Staudensichtung: Wichtiges Instrument für Sortenechtheit

"Die Staudensichtung ist ein wichtiges Instrument zur Beurteilung gartenwürdiger Stauden und zur Bewahrung der Sortenechtheit im Staudensortiment."

„Die Staudensichtung ist ein wichtiges Instrument zur Beurteilung gartenwürdiger Stauden und zur Bewahrung der Sortenechtheit im Staudensortiment.“ Mit dieser Stellungnahme verdeutlichte Beate Zillmer, Vorsitzende des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS), die Meinung des BdS-Vorstandes am Donnerstag, 20. September, im Arbeitskreis Staudensichtung. Gemeinsam mit den Vertretern der einzelnen Sichtungsgärten im Arbeitskreis bestätigte der BdS die Fortsetzung der Sichtungsarbeit unter der Leitung von Professor Dr. Bernd Hertle.

Als sinnvoll sahen es alle Beteiligten an, bereits gesichtete Sortimente, die sich sehr dynamisch weiterentwickeln, in gewissen Abständen mit den neu auf dem Markt eingeführten Stauden zu ergänzen. Diese neutrale Beurteilung ist für die Staudengärtner und Verwender eine gute Informationsquelle. Neuheiten wie auch die besten Sorten des abgesichteten Sortiments werden dann unter gleichen Bedingungen aufgepflanzt. Einzelne Sichtungsgärten werden die ausgezeichneten Sorten bewahren. Zusammen mit den Beschreibungen und Fotos unter www.staudensichtung.de können die Vorsichtungen daher entfallen und die Ergänzungssichtungen schneller umgesetzt werden. Helenium und Heuchera sollen als erste Gattungen nachgesichtet werden. Für die reguläre Sichtung stimmten die Teilnehmer für die Gattungen Panicum, Sedum, Persicaria Sanguisorba und buntlaubige Miscanthus in den nächsten Jahren.

Gesichtete Sortimente finden langfristig einen besseren Eingang in die Staudengärtnereien, bestätigten die Staudengärtner. Die gemeinsam produzierten Informationsfaltblätter zu den jeweils abgesichteten Sortimenten tragen die Vielfalt der Gattungen auch zu den Landschaftsgärtnern und -architekten. Aktuell sind zu Rodgersia und Epimedium Faltblätter beim BdS erhältlich (info(at)stauden.de). (ZVG/BdS)

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