Brombeeren: Schon in der Steinzeit bekannt

In der Schweiz wird die Brombeere dieses Jahr auf 36,5ha angebaut. Damit liegt sie hinter den Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren auf Rang 4. Immer öfters setzen die Produzenten dabei auf Brombeeren, deren Ruten stachellos sind, diese Neuzüchtungen haben Namen wie Loch Ness oder Jumbo.

In der Schweiz wird die Brombeere dieses Jahr auf 36,5ha angebaut. Damit liegt sie hinter den Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren auf Rang 4. Immer öfters setzen die Produzenten dabei auf Brombeeren, deren Ruten stachellos sind, diese Neuzüchtungen haben Namen wie Loch Ness oder Jumbo. Ohnehin existiert bei den Brombeeren eine beeindruckende Sortenvielfalt: Weltweit gibt es mehrere tausend Arten, allein in Europa kommen rund 2.000 vor. Ihren Namen verdanken die Brombeeren dem altdeutschen Wort Bramberi, was so viel wie Dornenbeere bedeutet.

Kulturgeschichte geht weit zurück
Die Kulturgeschichte der Brombeere reicht weit zurück. So soll bereits Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums, die Brombeere als Heilpflanze verwendet haben. Samenfunde zeigen zudem, dass die Menschen bereits in der Steinzeit Brombeeren gesammelt haben. Bis sie aber in größerem Stil angebaut wurden, verging eine lange Zeit, so weit war es erst im 19. Jahrhundert.

Power aus der Natur
Scheinbar wussten die Menschen also schon sehr früh über die Vorzüge der Brombeere Bescheid. Und diese Vorzüge haben es in sich: Die dunklen Beeren sind sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen, unter anderem Kalzium, Kalium und Magnesium. Auch Beta-Carotin ist in den kleinen Power-Früchten enthalten. Und eine weiterer Vorteil: Brombeeren sind kalorienarm und damit der perfekte und gesunde Snack für zwischendurch. Brombeeren sind auch äußerst vielfältig. Sie werden zwar meist roh gegessen, etwa zum Dessert oder im Müesli und Joghurt, aber sie lassen sich auch bestens für warme Speisen verwenden. Zudem sind sie auch verarbeitet beliebt, sei es als Konfitüre, Fruchtsaft oder auch als Schnaps. (lid)

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