Brombeeren: Ernte im Rheinland gestartet

Im Rheinland hat die Brombeerernte begonnen. Bis September werden die schwarzen Beeren geerntet.

Bild: Sabine Weis

Die rheinischen Obsterzeuger ernten zurzeit Brombeeren. Noch bis in den September hinein werden die schwarzen und leckeren Beeren geerntet. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Brombeeren sind eng verwandt mit den Himbeeren, haben auf dem Speiseplan der Deutschen aber deutlich weniger Bedeutung. Dabei sind Brombeeren sehr vielseitig einsetzbar.

Frische Brombeeren sollten stets kühl gelagert und schnell verbraucht werden. Sie halten sich nur wenige Tage im Kühlschrank frisch. Wer einmal zu viele Brombeeren gekauft hat, kann diese auch sehr gut einfrieren. Dazu die reifen Früchte einzeln auf Teller setzen und vorgefrieren, bevor sie in einen Gefrierbeutel gefüllt werden. So kann immer wieder der jeweilige Bedarf an Früchten aufgetaut werden.

Wer einmal wilde Brombeeren gesammelt hat, weiß das Angebot der Obsterzeuger zu schätzen. Denn wilde Brombeerranken sind dicht mit Stacheln besetzt. Üblicherweise bauen die Obsterzeuger nur Brombeersorten ohne Stacheln an, da sich dadurch die Pflückleistung deutlich verbessern lässt. Viele Obstbauern schützen ihre Früchte mit sogenannten Regenkappen über den Pflanzen, die verhindern, dass die Früchte nass und damit anfällig für Fäulnis werden. (rlv)

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