Landesgartenschau Bad Iburg: Jury kürte das Maskottchen

Aus über 50 Einsendungen, von denen 47 in die Auswahl korrekt eingereichter Bewerbungen gelangten, wählte eine siebenköpfige Jury jetzt das Iburger Landesgartenschau-Maskottchen.

Aus über 50 Einsendungen, von denen 47 in die Auswahl korrekt eingereichter Bewerbungen gelangten, wählte eine siebenköpfige Jury jetzt das Iburger Landesgartenschau-Maskottchen. 

Viele Einsender hatten sich für Motive aus dem Tierreich, der Pflanzenwelt oder Fabelwesen entschieden, einige griffen auch den Bennoturm, das Iburger Wahrzeichen, auf. Die Jury tagte in der neuen Geschäftsstelle der LaGa im Bad Iburger Gesundheitszentrum unter Vorsitz von Henning Sannemann, Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau und Mitglied im Aufsichtsrat der Landesgartenschau.

„Es waren viele gute Ideen dabei, liebevoll und fleißig ausgedacht und gezeichnet! So sind uns die Entscheidungen jeweils nicht leicht gefallen und wir haben immerhin, neben den drei ersten Preisen, neun Anerkennungen vergeben, die alle mit einem kleinen Geschenk wie einer Freibadkarte oder einem Einkaufsgutschein verbunden sind“, berichtet Sannemann. „Die Entscheidung für den Siegerentwurf jedoch war einmütig: Das Blumenmädchen von Thomas Oberhoff, das so ein wenig wie ein sehr freundlicher, farbenfroher Troll wirkt, soll es werden! Er hat sich mit seinem Entwurf an Sophie Charlotte orientiert und dem zentralen Thema einer Gartenschau, den Blumen. Das passt sehr gut!“ Bürgermeisterin Annette Niermann freut sich zudem, „dass die Einsendungen so vielfältig sind und aus allen Altersgruppen“ stammten.

Rosa ist nicht nur eine Farbe…
Als Namen habe Oberhoff unter anderem ‚RoseLotte‘ angeboten, so Sannemann. Die Jury habe sich jedoch „die Freiheit genommen, sich da aus einer anderen Einsendung zu bedienen“, weil der ganz ähnlich lautende Name ‚RosaLotta‘ „schöner klingt“ und an die fröhlich-kecke „Pippilotta, also an Pipi Langstrumpf“ erinnere. Genau diese Fröhlichkeit und Lebensfreude wolle die Jury auch für die Landesgartenschau. „Rosa ist nicht primär eine Farbe, sondern die botanische Bezeichnung für Rosen – auch das passt prima“, ergänzt der Gärtner-Präsident und schmunzelt. „Bad Iburg wird mit der Landesgartenschau die ‚Rose im Osnabrücker Südkreis‘…“, fügt Annette Niermann hinzu. Zumal ja das Ippenburger Rosarium zur Gartenschau 2018 nach Iburg umziehen wird. Das ist übrigens am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juni) zum letzten Mal auf Ippenburg in Bad Essen zu sehen. Ein Gutschein für eine Familiendauerkarte zur Landesgartenschau sowie ein üppig bepflanzter Blumenkübel, den der Wirtschaftsverband Gartenbau stiftet, ist der Preis, über den sich der Sieger freuen kann.

Den zweiten Rang im Maskottchen-Wettbewerb vergab die Jury an Beate Pott für ein ausgefeilt und akribisch gestaltetes „Wesen“ mit Namen Ingo Iburger. Sie erhält eine Dauerkarte für den Osnabrücker Zoo. Den dritten Platz teilen sich Ulrich Beermann für eine lustige Zwiebel namens ‚Sophie Schalotte‘ und Werner Behrenswerth und Elisabeth Hemesath, die ‚Lotti, das fröhliche Schlossgespenst‘ kreierten. Sie bekommen jeweils einen Gutschein für ein Frühstück für zwei Personen im Sophie-Charlotte. Weitere Preise für die Anerkennungen sind unter anderem Gutscheine für das Freibad oder einen kleinen Einkauf in Bad Iburg. 

„Wir freuen uns über diesen Siegerentwurf, aus dem in Zusammenarbeit mit den Maskottchenprofis jetzt unser sympathischer und Glück bringender LaGa-Botschafter - beziehungsweise die Botschafterin - wird“, sagt Ursula Stecker, die Gartenschaugeschäftsführerin. Sie dankt allen Einsendern „für die vielen, großartigen Ideen“ und den Gebern, die „großzügig die Preise gestiftet haben, wie beispielsweise dem Osnabrücker Zoo, der Stadt oder dem Förderverein Landesgartenschau“.

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.