CC-Container: Gefälschtes Material beschlagnahmt

Während einer Polizeiaktion, die am 21. Dezember 2011 an zwei Orten in Belgien stattfand, wurde gefälschtes CC Container Material sowie Computer mit E-Mails und Container-Bilanzen beschlagnahmt. Container Centralen (CC) hat bekannt gegeben, dass man "bis zum Äußersten gehen" werde, um diese Betrügereien zu unterbinden.

Während einer Polizeiaktion, die am 21. Dezember 2011 an zwei Orten in Belgien stattfand, wurde gefälschtes CC Container Material sowie Computer mit E-Mails und Container-Bilanzen beschlagnahmt. Container Centralen (CC) hat bekannt gegeben, dass man „bis zum Äußersten gehen“ werde, um diese Betrügereien zu unterbinden.

Zum Schutz des CC Container Systems, bei dem es sich um den anerkannten Standard für die Beförderungen von Topfpflanzen in Europa handelt, wurden bis zum 10. Januar 2011 alle CC Container mit RFID-Tags ausgestattet. Legale CC Container können daher nun im System problemlos identifiziert werden.

-„Da wir die erste Hochsaison mit RFID bereits hinter uns haben, ist die Branche nun mit der Technologie und den Verfahren vertraut. Wir freuen uns darüber, dass einige Kunden die Technologie nun auch vollständig in ihre administrativen Systeme integriert haben, um unter anderem das automatisierte Auftragsmanagement und die sofortige elektronische Datenübertragung im vollen Umfang nutzen zu können", sagt Tonny Vangsgaard Gravesen, CEO von CC. „Es ist jedoch für Benutzer innerhalb des Systems sehr ärgerlich und außerdem kosten- und zeitaufwändig, wenn andere Benutzer gefälschte Tags ohne RFID in das System einbringen, da diese nicht gescannt werden können und natürlich nicht im System akzeptiert werden. CC sieht es daher als eine wichtige Aufgabe an, mitzuhelfen, diese Art von Betrügereien zu stoppen.“

Seit der Einführung von RFID hat CC mit der Polizei und privaten Ermittlern in einer Reihe von europäischen Ländern zusammengearbeitet, um das Auftauchen von illegalem CC Container Material, insbesondere der neuen roten RFID Schlössern, zu untersuchen. Am 21. Dezember 2011 fand an zwei Orten in Belgien, bei einem Transportunternehmen in Wetteren und einem Züchter in Laarne, die erste Razzia statt. Die Razzien wurden von Polizeibeamten, Gerichtsvollziehern und Anwälten durchgeführt.

Verdeckt arbeitende private Ermittler hatten vor der Aktion von der Transportfirma gefälschte RFID-Tags und illegale Namensschilder von Container Centralen gekauft. Obwohl der Besitzer auf frischer Tat ertappt wurde, bestritt er die Anschuldigungen und weigerte sich, Fragen zu beantworten. Rechtliche Maßnahmen werden folgen.

Auch in dem Anbaubetrieb wurde der Besitzer auf frischer Tat ertappt, da einige Container mit nagelneuen gefälschten RFID Tags zusammen mit dem Computer des Besitzers beschlagnahmt wurden, der E-Mail-Korrespondenz und ein Containermanagementsystem enthält. Auch gegen ihn werden rechtliche Schritte eingeleitet.

"Dies war nur die erste einer Reihe von Maßnahmen, die wir nicht nur in Belgien sondern auch in anderen Ländern geplant haben", sagt Tonny Vangsgaard Gravesen. "Wir werden bis zum Äußersten gehen, um diese Betrügereien zu verhindern, und wir werden nicht nur die Hersteller sondern auch die Benutzer des illegalen Materials zu Verantwortung ziehen." sagt er abschließend. (cc)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.