Schleswig-Holstein: Landwirtschaftliche Bodennutzung 2017

Winterweizen ist mit Abstand die wichtigste Ackerbaukultur in Schleswig-Holstein.

Winterweizen ist mit Abstand die wichtigste Ackerbaukultur in Schleswig-Holstein. Bild: GABOT.

In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2017 nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung auf rund 651.400 Hektar (ha) Ackerfrüchte angebaut worden. Die Anbaufläche sank damit um knapp 1% im Vergleich zum Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Flächenstärkste Kulturen waren Winterweizen mit 185.100 ha (+1%), Silomais mit 160.700 ha (-3%) und Winterraps mit 97.000 ha (knapp 5% mehr als im Vorjahr). Diese drei Kulturen nahmen wie im Vorjahr zwei Drittel des Ackerlands ein.

Weitere 18% der Ackerfläche entfielen auf Wintergerste mit 61.600 ha (-1%), auf den Feldgrasanbau mit 29.200 ha (-13%), auf Roggen und Wintermenggetreide mit 26.400 ha (-2%).

Die verbleibenden 14% des Ackerlands teilten sich weitere Getreide wie Triticale (8.200 ha) und Sommergetreide (z. B. Hafer mit 7.200 ha und Sommergerste mit 5 200 ha). Aber auch andere Kulturen, wie Getreide oder Leguminosen zur Ganzpflanzenernte (mit 14 900 bzw. 8.000 ha), verschiedene Hackfrüchte mit zusammen 15.000 ha und Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung mit insgesamt 5.600 ha trugen zur Vielfalt auf den Äckern bei.

Hinzu kamen rund 8.300 ha Gartenbauerzeugnisse, wie zum Beispiel Erdbeeren, Spargel und andere Gemüsearten, sowie rund 9.700 ha im Rahmen von Beihilfemaßnahmen stillgelegte Flächen.

Das Dauergrünland nahm 330.700 ha ein, das ist ein Plus von 1% im Vergleich zum Vorjahr. (Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein)

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