Landesgartenschau Bad Iburg: Stecker bleibt Geschäftsführerin

In der Sitzung des Aufsichtsrates der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau Bad Iburg am Montagabend, 23. Mai, zogen Ursula Stecker, Interimsgeschäftsführerin und Heinrich Sperling, fachlicher Berater, eine erste Bilanz der bisherigen Arbeit der Gesellschaft und ihrer Zusammenarbeit miteinander.

In der Sitzung des Aufsichtsrates der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau Bad Iburg am Montagabend, 23. Mai, zogen Ursula Stecker, Interimsgeschäftsführerin und Heinrich Sperling, fachlicher Berater, eine erste Bilanz der bisherigen Arbeit der Gesellschaft und ihrer Zusammenarbeit miteinander. Diese Bilanz fiel für die Kürze der Zeit „vielfältig und vor allem sehr gut“ aus, wie beide sagten.

Es wurden nicht nur ein Wirtschaftsplan aufgestellt, das VOF Verfahren*) gestartet und fünf Landschaftsarchitekturbüros aus einer Gruppe von 27 qualifizierten Bewerbern für einen zweiten Verfahrensschritt ausgewählt. Die LaGa-gGmbH führte auch gemeinsam mit der Stadt als Input für das VOF-Verfahren Mitte April eine Projektwerkstatt mit Landkreis-, TOL**)- und Expertenbeteiligung und Mitte Mai ein erstes Bürgerforum durch. Es fanden bereits zahlreiche Medientermine statt, der Kontakt ist hier rege und gut. Ein Kernteam ist an der Arbeit, ein Bürger-Wettbewerb um eine gute Idee für ein Maskottchen läuft. Die Ausschreibung für das Marketing wird in diesen Tagen auf den Weg gebracht. Zahlreiche Arbeitsgespräche sind geführt und erste Kontakte für weitere Unterstützung, Förderung, Sponsoring und Kooperationen geknüpft. Auch erste Bewerbungen beispielsweise für den Veranstaltungsbereich liegen vor und ab Juli wird die Geschäftsstelle durch ein professionelles Sekretariat verstärkt.

„Wir haben bereits sehr viel geschafft!“, so Stecker. „Die Zusammenarbeit Berater – Geschäftsführung läuft super, in all diesen Fragen und in mancher strategisch relevanten Fragestellung waren uns das Wissen und die Erfahrung von Heinrich Sperling äußerst hilfreich!“

„Es ist großartig, was das Team unter Leitung von Frau Stecker bereits auf die Schiene gesetzt hat und wie schnell, kompetent und engagiert die Dinge angegangen werden“, so würdigte auch Heinrich Sperling die geleistete Arbeit.

Never change a winning team!
„Dass die Zusammenarbeit des Führungsteams Stecker/Sperling so gut läuft, hat den Aufsichtsrat nach dem Motto „never change a winning team“ dazu bewogen, Frau Stecker zu bitten, auch nach Juni 2016 die gGmbH bis zum Ende der Gartenschau weiter zu führen, mit Heinrich Sperling als versiertem Berater an ihrer Seite“, erklärte dessen Vorsitzende, Annette Niermann. Diese Lösung komme Heinrich Sperling entgegen, ergänzte die Iburger Bürgermeisterin, denn seine vielfältigen Verpflichtungen erlaubten „auf lange Sicht keine Steigerung seiner VorOrt-Präsenz in Bad Iburg“.

Niermann nannte in diesem Zusammenhang „die lange Wartezeit, bevor klar war, dass die Laga kommt, eine veränderte personelle Situation im Team der Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017, die Sperling als Geschäftsführer leitet, seine neuen Aufgaben bei der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 sowie seine Mitarbeit in der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau-Fördergesellschaft.“ Das sei in den vergangenen zwei Monaten deutlich geworden.

„So ist es nur ehrlich, wenn ich in der Rolle des – natürlich jederzeit erreichbaren – Beraters bleibe“, fügte Sperling hinzu. „Die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit Ursula Stecker in den vergangenen Wochen hat mich überzeugt, dass wir zusammen mit einem eingespielten Team eine erfolgreiche Gartenschau für Bad Iburg schaffen werden! Ich werde auch weiterhin mit meiner ganzen Erfahrung dafür zur Verfügung stehen.“

„Es ist gut, dass Herr Sperling seine Zusage, für Bad Iburg da zu sein, erneuert hat. Sein Wissen um das Steuern derartiger Projekte und seine Kontakte stehen uns voll zur Verfügung. Wir wählen jetzt lediglich eine formell andere Konstruktion für die Zusammenarbeit. So fließt die Expertise beider Profis weiter gewinnbringend in das Projekt ein“, betonte Niermann gestern. „Wir haben uns daher entschlossen, aus der Interimsregelung eine Dauerregelung zu machen und wir freuen uns sehr, dass sowohl Frau Stecker wie Herr Sperling diese Lösung mittragen.“

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