Lidl und Stadt Esslingen: Starten Architektenwettbewerb

Treiber für städtebauliche Entwicklung: Lidl und die Stadt Esslingen starten Architektenwettbewerb.

Das Planungsgrundstück in der Esslinger Pliensauvorstadt. Lidl und die Stadt Esslingen planen, das Areal städtebaulich zu entwickeln. Bild: "obs/LIDL/Lidl".

Lidl bringt ein großes städtebauliches Projekt auf den Weg: Gemeinsam mit der Stadt Esslingen möchte das Unternehmen das "Nürk-Areal" in der Esslinger Pliensauvorstadt städtebaulich entwickeln und hat dafür einen Architektenwettbewerb ins Leben gerufen. An dieser Planungskonkurrenz beteiligen sich namhafte Architekturbüros aus Stuttgart, München und Göppingen, die Jury besteht aus Experten aus dem süddeutschen Raum. Am 2. Juli fiel mit dem Versand der Auslobungsunterlagen der offizielle Startschuss des Wettbewerbs, die Preisträger werden am 9. November bekannt gegeben. Die Entwürfe und Modelle der Architekten können sich interessierte Bürger am 10. November ansehen.

Nachhaltige Standortentwicklung auf zentralem Grundstück

Das "Nürk-Areal" bildet den Eingang in die Esslinger Pliensauvorstadt und nimmt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Stadtteils ein. Das durch Mischnutzung geprägte Areal hat Lidl Ende 2017 erworben und plant, dort eine neue Filiale und ein modernes urbanes Mischquartier mit einem hochwertigen öffentlichen Raum zu entwickeln. So möchte das Unternehmen den gesamten Stadtteil nachhaltig stärken. Gleichzeitig soll auch das Verkehrskonzept erneuert werden, um eine bessere Vernetzung der Umgebung, insbesondere für Fußgänger, zu erreichen.

Thomas Ertl, Immobilienleiter der Lidl-Regionalgesellschaft Stuttgart, erklärt: "Wir haben das städtebauliche Potenzial unseres Grundstücks in der Pliensauvorstadt schon früh erkannt und wollten der Stadt eine Lösung zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts anbieten. Auch schon in anderen Metropolregionen in Deutschland haben wir bereits städtebauliche Projekte entwickelt und realisiert. Dabei arbeiten wir bei der Planung so eng wie möglich mit den zuständigen Behörden zusammen. Der Architektenwettbewerb ist eine gute Möglichkeit, viele verschiedene Ideen und Konzepte zu sehen und zu bewerten, um am Ende das größtmögliche Entwicklungspotenzial auszuschöpfen."

"Dieser städtebauliche Wettbewerb ist für uns eine einzigartige Möglichkeit, eine nachhaltige Neugestaltung und Entwicklung der Pliensauvorstadt anzugehen", ergänzt Wilfried Wallbrecht, Erster Bürgermeister der Stadt Esslingen. "Wir freuen uns sehr, dass Lidl als Grundstückseigentümer und Bauherr mit diesem Vorschlag auf uns zugekommen ist und uns hervorragend in die Planungen einbezieht - von der Auslobung des Wettbewerbs über die Auswahl der beteiligten Architekturbüros bis hin zur Bewertung der Entwürfe."

Namhafte Teilnehmer und Expertenjury

Lidl und die Stadt haben acht Architekturbüros aus Stuttgart, München und Göppingen für die Teilnahme an dem nicht öffentlichen Wettbewerb ausgewählt, die ihre Expertise in Sachen Stadtentwicklung bereits bei verschiedenen Projekten und Wettbewerben unter Beweis gestellt haben. Eine Expertenjury aus Architekten und Stadtplanern, dem ersten Bürgermeister Wilfried Wallbrecht sowie dem stellvertretenden Amtsleiter des Stadtplanungsamts Esslingen Wolfgang Ratzer wählt gemeinsam mit weiteren Sachjuroren die Preisträger nach einem standardisierten Verfahren aus. Unterstützt werden die Juroren durch sachverständige Berater, das Verfahren wird betreut vom Architekturbüro kohler grohe architekten aus Stuttgart. Im Vorfeld haben Lidl und die Stadt Esslingen den Bürgerausschusses Pliensauvorstadt über den geplanten Wettbewerb informiert und Anregungen des Ausschusses in die Auslobung einbezogen. Yvonne Tröger, Vorsitzende des Bürgerausschusses, ist darüber hinaus als sachverständige Beraterin am Wettbewerb beteiligt. (Quelle: Lidl)

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