Apolda: Bundesweiter Schulgartentag

Am Dienstag, 20.06.2017, wurde auf der Landesgartenschau Apolda der von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e.V. bundesweite "Tag des Schulgartens" aufgenommen und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Typischer Schulgarten. Bild: GABOT.

Vertreten waren Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär des TMIL), Detleff Wierzbitzki (Geschäftsführer der Landesgartenschau Apolda GmbH) Beate Walther (Projektleiterin des Grünen Klassenzimmers), der Kunstverein Apolda Avantgarde e.V., die Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau aus Erfurt, Frau Hofmann von der Ausstellung „Schulgarten in der DDR“ im Museum „Olle DDR“ Apolda sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Am Schötener Grund“ aus Apolda und des Johannes-Landenberger-Förderzentrums aus Weimar.

Während des Rundgangs durch das Grüne Klassenzimmer bot die Veranstaltung „Essbare Blüten“ - präsentiert von Cornelia Pacalay - (LVA Erfurt) Gelegenheit, mit Schülerinnen und Schülern des Weimarer Förderzentrums ins Gespräch zu kommen.

Zur Veranschaulichung, wie Unterricht im Rahmen des Schulgartens stattfinden kann, präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Grundschule „Am Schötener Grund“ Apolda zusammen mit dem Kunstverein Apolda Avantgarde e.V. das gemeinsam mit dem Grünen Klassenzimmer ins Leben gerufene Projekt „Totholz und Wildstauden“.

Gegenwärtig ist Thüringen das einzige Bundesland, in dem Schulgartenunterricht im Grundschul-Lehrplan verankert ist. Schulgärten dienen als Lernorte für Naturerziehung, Umwelt- und Ernährungsbildung, Verbraucherorientierung und Gesundheitsförderung. Sie gehen daher weit über die praktische Gartentätigkeit hinaus. Darüber hinaus sei, so Sühl, der Schulgarten eine große Chance, die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf als auch die Integration junger Menschen unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung zu befördern.