Falscher Mehltau: Neue Rassen offiziell benannt

Mit Wirkung vom 2. Juli 2018 hat das International Bremia Evaluation Board Europe (IBEB-EU) offiziell zwei neue Rassen des Falschen Mehltaus an Salat benannt: Bl: 34EU und Bl: 35EU.

Neue Rassen Bremia lactucae offiziell benannt. Bild: GABOT.

Die neuen Rassen des Bremia-Pathogens (Bremia lactucae, Bl) sind in den letzten Jahren identifiziert worden; Bl: 34EU wurde zuerst 2015 in Belgien identifiziert und seitdem in vielen Ländern in Europa gefunden; Bl: 35EU wurde zuerst 2015 in Frankreich identifiziert und seitdem in Belgien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Deutschland gefunden.

Das International Bremia Evaluation Board (IBEB) ist eine gemeinsame Initiative von Salat-Züchtungsunternehmen in den USA, Frankreich und den Niederlanden, der University of California-Davis, Naktuinbouw (niederländischer Anerkennungsdienst für Gartenbau) und der French National Seed Station (GEVES). Die Aufgabe des IBEB ist es, neue Rassen von Bremia lactucae, die für die amerikanische und europäische Salatindustrie eine beträchtliche Bedrohung darstellen, zu identifizieren und die Verwendung standardisierter Rassebezeichnungen in der Kommunikation mit Anbauern zu fördern. Die Identifizierung und Benennung der Rassen wird von den regionalen, für den jeweiligen Kontinent verantwortlichen Komitees vorgenommen. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des ISF (International Seed Federation).

Schutz vor Bremia

Das Salatprogramm von Rijk Zwaan bietet Sorten, die resistent gegen Bl: 34EU und Bl: 35EU, andere offiziell benannte Stämme sowie, in vielen Fällen, regional auftretende Isolate sind.

Pflanzenschutzmittel und Hygienemaßnahmen sind ebenfalls wichtig, um die Entwicklung neuer Bremia-Rassen zu verhindern. Gute Hygienepraxis und die Entfernung kranker Pflanzen reduzieren die Verbreitung von Bremia in den Kulturen. (Quelle: Rijk Zwaan)

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