Bayern: Meisterbriefe für 140 Absoventen

Am 25. Juli 2018 hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber 20 Gärtnerinnen und 120 Gärtnern auf der Landesgartenschau in Würzburg ihre Meisterbriefe überreicht.

Neben Ministerin Michaela Kaniber gratulierten die Präsidenten der drei Gartenbauverbände: Roland Albert, Bayerischer Gärtnerei-Verband, Michael Kutter, Bund deutscher Baumschulen, Landesverband Bayern und Gerhard Zäh, Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern. Bild: Nagel/StMELF.

Die 28 Jahrgangsbesten erhielten zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung, darunter auch sieben Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung. „Das ist der verdiente Lohn für Ihr großes Können und Ihre Einsatzbereitschaft. Sie sind wahre Meister Ihres Fachs und die Zukunft des Gartenbaus“, sagte die Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in ihrer Laudatio. Der Meisterbrief sei ein Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen, so Kaniber. Er schaffe optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Die Ministerin appellierte an die neuen Meisterinnen und Meister, ihr Wissen auch weiterzugeben und sich in der Ausbildung zu engagieren. Denn wegen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels werde die Nachwuchswerbung für die Betriebe immer wichtiger.

Laut Kaniber kommen 94 der frisch gebackenen Meisterinnen und Meister aus dem Garten- und Landschaftsbau, 17 aus dem Zierpflanzenbau, 16 aus dem Bereich Baumschule und zehn aus dem Gemüsebau. Zudem wurden zwei Stauden- und ein Friedhofsgärtner geehrt. Jeder Absolvent, der seinen Wohn- oder Betriebssitz im Freistaat hat, erhält den Meisterbonus der Bayerischen Staatregierung. Dieser wurde heuer um 500 auf 1.500 Euro erhöht. Der Bonus ist der Ministerin zufolge Anreiz und finanzielle Anerkennung für alle, die sich beruflich weiterbilden. Aber auch außerhalb der weiß-blauen Grenzen genießen die gartenbaulichen Fachschulen im Freistaat laut Kaniber einen hervorragenden Ruf: 28 Absolventen kommen heuer aus anderen Bundesländern, weitere zwei aus Österreich und der Schweiz. (STMELF)