Verbundvorhaben Lückenindikationen: Beirat hat getagt

Am 17. Dezember 2015 tagte in Berlin der Beirat zum Verbundvorhaben Lückenindikationen. Das Verbundvorhaben ist ein gemeinsames Projekt von DBV und ZVG mit finanzieller Unterstützung des BMEL zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln in kleinen Kulturen und läuft vom 1. August 2013 bis 31. Juli 2017.

Am 17. Dezember 2015 tagte in Berlin der Beirat zum Verbundvorhaben Lückenindikationen. Das Verbundvorhaben ist ein gemeinsames Projekt von DBV und ZVG mit finanzieller Unterstützung des BMEL zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln in kleinen Kulturen und läuft vom 1. August 2013 bis 31. Juli 2017. Im Beirat wurden die Ergebnisse des Jahres 2015 vorgestellt. Wichtige Recherchen wurden zur Kirschessigfliege, zu Schildläusen und zu Unkräutern im Obst- und Gemüsebau durchgeführt. Dabei wurde u.a. auch der immer noch große Harmonisierungsbedarf in der EU durch unterschiedliche Kulturbäume, Anwendungsbestimmungen, Anwendungsgebiete und Datenbanken deutlich. Darüber hinaus leistet das Verbundvorhaben einen wichtigen Beitrag in den Arbeitsgruppen der EU für Lückenindikationen und liefert Zuarbeiten für die nationale Arbeitsgruppe Lückenindikationen von Bund und Ländern, so u.a. bei Vorarbeiten für Anträge zu Zulassungserweiterungen der Arbeitsgruppe Lückenindikationen. Vorgestellt wurde der Internetauftritt des Verbundvorhabens unter www.verbundvorhaben-lueckenindikationen.de. Seitens der am Beirat teilnehmenden Leiter der Unterarbeitsgruppen Lückenindikationen wurde die Arbeit des Verbundvorhabens als wichtiger Beitrag zum Schließen von Indikationslücken gewertet. Auch die finanziell eingebundenen berufsständischen Gruppen, die Fachgruppe Obstbau, die Fachgruppe Gemüsebau, der Zierpflanzenbau, die Baumschulen und der Hopfenverband, werteten die bisherigen Arbeiten sehr positiv und sprachen sich für eine Verlängerung des Vorhabens mit finanzieller Beteiligung nach 2017 aus. Bis Mitte 2016 wird deshalb nun ein Folgenantrag von DBV und ZVG zur Fortführung des Verbundvorhabens ausgearbeitet. (Quelle: Bundesausschuss Obst und Gemüse)

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