branche von großer Bedeutung – das wird auch in der Zukunft so bleiben. Denn die Sehnsucht der Menschen nach einem grünen Umfeld nimmt weiterhin zu“, so Forster, der dies u.a. auch auf die seit Jahren erfolgreich umgesetzte Image- und PR-Kampagne für den Privatgartenmarkt zurückführt. „Mit unserer Image- und PR-Kampagne im Privatgartensegment tragen wir dazu bei, dass das Interesse an hochwertigen, individuellen Gärten steigt. So beobachten wir, dass die Anfragen der Kunden spezifischer werden. Zum Beispiel werden bestimmte hochwertige Materialien und Techniken nachgefragt und auch Pflanzen, die nicht zum Standardsortiment gehörten. Die Kunden sind besser informiert und benennen sehr genau, wie ihr Traumgarten aussehen soll“, betont Forster.

Die restliche Umsatzverteilung sieht wie folgt aus: Der Umsatzanteil beim öffentlichen Grün beträgt 16,18% (2015: 18,09%). Dies entspricht einem Umsatz von 1,21 Mrd. Euro (2015: 1,29 Mrd.). Auf den Wohnungsbau fallen 10,31% (2015: 9,22%), der Anteil der Industrie macht 6,25% aus (2015: 5,67%), der der Generalunternehmer liegt bei 5,08% (2015: 4,88%). Sonstige belaufen sich auf 2,88% (2015: 2,87%).