Äpfel: Vielfalt war im Herbst besonders hoch

Apfelliebhaber kamen im Herbst voll auf ihre Kosten. Denn sie konnten aus einer großen Vielfalt an Apfelsorten ausgewählen. Darauf wies der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Im Herbst war die Apfelvielfalt besonders ergiebig. Bild: Sabine Weis.

Ende August begann die Ernte der Sorten Elstar und Gala. Traditionelle Sorten wie der Cox Orange oder der weinsäuerlich schmeckende Berlepsch, die aufgrund ihrer geringeren Lagerfähigkeit nur bis etwa Dezember angeboten werden, waren ebenso zu haben wie eine große Vielfalt neuer Sorten. Unter den Verbrauchern haben Sorten wie der süß-säuerliche Wellant, der knackige Topaz oder die aromatische Rubinette ganz schnell Freunde gewonnen.

In vielen Hofläden bestand die Möglichkeit, den Geschmack der einzelnen Sorten zu testen. Aber auch die Vielfalt hinsichtlich Knackigkeit und Festigkeit war groß. Besonders knackig sind Braeburn, Fuji und Wellant, der zudem auch besonders saftig ist. Etwas weicher sind Rubinette, Elstar und Cox Orange.

Die Obstbauern halten aber auch für jeden Verwendungszweck die geeignete Sorte bereit. Soll der Apfel im Kuchen eher zerfallen, ist Boskoop genau die richtige Sorte. Sollen die Äpfel fest bleiben, sind Topaz oder Braeburn besser geeignet.

Immer mehr Freunde gewinnt auch die Sorte Santana, die allergenfrei ist. Denn mittlerweile besitzen rund 10% der deutschen Bevölkerung eine Allergie gegen Äpfel. Bei vielen anderen Sorten muss im Einzelfall ausprobiert werden, ob man allergisch auf die Sorte reagiert.

Neben den bekannten Sorten Jonagold und Pinova gab es noch viele weitere Sorten, wie zum Beispiel die neue Sorte Natyra. Viele Apfelsorten waren nur direkt beim Obsterzeuger erhältlich, so dass ein Einkauf im Hofladen auf jeden Fall lohnt. Dort kann man auch sicher sein, dass die angebotenen Äpfel aus der Region stammen.